
Aufbruchsstimmung in Dänemark
In den 1970er- und 1980er-Jahren wollten junge Menschen in Dänemark – wie vielerorts in Europa – die Welt verändern. Politiker kümmerten sich kaum um die Probleme der Arbeitslosen, weshalb diese kurzerhand leerstehende Häuser besetzten. Während sie gegen Kapitalismus und Faschismus ankämpften, sahen die Konservativen darin nur „faule Hausbesetzer“, die sich auf Kosten anderer ein bequemes Leben machen wollten.
In dieser Zeit verbringt auch die zwölfjährige Rosa, Protagonistin des Romans Was du von mir wissen sollst*, ihre Sommerferien mit ihrer türkischen Freundin Sevim in Aarhus. Rosas Mutter Helle, Biologiestudentin und überzeugte Sozialistin, lebt in einer Kommune und träumt von Frieden auf Erden. Über ihren leiblichen Vater weiß Rosa lediglich, dass drei Männer infrage kommen – unter ihnen Rudi Dutschke. Einen fürsorglichen Ersatzvater findet sie im homosexuellen Kalle Krudt, Professor an der Kunsthochschule.
weiterlesenZwischen Hausbesetzern und Streetart: Rosas Weg durch eine bewegte Zeit
In den letzten Kriegstagen im März 1945 lebt Nelli bei ihrer Pflegefamilie Jakob und Barbara Leithner, die sie mit Großmutter und Großvater anredet. Vor genau einhundertsechsundvierzig Tagen, das weiß sie genau, kam sie in ein kleines Dorf in Niederösterreich zu der Bauernfamilie Leithner. Nachdem ihre Eltern und zwei Brüder bei einem Bombenangriff ums Leben kamen, wurde Cornelia Deinhardt als die einzige Überlebende völlig verstört aufgefunden. Tagelang blieb sie stumm. Da ihre Großeltern behaupten, ihr Name sei Nelli, glaubt sie das manchmal, ein anderes Mal aber auch wieder nicht.



Die Salzach ist ein über zweihundert Kilometer langer Fluss, der in den Kitzbüheler Alpen entspringt und bei Haiming in Oberbayern in den Inn mündet. Nach dem Atomenergieausstieg setzt auch Österreich vermehrt auf erneuerbare Energien und hat unter Einbeziehung des Salzburger Instituts für Ökologie das Kraftwerk Gries im Nationalpark Hohe Tauern gebaut. Nicht weniger als vierundfünfzig Autoren haben mit Einzelbeiträgen an der Entstehung des Buches
Der Renaissance-Experte Dr. Alexander Seltig trifft mit Peter Neumann, dem Bürgermeister von Berlin, und der Kulturstaatsministerin Dr. Ricarda Bauer letzte Absprachen für die Ausstellungseröffnung zur Ehrung des Künstlers Lucas Cranach und seines Venus-Gemäldes. Die drei kommen überein, dass die kunstgeschichtliche Doktorandin Nele Rosenbach eine kurze Rede halten soll, in der sie den interessierten Zuhörern das Bild erklären soll. Seltig verfolgt darüber hinaus den Plan, während der Ausstellung für einen neu zu gründenden Berlin-Art-Club zu werben, mit dem er beim Bürgermeister jedoch keine Zustimmung findet. Anstelle eines Reichen-Clubs für die Kunst, sind diesem die oftmals am Hungertuch nagenden Alleinerziehenden wichtiger.
Der Securitymann Jo Rheinhart, von allen nur Zombie genannt, will während seines Kontrollrundganges in der Entzugsklinik für Suchtkranke in Eppendorf beobachtet haben, wie ein Mann von einem anderen gewürgt wurde, und als er eingreifen wollte, wurde er selber niedergeschlagen. Da der Erkennungsdienst weder Kampfspuren, noch ein Opfer finden konnte, erhält die von ihrem Ehemann getrenntlebende Kommissarin Eddie Beelitz von Adrian, dem Leiter des Ermittlungsdienstes Bochum, den Auftrag, sich in der Klinik umzusehen. Der Haken an der Sache ist, dass Eddie den diensthabenden Securitymann von früher kennt und Adrian ihn für einen „bekifften Zeugen“ hält.