Action Cities – Städtetrips für Mutige von Jens Bey

Actions Cities - Städtetrips für MutigeUrlauber besuchen in der Regel eine Weltstadt, wenn es die dortigen Baudenkmäler sowie weitere touristische Attraktionen zu besichtigen gilt oder auch, um einer Musicalaufführung beizuwohnen. Um keine Sehenswürdigkeit zu verpassen, gibt es eine Vielzahl Reiseführer auf dem deutschen Buchmarkt. Was jedoch den Reiseführer „Action Cities – Städtetrips für Mutige“ von Marco Polo von ihnen unterscheidet, ist die Auswahl der Highlights, die den Leser bereits bei der Lektüre die Luft anhalten lassen. Ausgewählt wurden zwölf Städte weltweit. So verspricht Amsterdam auf einer Schaukel Schmetterlinge im Bauch, die garantiert über das Maß aus Kindheitserinnerungen hinausgehen. Das Trainingscamp Muay Thai in Bangkok gewährt Einblicke in den Kampfsport, und in London kann man in Begleitung eines Guides in wasserfester Kleidung mit einem Boot über die Themse fahren – nein, hüpfen ist der passendere Ausdruck!

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Legendäre Wanderrouten in Deutschland von Lonely Planet

Legendäre Wanderrouten in DeutschlandEine Reihe von Autoren/innen haben an der Entstehung des Reisebildbandes „Legendäre Wanderrouten in Deutschland“ von Lonely Planet mitgewirkt, denn die vorgestellten Touren decken das komplette Gebiet zwischen dem Meer im Norden über den Osten bis zu den im Süden gelegenen Alpen und wieder zurück über die westlich gelegenen Destinationen ab. Allein die Namen wie Romantische Straße, Goldsteig oder Zauberwald wecken Abenteuerlust. Egal, ob man eine gemächliche Wanderung im Flachland oder anspruchsvolle Klettertouren sucht, bei denen es beachtliche Höhenmeter zu überwinden gilt und die oftmals nur in Etappen zu bewältigen sind, wobei der europäische Fernweg mit einer mehrere Monate dauernden Überquerung eine Ausnahme bildet, der Reisebildband bietet jedem etwas: Der eine ist von einem Spaziergang eines Teilstücks an der Berliner Mauer oder Spree-Promenade fasziniert, ein anderer genießt den Nervenkitzel auf einer der längsten Fußgängerhängebrücken der Welt und wieder ein anderer ist froh, dass er nicht erst in den Alpen, sondern bereits am Rheinufer Klettersteige vorfindet. Denn schon Johann Wolfgang von Goethe wusste: „Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah?“

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Kreta – Urlauben wie die Götter von Klio Verigou

Kreta - Urlauben wie die GötterWas Kreta außer Sommer, Sonne und Strand noch zu bieten hat, zeigt der ADAC Reiseführer „Kreta – Urlauben wie die Götter“ von Klio Verigou. Nach einem kurzen Abriss, der einen ersten Eindruck über die Insel vermittelt, erhält der Leser einen Überblick über die im Buch vorgestellten Sehenswürdigkeiten: Die kulturellen Hinterlassenschaften der Minoer, deren hochentwickelte Kultur gegen 1450 v. Chr. ein plötzliches und bis heute nicht enträtseltes Ende fand; einzigartige Strände und imposante Schluchten; was die kretische Küche bietet sowie Informationen zu Museen, verträumten Dörfern und weitere nützliche Hinweise.

Der Reiseführer gliedert sich in vier von West nach Ost verlaufenden Regionen: Chaniá, Réthimno, Iráklio und Lassíthi. Mit Nummern versehene Zeichen führen den Leser sowohl zu ausgewählten ADAC Top Tipps, wie auch zu ADAC Empfehlungen. Die wichtigsten Informationen sind stets in kurzer Form auf den Punkt gebracht, wobei die Preisangaben der Restaurants durch Symbole gekennzeichnet sind.

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Vollpfostenfango von Ria Klug

VollpfostenfangoUnlängst kam Torsten Hantsch, Verwaltungsangestellter der Kurklinik in Bad Gruntz, aus dem Urlaub zurück, als er bei seinem Chef Albrecht Gieseking schon einen neuen Urlaubsantrag einreicht. Allerdings ahnt Hantsch nicht, dass Gieseking bereits von Hauptkommissar Triller über diesen Hintergrund informiert wurde: Während des Urlaubs auf Amrum fand Hantsch einen Feuerlöscher mit sechs Kilogramm Kokain. Wenn er den Schnee verkaufen könnte, so seine Überlegungen, macht er sich mit Sonja auf den Malediven ein schönes Leben. Aus Sorge, sein Chef könnte seine Pläne durchkreuzen, versteckt er den Feuerlöscher hinter einer Hütte im nachbarschaftlichen Garten.

Was Hantsch nicht wissen konnte, ist der Umstand, dass die Geschwister Malte und Anna genau an der Stelle ihres Gartens Hanf anbauen, wo er den Feuerlöscher deponiert hat. Anna, die ihn dabei beobachtet, ist natürlich neugierig geworden und sieht nach.

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Wunderjahre von Birgit Reinshagen

Wunderjahre„Aufbruch in eine neue Zeit“ lautet der Untertitel des Romans „Wunderjahre“ von Birgit Reinshagen, dessen Handlung in den Jahren 1952-1953 in Wilmersbach in der Eifel angesiedelt ist. Die achtundzwanzigjährige Ruth träumt seit ihrer Kindheit davon, den väterlichen Steinbruch einmal zu übernehmen. Doch obwohl ihr Vater Friedrich Thelen seine Tochter sehr liebt, lehnt er ihren Wunsch ab. Er möchte, dass seine „Steinprinzessin“, wie er sie liebevoll nennt, einen passenden Mann heiratet, der den Betrieb einmal in seinem Sinne leiten soll. Doch ein Leben als treusorgende Hausfrau am Herd kann sich die selbstbewusste junge Frau nicht vorstellen und sie wird Lehrerin. Ihre beste Freundin Heidi, die in die Familie aufgenommen wurde, nachdem der Vater im Steinbruch tödlich verunglückt und die Mutter gestorben ist, träumt davon, einmal eine berühmte Modedesignerin zu werden.

Auf einem ihrer Streifzüge mit ihrem Hund Arno durch die Wälder und Wiesen rund um Wilmersbach beobachtet Ruth in einem stillgelegten Steinbruch einen etwa dreißigjährigen Kletterer, der mit seinen muskulösen Armen und Beinen an einer Basaltsäule hochklettert.

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Amalinta und die Bruderschaft der Zeit von A.L. Beringer

Amalinta und die Bruderschaft der ZeitAtalanta plagt fast jede Nacht derselbe Alptraum, in dem sie sich von einem mysteriösen Mann mit gelben Augen verfolgt fühlt. An ihrem siebzehnten Geburtstag wird ihr Traum sehr real: Eine Hand greift nach ihrem Arm und tatsächlich zeugt später ein Hämatom davon. Als ihre Freundinnen berichten, dass Amalinta während eines Traumes in einer ihnen unbekannten Sprache gesprochen hat und es im Zimmer eiskalt wurde, während sie jedoch geglüht hätte, entschließt sich Amalinta, eine Traumdeuterin in Wien aufzusuchen. Sie verfasst eine letzte Nachricht an ihre Familie und entsorgt daraufhin ihr Handy im Müll.

Amalintas Träume vermischen sich zunehmend mit der Realität und als sie nach einer Bewusstlosigkeit erwacht, erblickt sie ein aus Mosaiken bestehendes Löwenjunges, das sich Nagual nennt. Plötzlich vernimmt sie eine Stimme, die ihr sagt, dass sie für viele die einzige Hoffnung wäre und man viele Jahrhunderte auf ihr Kommen gewartet hätte.

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Onkel Flores von Eymard Toledo

Onkel FloresIn einer ziemlich wahren Geschichte aus Brasilien ist „Onkel Flores“ ein Schneider. Sein Neffe Edinho hat bereits viel von ihm gelernt, während er die Nachmittage bis zur Heimkehr seiner Mutter von der Arbeit bei seinem Onkel verbracht hat. Dieser erzählt ihm viel davon, wie es früher war, als der Fluss Velho Chico noch sauberes Wasser führte und die Lavadeiras, die Wäscherinnen, dort ihre Wäsche waschen konnten. Nachdem Fabriken gebaut wurden und auch Wohnraum für die Arbeiter geschaffen werden musste, wandelte sich das Dorf Pinbauê in eine Stadt.

Dem Neffen fällt auf, dass sein Onkel mit der Zeit nur noch graue Arbeitskleider für die Fabrik näht. Doch irgendwann ändert sich auch das, denn die einheitlichen Arbeitsanzüge werden in einem fernen Land hergestellt.

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Die Glücksschneiderin von Ulrike Sosnitza

Die GlücksschneiderinMit dreißig Jahren konnte Clara sich endlich ihren Traum erfüllen und mit ihrer Tante Sonja ein Nähcafé im Studentenviertel von Würzburg eröffnen: Während Sonja das Café leitet, bietet Clara als Schneidermeisterin Nähkurse, wie auch von ihr angefertigte Unikate zum Kauf an. Das Besondere an ihrem Konzept ist, neue Teile aus ausrangierter Kleidung zu nähen. Für die Realisierung ihres Traumes haben sich die Frauen verschuldet, doch finden nur wenige Kunden zu ihnen. Das ändert sich jedoch, als Clara auf dem Flohmarkt ein altes Kleid aus Seide mit echten Glasperlen und Pailletten ergattert, was im Schaufenster zum Blickfang wird und Kunden anlockt.

Finn, Claras erste große Liebe, von dem sie vor fünf Jahren verlassen wurde, war seitdem mit Diana liiert. Als diese sich von ihm trennt, stellt sie eine Tüte mit Kleidungsstücken vor die Tür der Caritas, ohne zu ahnen, dass es sich bei einem darin befindlichen Kleid um ein Erbstück seiner Urgroßmutter Mimi handelt, das letztlich auf dem Flohmarkt angeboten wird. Finn, der das Kleid sucht und wiederhaben will, erhält schließlich einen Hinweis auf das Nähcafé und ist überrascht, dort auf seine ehemalige Geliebte Clara zu treffen.

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Zu den Elefanten von Peter Karoshi

Zu den ElefantenDer mit Korrektur- und Lektoratsarbeiten beschäftigte Kulturwissenschaftler Theo verbringt mit seiner Ehefrau Anna und dem siebenjährigen Sohn Moritz wie jedes Jahr die Sommerferien im Salzburger Lungau. Doch die eheliche Beziehung ist überschattet und es kommt zu Streitigkeiten. Da Anna als Biologin ohnehin wieder ihrer Arbeit nachgehen muss, entscheidet sich Theo zu einer Reise, die er alleine mit Moritz unternehmen will: Die beiden wollen in umgekehrter Richtung der Route des Elefanten Soliman folgen. In Salzburg hoffen sie auf seine legendäre Route zu stoßen und wollen mindestens bis Genua gelangen, wenn nicht sogar bis Madrid. Theo plant, in Gasthäusern zu übernachten, die sich auf der Route befinden und nach dem Elefant benannt wurden. Da sein Sohn den Wunsch nach einem eigenen Zelt geäußert hat, besorgt er zudem auch zwei Zelte. Nur mit einem Netbook und Smartphone sowie einer Nintendo-Switch-Konsole machen sich beide auf den Weg.

Um es vorweg zu nehmen: Der in der Novelle „Zu den Elefanten“ mehrfach erwähnte Elefant Soliman, der ein Geschenk an den Neffen Maximilian des späteren Kaisers Maximilian II war, hat tatsächlich existiert und die Alpen entlang der heutigen Brennerautobahn von Spanien bis Wien überquert.

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Etwas Schwarzes von Reza Dalvand

Etwas SchwarzesEines Tages entdeckt ein Leopard zwischen grün und rot schillernden Bäumen „Etwas Schwarzes“. Dabei kann es sich nur um einen seiner schwarzen Flecken handeln, die er beim Jagen verloren haben muss. Damit den anderen nicht dasselbe widerfährt, macht er sich sofort auf um alle zu warnen. Ein Rabe sieht ebenfalls das Schwarze und hält es für ein Stück von einem Stern. Er fürchtet, der Himmel könnte einstürzen und will alle Waldbewohner über das drohende Unheil informieren. Sein Gekrächze alarmiert wiederum den Fuchs. Dieser sieht das Schwarze auch, weiß aber nicht, was es sein könnte. Vielleicht das Tuch der Prinzessin? Wenn der König sein Heer ausschickt um es zu suchen, muss er unbedingt alle vor seinen Soldaten warnen.

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