111 Orte in Paderborn, die man gesehen haben muss von Stephanie Katerle

111 Orte in Paderborn, die man gesehen haben mussWer schon einmal Paderborn besucht hat, wird sich bestimmt an einige der “111 Orte in Paderborn, die man gesehen haben muss” erinnern. In ihrem Reiseführer stellt Stephanie Katerle neben allem, was die katholische Kirche in dem bischöflichen Paderborn repräsentiert, eine Reihe Museen, Parks, Schlösser, Bäder und Seen sowie Cafés und lohnenswerte Ausflugsziele vor. Darunter befinden sich alteingesessene Geschäfte, die bereits über mehrere Generationen bestehen oder auch Gebäude, die nicht mehr genutzt und deshalb umfunktioniert wurden. Nicht zu übersehen und deshalb jedem Besucher bekannt ist das zentral gelegene Paderquellgebiet, dessen abfließende Bäche namensgebend für die Stadt sind.

Stephanie Katerle stellt unter anderem eine Bäckerei vor, die noch vom alten Schlag ist und Brötchen nach alten Familienrezepten backt, was heutzutage schon eine Rarität darstellt. Sie kennt ein Schwimmbad in der achten Etage eines Hotels, das einen Blick über die ganze Stadt gewährt und sogar auch Nichthotelgästen zur Verfügung steht.

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Bretonisch mit Meerblick von Gabriela Kasperski

Bretonisch mit MeerblickDie fast fünfzigjährige und geschiedene Schweizerin Tereza Berger hat von ihrer Tante Annie Gisler ein Haus in Camaret-sur-Mer auf der Halbinsel Crozon geerbt, dass sie verkaufen will. Bevor sie der Maler Severin Lukesch zum Haus führt, macht sie die Bekanntschaft der Surflehrerin Ayala Ngkachana, die ihr von der gefährlichen Strömung im Atlantik erzählt und auch von den zwei Toten in diesem Frühjahr: Bruno und Ronan. Einer alten bretonischen Sage nach fordert die Strömung „Morwen“ alle einhundert Jahre drei Tote, so dass in diesem Jahr noch ein weiteres Opfer im Meer ertrinken wird. Das, so erfährt Tereza, würde sich in einem geringeren Verkaufspreis niederschlagen. Als sie endlich an der „Villa Wunderblau“ ankommt, ist sie von dem verfallenen Haus mit morschen Treppenstufen und nicht funktionierendem Wasser einerseits enttäuscht, findet es andererseits aber auf „schäbige Weise grandios“.

Schon nach der ersten Nacht, die Tereza in der Villa verbracht hat, erhält sie Drohungen in Form von Schmierereien, die am Fenster der zum Haus gehörenden Bibliothek ihrer Tante angebracht wurden. Zudem hat sie das Gefühl, von einem „Kapuzenmann“ beobachtet zu werden, was ihr Angst bereitet.

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Alemannischer Totentanz von Petra Gabriel

Alemannischer TotentanzKriminalhauptkommissarin Iris Terheyde und ihr Assistent Martin Felix haben es mit einem ungewöhnlichen Fall zu tun, als sich Felicia Herbst bei ihnen meldet und behauptet, ihre verstorbene Großmutter sei verschwunden. Sie hätte ihre Großmutter noch einmal im Beerdigungsinstitut sehen wollen, doch der Sarg wäre leer gewesen. Um die Beamten zur weiteren Überprüfung zu bewegen, meldet die Enkelin Zweifel an der Diagnose eines Herzinfarktes des Hausarztes an. Iris Terheyde und Martin Felix statten dem Beerdigungsinstitut notgedrungen einen Besuch ab, wo sie von zwei reizenden alten Damen empfangen werden. Bereitwillig führen sie die Beamten zum Sarg der Großmutter.

Zur Überraschung aller befindet sich nicht nur die Großmutter in dem Sarg, sondern auch noch eine zweite Tote. Wie sich bei der Obduktion herausstellt, handelt es sich bei der vermeintlichen Frau um einen drogensüchtigen Mann, der erschossen wurde. Bei einer Durchsuchung finden die Ermittler Sezierbesteck, deren Existenz die beiden alten Damen nicht erklären können.

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Nachtblau der See von Gabriela Kasperski

Nachtblau der SeeGabriela Kasperski, selbst Theaterschauspielerin, hat für ihren Kriminalroman “Nachtblau der See” einmal mehr die Theaterbühne in den Mittelpunkt gerückt: Während der Vorbereitungen zu den Schlossfestspielen am Greifensee mit der Komödie „Viel Lärm um nichts“ von William Shakespeare wird die Leiche von Arielle Bergmann aufgefunden, die eine der Hauptrollen übernehmen sollte. Obwohl sich Werner Meier von der Kantonspolizei Uster noch im Urlaub befindet, fährt er zum Theater, wo Arielle mit einem Genickbruch von der Tribüne gefallen ist. Anders als seine Kollegen glaubt er an ein Verbrechen, spricht mit Ensemblemitgliedern und dem Regisseur Simon Perron. Unterdessen sucht die Schauspieltruppe für die in wenigen Tagen stattfindende Premiere nach einem Ersatz für Arielle, die als Influencerin eine Garantie für ausverkaufte Vorstellungen war.

Da der Plot mit einer Gerichtsverhandlung beginnt, die vier Monate nach den Ereignissen bei den Festspielen stattfindet, weiß der Leser von Anfang an, dass Hannah Frank, ein Mitglied der Schauspieltruppe, dem Regisseur Simon Perron öffentlich Betrug vorgeworfen hat, wofür sie angeklagt wurde.

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Die Südstadtdetektive von Mathias Wünsche

Die SüdstadtdetektiveDer dreizehnjährige Marius Maximilian Magnus, von allen nur M Punkt genannt, erhält im Beisein seiner Freunde einen ungewöhnlichen Anruf: Der unbekannte Anrufer behauptet, Frederick von der Heide zu sein, Sohn eines bekannten und vermögenden Fabrikaten. Er sei entführt worden und würde gefangen gehalten. Nach anfänglichem Zögern glaubt ihm M Punkt. Als er ihm sagt, dass er die Verbindung halten soll, während er von seinem Handy die Polizei informiert, will Frederick wissen, was ein „Händi“ sein soll. Wie sich im weiteren Gesprächsverlauf herausstellt, kommt der Anruf aus der Vergangenheit, nämlich aus dem Jahr 1969!

Diese unglaubliche Geschichte weckt den detektivischen Eifer von M Punkt. Der gleichaltrige Tarik, der später Physik studieren möchte, erklärt den Freunden, dass es sich bei dem Phänomen um das von Albert Einstein vorausgesagte Wurmloch handelt. Das Zeitgefüge ist offensichtlich durcheinandergeraten und macht eine Zeitreise möglich, so lange das Telefongespräch mit Frederick nicht unterbrochen wird. Tatsächlich schaffen Fabian, Tarik und M Punkt den Sprung vom Jahr 2012 ins Jahr 1969.

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111 Jazz-Alben, die man gehört haben muss von Rainer Wittkamp und Roland Spiegel

111 Jazz-Alben, die man gehört haben mussJazz ist nicht gleich Jazz, was insbesondere all jene beherzigen sollten, die in der Vergangenheit schon einmal ein Musikstück dieser Richtung gehört haben und seitdem davon überzeugt sind, keinen Jazz zu mögen. Denn der Jazz hat unendlich viele Stilrichtungen, zu denen Soul, Samba, Dixieland, Swing, Bebop, Bossa Nova und der Blues gehören, um nur einige zu nennen. Die Autoren Roland Spiegel und Rainer Wittkamp haben für ihr Sachbuch “111 Jazz-Alben, die man gehört haben muss” nur Alben ausgewählt, die zumindest zum Zeitpunkt ihrer Recherchen noch im Handel erhältlich waren. Sinnvollerweise haben sie sich für eine chronologische Aufzählung entschieden, mit einer ersten Erwähnung aus dem Jahr 1923 bis hin zur Gegenwart des Jahres 2018.

Neben der musikalischen Entwicklung und dem künstlerischen Aufstieg der Musiker, deren Alben die Autoren vorstellen, haben sie eine Menge Wissenswertes über ihre Lebensläufe zusammengetragen, wobei es sich nicht nur um positive Erwähnungen handelt.

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111 Orte auf Mauritius, die man gesehen haben muss von Antje Allroggen

111 Orte auf Mauritius, die man gesehen haben mussMauritius gilt heutzutage als ein Traumziel vieler Urlauber. Doch einst war die Insel eine britische Strafkolonie, weshalb Antje Allroggen, die zwei Jahre auf der Insel gelebt hat, in ihrem Buch immer wieder einen geschichtlichen Rückblick gibt. An einem Ort, an dem Persönlichkeiten wie François Mitterrand, Nelson Mandela oder Mitglieder des britischen Königshauses gespeist haben, kann sich wohl nicht jeder ein Essen leisten. Aber in dem Buch “111 Orte auf Mauritius, die man gesehen haben muss” ist ja auch nur von Orten die Rede, die man GESEHEN haben muss. Die Autorin hat Überraschendes über die Insel zusammengetragen. Wer denkt schon bei Mauritius ans Party machen? Da werden wohl eher Mallorca oder Ibiza genannt. Tatsächlich lässt man DJs aus Paris und London nach Mauritius einfliegen! Voll auf ihre Kosten, wenn auch in anderer Hinsicht, kommen Surfer in einer Bucht, und die Herzen von Liebhabern ausgefallener Instrumente dürften beim Anblick des Ur-Instrumentes Ravanne höherschlagen.

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Die Cézanne Connection von Andreas Lukoschik

Die Cézanne ConnectionAls freiberuflicher Versicherungsagent sorgt Anatol Balthasar Trockau mit seiner Partnerin Katharina dafür, dass gestohlene Gemälde wieder dem rechtmäßigen Besitzer zugeführt werden. Als er mit seiner Mitarbeiterin Hedwig nach Rom reist, erteilt ihm Schmoller von der Artecuritas-Versicherung den Auftrag, ein verschwundenes Werk von Cézanne aufzuspüren. Wie sich herausstellt, wurde das Gemälde ausgerechnet Giancarlo Conte, einem Freund von Hedwig, gestohlen.

Unterdessen erhält der in der Fachwelt als äußerst zuverlässige und unbestechliche Kunstberater Renzo Landolt in Zürich einen Anruf eines gewissen Roca, der ihm einen Cézanne zum Kauf anbietet. Da Landolt ebenfalls mit Hedwig befreundet ist und ihr von dem Angebot erzählt, liegt für Trockau und Landolt die Vermutung nahe, dass es sich bei dem zum Kauf angebotenen Cézanne um genau das Gemälde handelt, den der Agent im Auftrag der Versicherung wiederbeschaffen soll.

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