Magie der Blumen von Emmanuelle Kecir-Lepetit

Das Sachbuch „Magie der Blumen“ stellt, nach den Jahreszeiten Frühling, Sommer, Herbst und Winter gegliedert, siebenunddreißig Blumen vor. Zunächst gibt Emmanuelle Kecir-Lepetit in der deutschen Übersetzung von Marie Gamillscheg eine Einführung in das Thema und informiert darüber, wie die Blüte einer ein- oder mehrjährigen Pflanze bestäubt und befruchtet wird. Auf jeder Doppelseite finden sich ausführliche Informationen zu einer Blüte mit Angabe der zugehörigen Familie, wann die Blütezeit ist und wie groß die Pflanze wird. Neben diesen Erläuterungen hat Léa Maupetit jeweils auf einer ganzen Seite die Blüte farbig illustriert.

Schon bei der Vorstellung der ersten Blüte, einer Tulpe, gibt es eine Überraschung, wenn es an dieser Stelle heißt, dass eine Tulpenzwiebel im 16. Jahrhundert mehr als ein Haus gekostet hat! Heutzutage ist das schwer vorstellbar, aber man muss sich vergegenwärtigen, dass die Tulpe zu der Zeit eine Seltenheit war und erstmals nach Holland importiert wurde. Ebenso schwer kann man sich eine Blüte vorstellen, die es bereits zu Lebzeiten der Dinosaurier gegeben haben soll. Die Autorin weiß auch von einem in den Blütenblättern einer Pflanze enthaltenen Stoff, der als Schlafmittel für Kinder diente, indem es in ihren Schnuller gemischt wurde.

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Gigantisch – Wo Meer und Berge sich berühren

Gigantisch - Wo Meer und Berge sich berührenDer Bildband „Gigantisch – wo Meer und Berge sich berühren“ glänzt mit fulminanten, großformatigen und farbigen Aufnahmen, die von Fotografen in der ganzen Welt gemacht wurden. Von Europa über Asien, Afrika, Amerika, Australien und Ozeanien bis in die Antarktis haben sie die verschiedensten, von der Natur geschaffenen Kunstwerke im Bild festgehalten: Beispielsweise die Basaltsäulen in Nordirland, für die kein Mensch verantwortlich zeichnen soll. Teils können merkwürdige Gebilde, die in Küstennähe aus dem Wasser ragen oder Tauchreviere, bestaunt werden, und immer im „richtigen“ Moment wurden aufgepeitschte Wellen und Leuchttürme, die von tosender Gischt umgeben sind, unter Zuhilfenahme der optimalen Belichtungszeit im Bild eingefangen.

Durch das Buch ziehen sich informative Specials zu Polarlichtern, Vulkanen, Vancouver Island, White Island, dem Atlantischen Ozean, Pazifischen Feuerring, Barrier-Reef, Tafelberg und antarktischen Eisschild.

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Das Erbe der Welt

Alle Kultur- und Naturmonumente der UNESCO!

Das Erbe der WeltDie UNESCO hat im Jahr 1972, fast dreißig Jahre nach ihrer Gründung, die Welterbekonvention unterzeichnet, nach der Stätte von „außergewöhnlichem universellen Wert“, bis heute zählen 1154 dazu, geschützt werden sollen. Zum fünfzigjährigen Jubiläum sollten im Juni 2022 weitere Welterbestätten ernannt werden. Doch die Sitzung war ausgerechnet im russischen Kasan geplant, weshalb sie aus naheliegenden Gründen verschoben werden musste. Der Bildband „Das Erbe der Welt“ setzt mit formellen Daten und Fakten zur Entstehungsgeschichte der UNESCO sowie deren Aufgaben an und nennt deren Fachgremien. Es werden vom Menschen verursachte und dem Klimawandel geschuldete Faktoren genannt, die zur Gefährdung oder bereits Zerstörung einiger Kultur- und Naturstätten geführt haben, deren Titel durchaus auch wieder aberkannt werden können.

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Der neue Atlas der Welt

Der neue Atlas der Welt„Der neue Atlas der Welt“ vom Kunth Verlag bietet zunächst umfangreiches Kartenmaterial von Europa über Asien und Australien, Afrika und Amerika mit dem Nord- und Südteil. Es folgt eine übersichtliche Gliederung der Antarktis, des Atlantischen, Indischen sowie Pazifischen Ozeans.

Detailreich werden im Mittelteil die höchsten Gebirge gelistet, wie sie entstanden sind und im Fall der vierzehn Achttausender auch, wer und wann diese als erster Mensch bestiegen hat. Es folgt Wissenswertes über die höchsten und gefährlichsten Vulkane, die unterschiedlichster Art sein können, ihre Höhenangaben sowie der Ozeane mit ihren Tiefen. Weiter geht es mit Informationen über Korallenriffe, Wale, Flüsse, Wasserfälle, Seen und Sümpfe. Bezüglich der Wälder informiert der Atlas über Mammutbäume und die in ihnen lebenden Tiere, über Regen-, Monsun- sowie Mangrovenwälder und Sukkulenten.

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Das Watt – Erlebt, erforscht und erzählt von Karsten Reise

Wunderwelt zwischen Land und Meer!

Das Watt - Erlebt, erforscht und erzähltKönigshafen auf Sylt bietet beste Voraussetzungen für die Ökologieforschung, so ist in dem Sachbuch „Das Watt“ von Karsten Reise zu lesen, mit dessen Inhalt er an dem etablierten Klischee einer „funktionierenden“ Natur rütteln will. Denn ein natürliches Gleichgewicht hält der Meereskundler für „reine Fiktion“ und „romantisches Hirngespinst“. Angefangen hat alles mit einem Forschungsauftrag im Jahr 1988, auf den sich fünfzig Jahre Wattforschung anschlossen. Um zu erklären, wie das uns heute bekannte Watt entstanden ist, wobei die größte zusammenhängende Wattfläche in der Nordsee zu finden ist, macht er einen Streifzug durch eine zwei Milliarden Jahre zurückreichende Geschichte.

Karsten Reise führt aus, wie genau das Watt, das aus Sand und Schlick besteht, definiert werden kann. Er erklärt die einem Waschbrettmuster gleichende Rippbildung und stellt die Frage, ob das Watt dem Land oder dem Meer zuzurechnen ist, was für die Erstellung der Landkarten durchaus von Bedeutung ist.

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Magie der Berge

Magie der BergeBergsteiger wissen längst um die „Magie der Berge“ und egal, wie viele Berge ein Mensch in seinem Leben schon gesehen oder vielleicht sogar bis auf die Gipfel geklettert ist, es kann immer nur ein kleiner Teil dessen sein, was es in dieser Welt noch zu bestaunen gibt. Der Bildband hat die faszinierendsten Gebirge der Erde zusammengestellt, und der Betrachter der Fotos kann nur erahnen, welche Anstrengungen die Fotografen für die Entstehung unternommen haben.

Vorgestellt werden Ruhe ausstrahlende Landschaften, nebelverhangene oder mit Gletschern überzogene Berge und feuerspeiende Vulkane, die von der im Erdinnern schlummernden Macht zeugen und deren Gefahrenpotential nicht unterschätzt werden sollte. Hat der Fotograf bei der Aufnahme eines fließenden Gewässers eine entsprechend lange Verschlusszeit gewählt, „sieht“ man förmlich die Kraft des Wassers, wohingegen die Ausbrüche eines Vulkans und alle abgelichteten Details gestochen scharf betrachtet werden können.

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Acid ist fertig von Alexander Fromm

Eine kleine Kulturgeschichte des LSD!

Acid ist fertigIm Jahre 1938 synthetisierte Albert Hofmann erstmals Lysergsäurediäthylamid (LSD). Doch in Tierversuchen bestätigte sich nicht die erhoffte Wirkung für den Einsatz als Kreislauf- und Atmungsstimulanz. Erst 1943 entschied sich der Chemiker das Lysergsäurediäthylamid erneut zu testen und hat durch unsauberes Arbeiten im Labor ein wenig davon über die Haut aufgenommen. Dabei bemerkt er eine veränderte Wahrnehmung, die er sich zunächst nicht erklären konnte. Zu Hause versank Hofmann in einen angenehmen, rauschartigen Zustand. Nur diesem Zufall ist die Kenntnis über die bewusstseinsverändernde Wirkung des LSD zu verdanken. In der darauf folgenden Woche unternahm er einen gezielten Selbstversuch, um seine Beobachtungen zu bestätigen. Doch da er die kleinste wirksame Dosis viel zu hoch einschätzte, erlebte er einen Horrortrip, der sich erst nach einiger Zeit in das wandelte, was erst viel später Hippies begeistern sollte. Glücksgefühle durchströmten ihn und er genoss das Spiel der Farben. Am nächsten Morgen fühlte er sich merkwürdig erfrischt.

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Kulturreiseführer Mecklenburg-Vorpommern von Katja Gartz

Kulturreiseführer Mecklenburg-VorpommernMit dem „Kulturreiseführer Mecklenburg-Vorpommern“ von Katja Gartz begibt sich der Leser auf die Spuren der mittelalterlichen Hansestädte an der Ostseeküste. Wie die Autorin zu berichten weiß, kann sich Mecklenburg-Vorpommern rühmen europaweit die meisten Schlösser zu besitzen. Die einzigartige Landschaft hat schon früh Künstler angezogen und Berühmtheiten haben hier bereits ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ihre Urlaube verbracht. Das Buch gliedert sich, der besseren Übersicht wegen, in fünf Küstenabschnitte: Von Schwerin nach Wismar, von Rostock nach Zingst, von Stralsund nach Rügen, von Greifswald nach Usedom und von Neubrandenburg nach Güstrow/Seenplatte.

Zu jedem einzelnen dieser Abschnitte erhält der Leser nützliche Informationen mit zum Teil umfangreichem Hintergrundwissen über Schlösser mit den zumeist großzügig angelegten Parkanlagen und Gärten, sowie über Guts- und Herrenhäuser, wobei die Übergänge zum Schloss nicht immer klar abgegrenzt werden können.

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Das Web-Adressbuch für Deutschland 2012 von Mathias Weber (Hrsg.)

Die 6.000 wichtigsten deutschen Internet-Adressen.

Das Web-Adressbuch für Deutschland 2012Endlich muss man nicht mehr lange bei Google nach einer Internet Adresse suchen. Für jedes interessante Thema bietet „Das Web-Adressbuch für Deutschland 2012“ eine Auswahl der besten Web-Seiten. Insgesamt enthält das Web-Adressbuch die 6000 besten und wichtigsten Internet-Seiten für Deutschland. Hier steht so manche Seite an oberster Stelle, die bei der Suchmaschine gar nicht oder vielleicht nur ganz weit hinten aufgelistet wird. Denn hier geht Qualität über die Häufigkeit der Keywords. Mit den entsprechenden Keywords werden die erzielten Suchergebnisse bei den Suchmaschinen stetig beeinflusst, um dort die ersten Plätze im Ranking zu ergattern. Im Web-Adressbuch hingegen ist die Auswahl nicht von einer Suchmaschine erstellt worden, sondern handverlesen von einem Menschen geprüft worden. Dennoch versteht sich das Buch eher als eine Ergänzung zu den üblichen Suchmaschinen Google und Co, die gewisse Aspekte einer Suche einfach durch ihren maschinellen Suchvorgang nicht leisten können.

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Guía Peñín 2011 von José Peñín

Guía Peñín 2011Was benötigt der Liebhaber spanischer Weine, um eben den richtigen finden und genießen zu können? Richtig! Einen zuverlässigen, unparteiischen und um größtmögliche Objektivität bemühten Weinführer. Genau das hält er mit „Guía Peñín 2011“ von José Peñin in den Händen. José Peñin blickt auf eine 30-jährige Berufserfahrung zurück und hat sich als Weinschriftsteller und –journalist der spanischen Sprache einen Namen gemacht.

Spaniens Weinführer 2011 bietet zunächst einen Überblick zur Handhabung und die Art der Verkostung, wobei über 9400 Weine einer Prüfung unterzogen wurden. Die zu vergebenden Punkte, nach denen die Weine eingestuft werden, berücksichtigen die objektiven und subjektiven Eindrücke. Es folgen in alphabetischer Reihenfolge die wichtigsten weißen und roten Rebsorten Spaniens und in sehr ausführlicher Form wird auf die recht unterschiedlichen Böden und die damit einhergehenden geschmacklichen Unterschiede eingegangen.

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