Winterwissen, das überrascht: Faszinierende Fakten über die kälteste Jahreszeit

Buchcover: Winter- Porträt einer Jahreszeit von Monika Offenberger

Vom Kalender bis zum ersten Schneefall

Nach einer Einführung zur Stellung der Erde zur Sonne, die maßgeblich für die Jahreszeiten verantwortlich ist, beginnt Monika Offenberger ihre Buchserie über die vier Jahreszeiten mit der ihrer Meinung nach „außergewöhnlichsten Zeit im Jahr“: dem Winter. Von der Wortherkunft ausgehend spannt sie den Bogen vom altrömischen Mondkalender über den Julianischen bis hin zum heute gültigen Gregorianischen Sonnenkalender. Sie schreibt über den Sternenhimmel und die Sternbilder und erklärt, warum sowohl der astronomische als auch der kalendarische Winteranfang in den Dezember fallen, obwohl vielerorts bereits Mitte November der erste Schnee fällt.

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Triggerwarnung: Ein Sachbuch über Aufklärung, Prävention und Hilfsangebote

Buchcover: Triggerwarnung von Tim Berkels und Franziska Kolmar

Sexualität, Begriffe und Täterprofile

In ihrem umfassenden Sachbuch Triggerwarnung, das sich an Jugendliche, Eltern und pädagogische Fachkräfte richtet, räumen Tim Berkels und Franziska Kolmar mit dem von Sigmund Freud begründeten Mythos auf, Sexualität sei „wie ein Dampfkessel“. Statt von einem Trieb sprechen sie von einem Potenzial. Sie erläutern die Begriffe Sexualität und Sex sowie Erregung, Erektion, die nicht mit Lust gleichzusetzen ist, und Ejakulation, die nicht zwangsläufig mit einem Orgasmus einhergeht.

Unter dem Oberbegriff der Chronophilie stellen die Autoren drei Neigungen vor und analysieren die Ursachen jugendlicher Sexualstraftaten unter Einbeziehung des familiären Umfelds. Anschließend widmen sie sich dem Tätertyp erwachsener Straftäter sowie den unterschiedlichen Tätergruppen und deren Vorgehensweisen bei sexualisierter Gewalt gegen Kinder.

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Harpunenmord im Zürichsee: Wer wollte die Kantonsbaumeisterin zum Schweigen bringen?

Buchcover: Fundament des Schweigens von Beat Sandhofer und Susanne Sandhofer

Eine Tote mit Harpune und ein brisanter Fall

Dienstchef Fabian Brügger informiert Kommissar Patrick Fischer von der Kantonspolizei Zürich über eine von der Wasserschutzpolizei geborgene Leiche in der Nähe des Strandbads Tiefenbrunnen, in deren Brust eine Harpune steckt. Gemeinsam mit seiner jungen Kollegin Nadja Kessler macht er sich unmittelbar auf den Weg und trifft vor Ort auf Staatsanwältin Amanda Kurer. Diese erkennt die Tote auf Anhieb als die Kantonsbaumeisterin Dorothea Schneider. Aufgrund ihres hohen Bekanntheitsgrades bedarf der nun brisant gewordene Fall einer besonders taktvollen Ermittlung.

Erste Spuren und verdächtige Kollegen

Nachdem Taucher in der Nähe des Tauchzentrums Tiefenbrunnen eine Notsauerstoffflasche und eine Harpune bergen konnten, wird dem ermittelnden Beamten Fischer sein erfahrener Kollege Renato Frick zur Seite gestellt.

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Chaos im Park: Welche Spur führt zu den geheimnisvollen Verursachern?

Buchcover: Chaos im Park von von Dace KrēsliņaZum Entsetzen aller liegt im Park der Stadt Urzeithausen überall Müll herum. Deshalb hat das Detektivbüro einen neuen Auftrag erhalten.

Als Erstes stellt Detektivin Dina fest, dass aus dem Wort „Blumenladen“ auf dem Dach durch Weglassung sowie Hinzufügung einiger Buchstaben das Wort „Kuhfladen“ entstanden ist, was darauf hindeutet, dass die Täter fliegen können. Als Nächstes fällt auf der Wippe ein Gekrakel auf, das nur von den Libellen stammen kann.

Die Detektive sprechen die Riesenlibelle Mega darauf an, die auch gar nicht abstreitet, dass es ihre Kinder gewesen sein könnten, weil sie keinen Mittagsschlaf mehr machen können, seitdem jemand im Nadelwald Krach macht.

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Wenn die Zukunft näher rückt als gedacht

Buchcover: Des Winters helle Tage von Günter Neuwirth

Ein Philosoph zwischen Ruhm und Zusammenbruch

Der Philosoph Carl Schreiner hat seit fünf Jahren eine Professur an der Universität München inne und bewohnt mit seiner Ehefrau Ashton und dem fünfzehnjährigen Sohn Conrad ein Haus im Münchner Villenviertel. Auf der Leipziger Buchmesse ist er der Stargast und erleidet während eines Interviews einen Herzinfarkt, woraufhin er zwei Wochen auf der Intensivstation verbringt.

Wieder zu Hause, wundert sich Ashton über sein plötzliches Interesse an der Erforschung des Rückgangs der Pasterze sowie über die neuerdings im Keller angehäuften Werkzeuge. Als sie Carl darauf anspricht, antwortet er ihr, dass er nicht mehr „vor laufender Kamera Marionettentänze vollführen“ oder ein „Volltrottel der Unwissenheit“ sein wolle, sich auf den Krieg vorbereite und ihr Leben retten müsse.

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Zukunftsträume, die überraschen: Wenn Kinder ihre Zukunft entwerfen

Buchcover: Später wenn ich ... von Teresa Mossbauer und León Schellhaas

Sechzehn Ideen für das Leben von morgen

Anstelle nur einer Geschichte stellt das Kinderbuch Später wenn ich … gleich sechzehn von ihnen vor, die Teresa Mossbauer und León Schellhaas bei der Befragung von Schulkindern, wie sie sich ihre Zukunft vorstellen, „zugeflüstert“ wurden: Während der tierliebhabende Jonas Zoodirektor werden möchte, sieht Wasserratte Siri ihre Zukunft als Schwimmlehrerin. Karli hat die Idee, sein Spielzeug als Erwachsener gegen Gebühr zu verleihen, und Layla reicht es nicht, Bürgermeisterin nur einer Stadt zu sein, sondern sie will dieses Amt gleich für die ganze Welt innehaben, um so allen Menschen zu einem besseren Leben zu verhelfen.

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Buchstaben in der Manege: Ein Zirkus, der Fragen offenlässt

Buchcover: Der Buchstabenzirkus von Paulina Jara

Die Welt der akrobatischen Buchstaben

Auf der ersten Seite des Kinderbuches Der Buchstabenzirkus von Paulina Jara werden alle Kinder zum großen Spektakel, dem Buchstabenzirkus, willkommen geheißen. Die Manege, so heißt es, ist frei für Akrobatinnen und Akrobaten, die auf der von einem Stift gezogenen Spitze vorsichtig einen Fuß vor den anderen setzen. Dabei balancieren sie große und kleine, bunte Buchstaben auf ihren Händen.

Auf der nächsten Seite hat die Illustratorin Fátima Ordinola die Akrobaten in luftiger Höhe auf den Buchstaben sitzend dargestellt. Dazu heißt es im Text, dass bei einem Sturz jeder auf weichem Gummi eines Radierers landet. Es folgt eine Seite mit fünf Vokalen, an denen die Akrobaten ihr ganzes Können zeigen. Beim Umblättern machen die Kinder Bekanntschaft mit A, I und O sowie, durch kleine Texterklärungen, auch mit B und d.

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Die grünen Augen einer Ausreißerin: Eine Spur führt direkt in die Kommune

Buchcover: Die grünen Augen der Liza de Mink von Constantin Schwab

Ein Vermisstenfall mit brisantem Hintergrund

Constantin Schwab macht die von Otto Muehl gegründete Kommune „Aktionsanalytische Organisation“ (AAO) zum Aufhänger seines Romans Die grünen Augen der Liza de Mink. Otto Muehl wurde 1991 unter anderem wegen Unzucht mit Minderjährigen zu sieben Jahren Haft verurteilt und zog anschließend an die Algarve in Portugal. Die AAO gründete er im Jahr 1970.

Der namenlose Protagonist hat gemeinsam mit seinem Studienkollegen Matti eine Detektei in Wien gegründet. Im April 1975 übergibt ihm seine Sekretärin einen Brief aus Antwerpen, in dem sich eine Mutter um ihre verschwundene siebzehnjährige Tochter Liza de Mink sorgt. Agata äußert darin die Befürchtung, Liza könne sich der Sekte „Muell Kommune“ angeschlossen haben.

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Fantasie gegen die Angst vor dem Arztbesuch

Buchcover: Kapitänin Toni - Fantasie ist die beste Medizin von Regina Feldmann

Eine Piratin in der Kinderarztpraxis

Mit ihrem Papa besucht Toni in der Verkleidung einer Piratin die Kinderarztpraxis. Im Wartezimmer schüttelt sie auf Papas Vorschlag, ihr vorzulesen, nur den Kopf. Spielen will sie auch nicht, denn sie möchte nur nach Hause. Dann erschallt aus dem Lautsprecher eine Stimme mit der Aufforderung, dass Toni im Behandlungszimmer bei der Katze erwartet wird. Mit gesenktem Kopf fügt sich Toni und folgt ihrem Papa an der Hand.

Empfangen wird Toni von der Kinderärztin Frau Dr. Aydin, die sich, äh, schnell verbessert: Sie ist schließlich Kapitänin Selma. Während Toni nur ihren Papa und ihr Kuscheltier Landratte mitgebracht hat, ist die Ärztin beziehungsweise Kapitänin in Begleitung ihres Lehrlings Leo, der heute assistiert, sowie der Schiffsschreiberin Anne, die alles ins Logbuch einträgt.

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Mehr als ein Kiosk – Geschichten aus dem Herzen von Hochheide

Buchcover: Ich bin Büdchen von Verena-Kristina Kirchberg

Ein Schiebefenster voller Geschichten

In ihrem Büdchen in Duisburg-Hochheide verkauft Verena-Kristina Kirchberg seit fast acht Jahren Zigaretten, Getränke, Süßigkeiten und Zeitungen. Zumindest könnte man es so nüchtern beschreiben. Für sie ist eine Trinkhalle jedoch weit mehr. In ihrem Buch Ich bin Büdchen – Vom echten Leben zwischen Bömskes und Bier erzählt die Betreiberin von „brucKis büdchen“ und den Menschen, die täglich an ihrem Verkaufsschalter auftauchen.

Sie macht nicht sich selbst zur eigentlichen Hauptfigur, sondern die Menschen, die durch das Schiebefenster mit ihr in Kontakt kommen. Da gibt es Kunden, die lediglich eine Packung Zigaretten oder ein Bier kaufen.

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