Asperger-Autisten – Kinder einer fremden Welt von Petra Habermehl

Erfahrungsbericht einer Mutter.

Asperger-Autisten – Kinder einer fremden WeltAus eigener Erfahrung schildert Petra Habermehl das Leben mit einem Asperger-Autisten. Sie ist selbst Mutter eines an diesem Syndrom erkrankten Kindes und beginnt mit dem Verlauf der Schwangerschaft und Geburt von Nikolas im Februar 1998. Schon frühzeitig stellen die Eltern eine hohe Schmerztoleranz ihres Sohnes fest. Es gibt Auffälligkeiten in seiner Motorik und im Kindergarten hält er sich nicht an Regeln. Die Mutter stellt das Kind unter anderem einem Orthopäden, einem Psychologen und einem HNO-Arzt vor. Nach der Diagnose ADHS wird Nikolas mit Ritalin behandelt und bekommt ein Hörgerät. Später wird deutlich, dass es sich bei seiner Entwicklungsstörung um das Asperger-Syndrom innerhalb des Autismusspektrums handelt und er wird ab Mai 2005 therapiert.

Immer wieder kämpft die Mutter um einen Platz ihres Sohnes an einer geeigneten Schule, weil er abgeschoben werden soll. Sie übt Kritik an den Lehrern und Schulleitern, die wegen fehlender Kenntnisse Nikolas falsch behandeln.

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Mein Leben mit Epilepsie von Ines Preußer

Mein Leben mit EpilepsieDer Anteil an Menschen in einer Bevölkerung, die an Epilepsie leiden, wird in verschiedenen Quellen differenziert angegeben. Weltweit schätzt man, dass vier bis zehn von 1.000 Menschen daran erkranken. Die Universität in Münster rechnet allein für Deutschland mit jährlich über 30.000 Neuerkrankungen. Damit ist die Epilepsie die häufigste chronisch verlaufende Nervenkrankheit im Kindes- und Jugendalter.

Ines Preußer hat als betroffene Epileptikerin ihre eigenen Erfahrungen in dem Buch „Mein Leben mit Epilepsie“ für Leidensgenossen niedergeschrieben, um ihnen Mut zu machen. Nach einer kurzen Einleitung zur Definition der Epilepsie, ihren Ursachen und Auslösern, setzt sie mit ihrem eigenen Werdegang in der Kindheit an.

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Mein Bruder der Nichtraucher von Thorwald Börner

Geschichten aus der Psychiatrie!

Mein Bruder der NichtraucherNach einem Bericht der Frankfurter Rundschau vom 12. März 2010 werden jedes Jahr rund 100.000 Menschen gegen ihren Willen in einer geschlossenen Psychiatrie untergebracht, wobei sich das Risiko einer Zwangseinweisung beispielsweise in Bremen um das 15-fache gegenüber dem Saarland erhöht. Darin eingerechnet sind aber noch nicht die Patienten, die sich freiwillig einer Therapie unterziehen wollen. Die Zahlen veranschaulichen, dass es sich nicht um eine Minderheit oder Randgruppe innerhalb unserer Gesellschaft handelt.

Thorwald Börner arbeitet seit 1995 als Krankenpfleger auf einer bewusst anonym gehaltenen psychiatrischen Abteilung und zeigt in seinem Buch „Mein Bruder der Nichtraucher“ anhand von Fallbeispielen deren Alltag auf. Zunächst erläutert er die gesetzlichen Grundlagen für Zwangseinweisungen in die Psychiatrie und zeigt auf, mit welchen Mitteln – medikamentös oder durch Fixierung – Patienten ruhig gestellt werden. Unter ihnen können sich Nichtsesshafte, Drogensüchtige oder an Demenz Leidende befinden. Die Pflegekräfte sehen sich teilweise randalierenden Patienten gegenüber und auch obszöne Ausrufe sind keine Seltenheit.

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Kann denn Fado fade sein? von Christina Zacker

Meine Abenteuer in Portugal!

Kann denn Fado fade sein?Das Statistische Bundesamt verzeichnet für das Jahr 2000 gut 100.000 deutsche Auswanderer. Die Spitze wurde 2008 mit knapp 180.000 Auswanderern erreicht und im Jahr 2010 hat sich die Anzahl wieder auf 140.000 verringert. Die Autorin Christina Zacker ist eine von ihnen und hat in dem Buch „Kann denn Fado fade sein?“ ihre Abenteuer als Auswanderin nach Portugal niedergeschrieben.

In einem lockeren und leichten Stil schreibt sie über ihre gesammelten Erfahrungen in den letzten acht Jahren, nachdem sie beschlossen hat, ihrer Liebe António nach Portugal zu folgen. Da gab es Abenteuer bei der Wohnungssuche, beim Friseur und in der Autowerkstatt. Sie schreibt über den Analphabetismus, der leider immer noch traurige Wahrheit ist und auch von der weit verbreiteten Schwarzen Magie. Der Leser erfährt, warum die Portugiesen ab dem Martinstag am 11. November ihre Pelzmäntel tragen, obwohl die Außentemperaturen kaum unter zehn Grad sinken. Und er wird erstaunt darüber sein, dass ein Hähnchen auch ganz anders als bei uns zubereitet werden kann.

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Mein Weg aus der Depression von Patrick N. Kraft

Wieso ein erfolgreicher Familienvater, Sportler und Banker plötzlich an Selbstmord dachte.

Mein Weg aus der DepressionPatrick N. Kraft hatte eigentlich alles, was man sich wünschen kann: Erfolg in seinem Beruf als Banker und eine Familie, die hinter ihm steht. Als begeisterter Sportler nimmt er 2006 an seinem ersten Halbmarathon teil und setzt sich gleich als nächstes Ziel die Teilnahme am Ruhr-Marathon im Mai 2008. Er ist selbst überrascht, dass er für die Strecke von 42,195 km nur gute dreieinhalb Stunden benötigt hat und will sofort noch höher hinaus. Jetzt lernt er extra fürs Triathlon das Kraulen und kauft sich ein neues Rennrad. 13 bis 14 Stunden trainiert er pro Woche und vernachlässigt dabei seine Kinder und seine Frau. Für Sex bleibt da keine Zeit mehr und die Urlaube werden zu Trainingszwecken missbraucht.

In seinem Buch „Mein Weg aus der Depression“ schildert Patrick N. Kraft, wie ab Herbst 2009 seine depressiven Phasen parallel zum immer schlechter werdenden Verhältnis zu seiner Frau verlaufen. Es kommt Eifersucht hinzu und er leidet extrem unter Verlustängsten. Nachdem er bereits für den Ironman trainiert hat, kommt es zu einem schweren Unfall mit mehreren Brüchen.

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Der Mann ohne Geld von Mark Boyle

Meine Erfahrungen aus einem Jahr Konsumverweigerung.

Der Mann ohne GeldMark Boyle hat sich dazu entschlossen, ein Jahr ohne Geld auszukommen. Seine Erfahrungen hat er in „Der Mann ohne Geld“ niedergeschrieben. Dabei handelt es sich nicht um einen Mann, der es ohnehin in seinem Leben zu nichts gebracht hat. Sondern Mark Boyle ist studierter Betriebs- und Volkswirtschaftler! Seine vorausschauende Planung für das bevorstehende Jahr hat ihn detaillierte Regeln aufstellen lassen, um ohne Mietzahlungen wohnen zu können und weder Strom, noch Wasser bezahlen zu müssen. Ihm wurde bewusst, dass nicht einmal das Laufen umsonst ist, weil man dazu Schuhe benötigt. Und besonders schwer hat er sich mit der Entscheidung für oder gegen ein Mobiltelefon und Laptop getan.

Zur Finanzierung seiner ins Leben gerufenen Website Freeconomy Community hat Mark Boyle sein Hausboot verkauft. Er hat sich von seinem Bankkonto verabschiedet und sich in ein unbekanntes Abenteuer gestürzt. Gleich zu Beginn seines neuen Lebens ohne Geld macht er die Zeit als das höchste Gut aus.

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Wenn Nachbarschaft zum Albtraum wird von Rita Ristau

Wenn Nachbarschaft zum Albtraum wirdRita Ristau will sich Ende der 70er Jahre im Osten Deutschlands mit ihrem Mann den Traum von einem eigenen Heim erfüllen. Doch das Glück währt nicht lange, denn mit dem neuen Nachbarn Luz gibt es schon den ersten Ärger, bevor er überhaupt eingezogen ist. Er verbrennt im Garten Abfälle und der giftige Rauch zieht in die Wohnräume der Familie Ristau. Nach Belieben macht er dröhnenden Musiklärm und beschädigt willkürlich die Pflanzen und Bäume seiner Nachbarn. Sogar vor unerlaubtem Betreten des Grundstücks der Ristaus schreckt er nicht zurück.

Rita Ristau und ihr Mann hatten immer nur den einen Wunsch, mit den Nachbarn ein gutes Verhältnis zu haben. Im Fall des tyrannisierenden Nachbarn Luz hoffen sie immer noch auf eine gütliche Einigung und konfrontieren ihn zunächst lediglich mit der Gemeindeordnung. Dann bemühen sie die Schiedsstelle und erhoffen sich von der Schlichterverhandlung, dass die Schikanen ein Ende nehmen.

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Halt, stehenbleiben! Polizei! von Richard Thiess

Aus dem Leben eines Ermittlers – Über 40 authentische Fälle.

Halt, stehenbleiben! Polizei!Wer glaubt, dass die Arbeit als Polizeibeamter, der sich mit Eigentumsdelikten zu beschäftigen hat, eintönig und langweilig ist, wird eines Besseren belehrt! Richard Thiess berichtet in „Halt, stehenbleiben! Polizei!“ von authentischen Fällen. So wird er zu einem Wohnungseinbruch gerufen, der gar keiner ist und begibt sich dienstlich sogar in ein Nachtlokal. Als er einer alten Dame helfen will, erschrickt er dabei einen Unschuldigen fast zu Tode. Mit Kaufhausdetektiven muss er sich herumschlagen, die entweder selbst klauen, Diebe erpressen oder sich gegenseitig decken.

Bei seinen Recherchen stößt er darauf, wie bei einer Warenausgabe elektronische Geräte großzügig verteilt werden und wie Güter aller Art aus einem Krankenhaus den Weg nach Jugoslawien finden. Er hat erfahren, wie man mit Europaletten einen Millionen Betrag ergaunern kann und findet in einem Tresor Schmuck im Wert von mehreren Hunderttausend Euro. In einem Fall geht es um eine Lebensmittelvergiftung unter Flugzeugpassagieren, wobei er fast den Weltfrieden in Gefahr gebracht hätte.

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Jahre des Donners von Hannsdieter Loy

Mein Leben mit dem Starfighter.

Jahre des DonnersIn dem Buch „Jahre des Donners – Mein Leben mit dem Starfighter“ hat Hannsdieter Loy seine eigenen Erfahrungen und die seiner Fliegerkameraden mit dem Kampfflugzeug niedergeschrieben. Die vielen Abstürze mit der F-104G, die liebevoll nur Hundertvier genannt wurde, führt er u.a. darauf zurück, dass die Maschinen immer ungeschützt im Freien standen und die Feuchtigkeit so die empfindliche Elektronik angreifen konnte. Allein 1965 gab es 26 Abstürze, die 17 Piloten das Leben gekostet hat. Der Autor selbst hat so vierzig seiner Kameraden zu Grabe getragen. Erst mit dem Bau von Sheltern (Flugzeuggaragen) sank die Unfallrate. An dem herrschenden Mangel von geeignetem Fachpersonal und dem stagnierenden Erfahrungsstand der Piloten änderte das freilich nichts. Der sich daraus ergebende Teufelskreis wäre nach Meinung des Autors mit jedem anderen Flugzeugtyp auch entstanden.

Der Starfighter konnte in weniger als fünf Minuten aus dem Stand auf mehr als die doppelte Schallgeschwindigkeit beschleunigen. Für einen Piloten war er damit in der Startphase schneller, als sein eigenes Gehirn denken konnte.

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So kommen Sie in Schwung von Jayne Williams

Triathlon für Couchpotatoes!

So kommen Sie in SchwungJayne Williams spricht in „So kommen Sie in Schwung“ aus ihren eigenen Erfahrungen: Ende Juni 1999 fasst die 1,75 m große und 269 Pfund schwere Frau den Entschluss, dass sich an ihrem Aussehen etwas ändern muss und sie beginnt zunächst damit, kurze Strecken zu laufen. Sie steigert sich langsam und beginnt im Juli 2001 mit der Kombination aus Schwimmen, Radfahren und Laufen, mit dem Triathlon. Im Mai 2002 nimmt sie bereits am Wildflower, der zweitgrößten Triathlon-Veranstaltung der Welt teil. Sie fühlt sich als Missionarin, auch andere übergewichtige Menschen zu bekehren und schätzt die tolle Gemeinschaft dieser Sportler. Im September 2003 macht sie schon beim Half-Ironman mit, bei dem im Vergleich zum Ironman, bei dem 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42,2 km Laufen auf dem Programm stehen, die Hälfte jeder Disziplin abverlangt wird.

Jayne Williams gibt allen den Ratschlag, es langsam angehen zu lassen und Geduld zu haben. Die Gelenke, Bänder und Muskeln brauchen Zeit, um sich anzupassen. Sie weiß, dass sie nie zu den Topathleten gehören wird. Aber ihr sind der Spaß und die Bewunderung der Landschaft wichtiger.

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