Kreta – Urlauben wie die Götter von Klio Verigou

Kreta - Urlauben wie die GötterWas Kreta außer Sommer, Sonne und Strand noch zu bieten hat, zeigt der ADAC Reiseführer „Kreta – Urlauben wie die Götter“ von Klio Verigou. Nach einem kurzen Abriss, der einen ersten Eindruck über die Insel vermittelt, erhält der Leser einen Überblick über die im Buch vorgestellten Sehenswürdigkeiten: Die kulturellen Hinterlassenschaften der Minoer, deren hochentwickelte Kultur gegen 1450 v. Chr. ein plötzliches und bis heute nicht enträtseltes Ende fand; einzigartige Strände und imposante Schluchten; was die kretische Küche bietet sowie Informationen zu Museen, verträumten Dörfern und weitere nützliche Hinweise.

Der Reiseführer gliedert sich in vier von West nach Ost verlaufenden Regionen: Chaniá, Réthimno, Iráklio und Lassíthi. Mit Nummern versehene Zeichen führen den Leser sowohl zu ausgewählten ADAC Top Tipps, wie auch zu ADAC Empfehlungen. Die wichtigsten Informationen sind stets in kurzer Form auf den Punkt gebracht, wobei die Preisangaben der Restaurants durch Symbole gekennzeichnet sind.

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Vollpfostenfango von Ria Klug

VollpfostenfangoUnlängst kam Torsten Hantsch, Verwaltungsangestellter der Kurklinik in Bad Gruntz, aus dem Urlaub zurück, als er bei seinem Chef Albrecht Gieseking schon einen neuen Urlaubsantrag einreicht. Allerdings ahnt Hantsch nicht, dass Gieseking bereits von Hauptkommissar Triller über diesen Hintergrund informiert wurde: Während des Urlaubs auf Amrum fand Hantsch einen Feuerlöscher mit sechs Kilogramm Kokain. Wenn er den Schnee verkaufen könnte, so seine Überlegungen, macht er sich mit Sonja auf den Malediven ein schönes Leben. Aus Sorge, sein Chef könnte seine Pläne durchkreuzen, versteckt er den Feuerlöscher hinter einer Hütte im nachbarschaftlichen Garten.

Was Hantsch nicht wissen konnte, ist der Umstand, dass die Geschwister Malte und Anna genau an der Stelle ihres Gartens Hanf anbauen, wo er den Feuerlöscher deponiert hat. Anna, die ihn dabei beobachtet, ist natürlich neugierig geworden und sieht nach.

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Amalinta und die Bruderschaft der Zeit von A.L. Beringer

Amalinta und die Bruderschaft der ZeitAtalanta plagt fast jede Nacht derselbe Alptraum, in dem sie sich von einem mysteriösen Mann mit gelben Augen verfolgt fühlt. An ihrem siebzehnten Geburtstag wird ihr Traum sehr real: Eine Hand greift nach ihrem Arm und tatsächlich zeugt später ein Hämatom davon. Als ihre Freundinnen berichten, dass Amalinta während eines Traumes in einer ihnen unbekannten Sprache gesprochen hat und es im Zimmer eiskalt wurde, während sie jedoch geglüht hätte, entschließt sich Amalinta, eine Traumdeuterin in Wien aufzusuchen. Sie verfasst eine letzte Nachricht an ihre Familie und entsorgt daraufhin ihr Handy im Müll.

Amalintas Träume vermischen sich zunehmend mit der Realität und als sie nach einer Bewusstlosigkeit erwacht, erblickt sie ein aus Mosaiken bestehendes Löwenjunges, das sich Nagual nennt. Plötzlich vernimmt sie eine Stimme, die ihr sagt, dass sie für viele die einzige Hoffnung wäre und man viele Jahrhunderte auf ihr Kommen gewartet hätte.

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Onkel Flores von Eymard Toledo

Onkel FloresIn einer ziemlich wahren Geschichte aus Brasilien ist „Onkel Flores“ ein Schneider. Sein Neffe Edinho hat bereits viel von ihm gelernt, während er die Nachmittage bis zur Heimkehr seiner Mutter von der Arbeit bei seinem Onkel verbracht hat. Dieser erzählt ihm viel davon, wie es früher war, als der Fluss Velho Chico noch sauberes Wasser führte und die Lavadeiras, die Wäscherinnen, dort ihre Wäsche waschen konnten. Nachdem Fabriken gebaut wurden und auch Wohnraum für die Arbeiter geschaffen werden musste, wandelte sich das Dorf Pinbauê in eine Stadt.

Dem Neffen fällt auf, dass sein Onkel mit der Zeit nur noch graue Arbeitskleider für die Fabrik näht. Doch irgendwann ändert sich auch das, denn die einheitlichen Arbeitsanzüge werden in einem fernen Land hergestellt.

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Die Glücksschneiderin von Ulrike Sosnitza

Die GlücksschneiderinMit dreißig Jahren konnte Clara sich endlich ihren Traum erfüllen und mit ihrer Tante Sonja ein Nähcafé im Studentenviertel von Würzburg eröffnen: Während Sonja das Café leitet, bietet Clara als Schneidermeisterin Nähkurse, wie auch von ihr angefertigte Unikate zum Kauf an. Das Besondere an ihrem Konzept ist, neue Teile aus ausrangierter Kleidung zu nähen. Für die Realisierung ihres Traumes haben sich die Frauen verschuldet, doch finden nur wenige Kunden zu ihnen. Das ändert sich jedoch, als Clara auf dem Flohmarkt ein altes Kleid aus Seide mit echten Glasperlen und Pailletten ergattert, was im Schaufenster zum Blickfang wird und Kunden anlockt.

Finn, Claras erste große Liebe, von dem sie vor fünf Jahren verlassen wurde, war seitdem mit Diana liiert. Als diese sich von ihm trennt, stellt sie eine Tüte mit Kleidungsstücken vor die Tür der Caritas, ohne zu ahnen, dass es sich bei einem darin befindlichen Kleid um ein Erbstück seiner Urgroßmutter Mimi handelt, das letztlich auf dem Flohmarkt angeboten wird. Finn, der das Kleid sucht und wiederhaben will, erhält schließlich einen Hinweis auf das Nähcafé und ist überrascht, dort auf seine ehemalige Geliebte Clara zu treffen.

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Zu den Elefanten von Peter Karoshi

Zu den ElefantenDer mit Korrektur- und Lektoratsarbeiten beschäftigte Kulturwissenschaftler Theo verbringt mit seiner Ehefrau Anna und dem siebenjährigen Sohn Moritz wie jedes Jahr die Sommerferien im Salzburger Lungau. Doch die eheliche Beziehung ist überschattet und es kommt zu Streitigkeiten. Da Anna als Biologin ohnehin wieder ihrer Arbeit nachgehen muss, entscheidet sich Theo zu einer Reise, die er alleine mit Moritz unternehmen will: Die beiden wollen in umgekehrter Richtung der Route des Elefanten Soliman folgen. In Salzburg hoffen sie auf seine legendäre Route zu stoßen und wollen mindestens bis Genua gelangen, wenn nicht sogar bis Madrid. Theo plant, in Gasthäusern zu übernachten, die sich auf der Route befinden und nach dem Elefant benannt wurden. Da sein Sohn den Wunsch nach einem eigenen Zelt geäußert hat, besorgt er zudem auch zwei Zelte. Nur mit einem Netbook und Smartphone sowie einer Nintendo-Switch-Konsole machen sich beide auf den Weg.

Um es vorweg zu nehmen: Der in der Novelle „Zu den Elefanten“ mehrfach erwähnte Elefant Soliman, der ein Geschenk an den Neffen Maximilian des späteren Kaisers Maximilian II war, hat tatsächlich existiert und die Alpen entlang der heutigen Brennerautobahn von Spanien bis Wien überquert.

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Etwas Schwarzes von Reza Dalvand

Etwas SchwarzesEines Tages entdeckt ein Leopard zwischen grün und rot schillernden Bäumen „Etwas Schwarzes“. Dabei kann es sich nur um einen seiner schwarzen Flecken handeln, die er beim Jagen verloren haben muss. Damit den anderen nicht dasselbe widerfährt, macht er sich sofort auf um alle zu warnen. Ein Rabe sieht ebenfalls das Schwarze und hält es für ein Stück von einem Stern. Er fürchtet, der Himmel könnte einstürzen und will alle Waldbewohner über das drohende Unheil informieren. Sein Gekrächze alarmiert wiederum den Fuchs. Dieser sieht das Schwarze auch, weiß aber nicht, was es sein könnte. Vielleicht das Tuch der Prinzessin? Wenn der König sein Heer ausschickt um es zu suchen, muss er unbedingt alle vor seinen Soldaten warnen.

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Bewölkt aber trocken von Marion Zechner

Bewölkt aber trockenAllein in Deutschland gibt es über eineinhalb Millionen alkoholabhängige Menschen. Doch meist ist es ein langer Weg bis zu dieser Erkenntnis und dem Zeitpunkt, sich die eigene Abhängigkeit einzugestehen und Hilfe in Anspruch zu nehmen. Die sechsunddreißigjährige Lucy Richter in dem Roman „Bewölkt aber trocken“ ist eine von ihnen. Aus einer früheren Beziehung hat sie Freya, eine pubertierende Tochter, und mit ihrem Ehemann Lars den zweijährigen Sohn Jakob. Jeder Tag bringt mit der Doppelbelastung als Hausfrau und Mutter auf der einen Seite und dem Job als Lehrerin auf der anderen Seite neue Herausforderungen, obwohl ihr Lars viele Aufgaben abnimmt und das Ehepaar eine Babysitterin eingestellt hat. Immer häufiger ergreift Lucy jede sich bietende Gelegenheit wie einen „Absacker“ beim Elternstammtisch zum Trinken. Zu Hause bleibt es nicht nur bei einem Gläschen Wein, sondern sie greift zu Absolut Vodka, den sie vor der Familie zwischen Socken versteckt und unterwegs zu Piccolos.

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Kalte Nacht von Anne Nørdby

Kalte NachtIn Hultsjö, einem nur 370 Einwohner zählenden Dorf in der Provinz Småland, kommt ein Volvo mit überhöhter Geschwindigkeit von der Fahrbahn ab. Ein dort wohnender Waldarbeiter hört es zweimal knallen und läuft zur Unglücksstelle, wo sich ihm ein grauenhaftes Bild zeigt. Sofort verständigt er den Notruf. Polizeiassistentin Maja Lövgren und ihr Vorgesetzter Göran Berg eilen zur Unfallstelle, wo sie den Fahrer mit eingedrücktem Schädel sowie ein kleines Mädchen und eine Jugendliche vorfinden. Bei der Kleinen handelt es sich um ein an dem Down-Syndrom leidendes schwerverletztes Kind, das mit einem Krankenwagen nach Karlskrona gebracht wird. Für die auf der Rückbank liegende Jugendliche und für den Mann kommt jede Hilfe zu spät.

Schnell stellt sich heraus, dass es sich bei dem an einem Schädelhirntrauma Verstorbenen um den aus Hamburg stammenden Familienvater Jochen Nowak handelt, der sich mit dem Kauf eines Häuschens in Schweden einen Traum erfüllt hat.

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Treue Seelen von Till Raether

Treue SeelenAchim Tschuly hat als Pyrotechniker eine neue Tätigkeit bei der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung aufgenommen, weshalb er mit seiner Lebensgefährtin Barbara nach Berlin Zehlendorf, im Westteil der Stadt gelegen, gezogen ist. Unlängst hat sich in Tschernobyl die Reaktorkatastrophe ereignet, und um die durch den Regen kontaminierten Kleidungsstücke nicht in die Wohnungen zu tragen, werden sie häufiger gewaschen. Beim Aufhängen der Wäschestücke lernt Achim auf dem Dachboden die mit Volker verheiratete Marion Sebulke kennen. Aus der zufälligen Bekanntschaft entwickelt sich ein Verhältnis, und als Achim etwas Verbotenes zu deren Schwester Sybille über die Grenze nach Ost-Berlin bringen will, ist er sich über die Folgen nicht bewusst.

Die Handlung seines Romans „Treue Seelen“ hat Till Raether im Jahr 1986 angesiedelt, als sich im Kernkraftwerk eine Nuklearkatastrophe ereignete. Ort der Handlung ist Berlin, wobei sich die Protagonisten sowohl im West-, wie auch im Ostteil bewegen.

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