Wir können unsere Gene steuern! von Isabelle M. Mansuy, Jean-Michel Gurret und Alix Lefief-Delcourt

Wir können unsere Gene steuern!In ihrem Buch „Wir können unsere Gene steuern!“ erklären Isabelle M. Mansuy, Jean-Michel Gurret und Alix Lefief-Delcourt, dass wir Menschen nicht allein durch den Gencode begründet sind, denn neben den erworbenen Eigenschaften des Genoms spielt der epigenetische Code eine Rolle. Den Forschern drängte sich die Frage auf, wieso die verschiedensten Körperzellen dieselbe DNA, den Träger der genetischen Information, haben können, obwohl sie völlig andere Funktionen ausführen. An Beispielen aus der Tierwelt machen sie deutlich, wie das möglich ist. Weiter führen sie aus, welche Folgen es für die Nachkommen hat, wenn die Vorfahren extremem Stress ausgesetzt waren, Traumata durchleben oder Hungerleiden mussten beziehungsweise sich nur unzureichend ernähren konnten. Zudem weisen sie unter anderem auf die Einflussnahme auf den epigenetischen Code von in Babyfläschchen enthaltenen Giften sowie die mütterliche Ernährung während der fötalen und postnatalen Phase.

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Gesund ohne Medizin von Clemens Kuby

Gesund ohne MedizinClemens Kuby macht sich mit der von ihm entwickelten Kubymethode die Fähigkeit des Gehirns zunutze, Fakt und Fiktion nicht unterscheiden zu können. Seinen Ratgeber „Gesund ohne Medizin“ versteht er als Anleitung zum Andersdenken, der erste Schritt zur Selbstheilung. Er macht deutlich, dass der Geist nicht von der Materie getrennt werden kann, weil diese ohne den Geist gar nicht existieren würde, genauso, wie eine objektive Wirklichkeit auch nicht unabhängig von unserer Wahrnehmung existiert, was er anhand von Beispielen nachvollziehbar erklärt. Alle Informationen, so führt der Autor aus, die das Gehirn erreichen, haben körperliche Reaktionen und somit auch Wirkungen zur Folge, die entweder krank, oder aber gesund machen können. Er hält das Trainieren der rechten Gehirnhälfte für unabdingbar, weil sich jeder mehr auf seine Intuition, auf die Seele verlassen können sollte, stellt unser Gesundheitssystem infrage und verweist darauf, dass die verabreichten Medikamente im Körper nicht unabhängig vom Denken wirken.

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111 Orte in Paderborn, die man gesehen haben muss von Stephanie Katerle

111 Orte in Paderborn, die man gesehen haben mussWer schon einmal Paderborn besucht hat, wird sich bestimmt an einige der “111 Orte in Paderborn, die man gesehen haben muss” erinnern. In ihrem Reiseführer stellt Stephanie Katerle neben allem, was die katholische Kirche in dem bischöflichen Paderborn repräsentiert, eine Reihe Museen, Parks, Schlösser, Bäder und Seen sowie Cafés und lohnenswerte Ausflugsziele vor. Darunter befinden sich alteingesessene Geschäfte, die bereits über mehrere Generationen bestehen oder auch Gebäude, die nicht mehr genutzt und deshalb umfunktioniert wurden. Nicht zu übersehen und deshalb jedem Besucher bekannt ist das zentral gelegene Paderquellgebiet, dessen abfließende Bäche namensgebend für die Stadt sind.

Stephanie Katerle stellt unter anderem eine Bäckerei vor, die noch vom alten Schlag ist und Brötchen nach alten Familienrezepten backt, was heutzutage schon eine Rarität darstellt. Sie kennt ein Schwimmbad in der achten Etage eines Hotels, das einen Blick über die ganze Stadt gewährt und sogar auch Nichthotelgästen zur Verfügung steht.

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52 kleine & große Eskapaden am und um den Bodensee von Yvonne Weik

52 kleine & große Eskapaden am und um den BodenseeGerade in Corona-Zeiten gilt es, im eigenen Land etwas zu entdecken. Man muss nicht immer in die Ferne schweifen, um etwas Besonderes zu entdecken. Yvonne Weik beweist das in ihrem Reiseratgeber “52 kleine & große Eskapaden am und um den Bodensee”, den sie in Vorschläge für einen nur wenige Stunden dauernden Abstecher, Tages- oder Wochenendausflüge unterteilt hat. Los geht es mit einem Tipp, im Bodensee vor Sonnenaufgang ein Bad zu nehmen (Kälteschock inbegriffen 😉 ). Wer lieber eine geheimnisvolle Höhlenexpedition unternehmen oder mit einem SUP-Board über eine mystische Felskante gleiten möchte, findet auch hier ein passendes Angebot. Einer gibt sich beispielsweise schon mit einem Besuch im Schmetterlingshaus oder einem eintrittsfreien Bad im Lindenhof zufrieden, andere brauchen den Nervenkitzel, den sie von einem gläsernen Steg auf dem Karren mit einem traumhaften Ausblick haben können.

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Die entspannten Städte in Europa

Die entspannten Städte in EuropaIn dem großformatigen Buch „Die entspannten Städte in Europa“ stellen vierzehn Autoren, deren Aufzählung den Rahmen dieser Rezension sprengen würde, fünfzehn Städte vor, wobei sie deren Kulturangebote, architektonischen Besonderheiten, die jeweilige Verkehrssituation, geschichtliche Hintergründe, musikalische Vorlieben oder einfach die Lebensart ihrer Bewohner hervorheben. Zu jeder Stadt gibt es drei Tourenvorschläge; den Abschluss bilden jeweils Informationen zu Übernachtungsmöglichkeiten, den kulinarischen Vorlieben, was es zu stöbern oder entdecken gibt und welches Nachtleben geboten wird. Um keine Stadt zu bevorzugen, hat man die alphabetische Reihenfolge gewählt.

Der Leser erfährt, welche Stadt zu einem Drittel aus Wasser besteht und obendrein vierzig Prozent Grünflächen aufweist, was weltweit seinesgleichen sucht. Nach der Lektüre des Buches weiß er, welche Stadt sich vom einstigen am Meer gelegenen Fischerdorf bis zum Strand ausgebreitet hat, welche Stadt für den Festivalmonat August berühmt ist, oder wo er ein vom Chianina-Rind stammendes Riesensteak genießen kann, sofern ihn der Preis nicht abschreckt.

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Nachhaltig Reisen – Die besten Ideen für Europa von Dirk Engelhardt und Michaela Harfst

Nachhaltig Reisen - Die besten Ideen für EuropaEinen Pauschalurlaub zu buchen ist kein Kunststück, doch wer einfach einmal anders reisen möchte, kommt an dem Inspirationsbuch „Nachhaltig Reisen – Die besten Ideen für Europa“ von Michaela Harfst und Dirk Engelhardt nicht vorbei. Grundsätzlich gilt es zu bedenken, dass Bus- und Bahnfahrten eine bessere Ökobilanz als Flüge aufweisen, obwohl die Autoren durchaus auch Ziele vorschlagen, die fast immer mit einem Flugzeug angesteuert werden. Sie stellen diverse Fortbildungsmöglichkeiten zu Wasser vor, wie etwa mit einem Segelboot oder Kajak. Das Ziel kann der Spreewald, wie auch das in der Ferne liegende Mallorca sein. Während einer das ruhige Ijsselmeer genießt, zieht es jemand anderen zu den norwegischen Stromschnellen. Lernhungrige können beispielsweise in Sevilla einen Flamenco Tanzkurs belegen, in Grasse ein eigenes Parfüm herstellen, einen Iglu bauen oder auf steilen Flächen im schweizerischen Val Medel bei der Wiederaufforstung helfen.

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Entdecke Deutschland von Karl W. Hoch, Bernhard Pollmann und Peter Schricker

Entdecke DeutschlandWer die schönsten Ausflüge ins Grüne sucht, sollte unbedingt einen Blick in den Bildband „Entdecke Deutschland“ von Karl W. Hoch, Bernhard Pollmann und Peter Schricker werfen. Das in vier Themenbereiche gegliederte Buch stellt vierzig Touren vor, von der Nord- und Ostsee bis zum Südschwarzwald und nach Bayern, wie auch vom westlich gelegenen Saarland bis in die sächsische Schweiz im Osten. Den Anfang machen die Wanderwege, die sich im Einzelnen über eine Länge von bis zu 530 km hinziehen können, wobei selbstverständlich neben der benötigten Zeit auch der Schwierigkeitsgrad für die in Etappen zu bewältigenden Strecken angegeben werden.

Wer eine Bahnfahrt vorzieht und lieber Landschaften, Schlösser und Burgen an sich vorbeiziehen lassen möchte, hat die Qual der Wahl, wenn er sich für Zahnradbahn, Dampflokomotive, Schmalspurbahn oder einfach nur einen Zug entscheiden soll.

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Marco Polo Reiseführer Niederländische Küste von Siggi Weidemann und Ralf Johnen

Marco Polo Reiseführer Niederländische KüsteDie Niederlande, die sich bis heute eine Monarchie leisten, räumen dem Dünenschutz und dem Bau von Dämmen, zu denen auch das von Siggi Weidemann und Ralf Johnen in ihrem Reiseführer “Niederländiche Küste” erwähnte und dem Schutz des Hinterlandes dienende Deltaprojekt zählt, oberste Priorität ein. Die ehemals einfachen Imbissbuden an den Stränden haben sich zu ganzjährig geöffneten Pavillons gemausert, in denen die Küchenchefs von den Autoren aufgelistete Spezialitäten anbieten und nicht mehr nur alles einfallslos frittieren. Diverse Sportarten zu Wasser oder auf dem Land erwarten den Urlauber und sollte er sich für eine Wattwanderung entscheiden, muss er damit rechnen, bis zur Brust in Schlick zu versinken.

Der Reiseführer gliedert sich in vier landschaftliche Bereiche von Süd nach Nord: Zunächst gehen die Autoren auf das Gebiet „Zeeland“ ein, das eine Vielzahl an Inseln miteinander verbindet und Middelburg als Hauptstadt hat. Der Leser erfährt, was es dort an Sehenswürdigkeiten gibt und dass zur nächsten Region “Randstad” sowohl der Sitz des Könighauses in Den Haag, wie auch die Stadt Delft mit der berühmten Keramik gehören.

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Fragen zu Corpus Delicti von Juli Zeh

Fragen zu Corpus DelictiCorpus Delicti ist im Jahr 2009 erstmals als Roman erschienen und wurde ursprünglich zunächst im Rahmen der Ruhrtriennale 2007 als Theaterstück aufgeführt. Das Theaterfestival stand unter dem Motto „Mittelalter“ und der Text von Juli Zeh sollte im weitesten Sinne damit zu tun haben. So entstand ein Zukunftsszenario, in dem die Autorin eine moderne Hexenjagd beschreibt. Hierfür hat sie den Inquisitor und Wegbereiter der Hexenverfolgung, Heinrich Kramer, in der Mitte des 21. Jahrhunderts angesiedelt, wo er als Ideologe eines totalitären Systems, das auf Gesundheit fixiert ist, in Erscheinung tritt. Die junge Biologin Mia Holl, die durch den Tod ihres Bruders aus der Bahn geworfen wird und deshalb ihre Bürgerpflichten vernachlässigt, erweckt die Aufmerksamkeit des Ideologen Kramer und wird im weiteren Verlauf der Handlung zu einer Staatsfeindin stilisiert.

Der Roman Corpus Delicti von Juli Zeh steht in vielen Bundesländern inzwischen auf dem Lehrplan für den Deutschunterricht und gehört teilweise sogar zum Abiturstoff. In den letzten zehn Jahren haben die Autorin viele Zuschriften von Schülern und Lesern erreicht, die ihr Fragen zum Text, zu der Handlung, den Figuren sowie zur Interpretation gestellt haben.

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Marco Polo Reiseführer Prag von Antje Buchholz und Thomas Kirschner

Marco Polo Reiseführer PragDie Karlsbrücke und die astronomische Uhr des Altstädter Rathauses sind für viele Menschen der Inbegriff der tschechischen Hauptstadt Prag. Dass die Stadt neben diesen Attraktionen noch mehr zu bieten hat, zeigen Antje Buchholz und Thomas Kirschner in dem „Marco Polo Reiseführer Prag“. Zum Einstieg machen sie jeweils sechs Vorschläge, was auch bei Regen unternommen werden kann, was den Geldbeutel schont, welche Ziele mit Kindern angesteuert werden können und was typisch für Prag ist, die zu den schönsten Städten der Welt zählt und noch verhältnismäßig günstig ist. Nach einer kleinen Exkursion in die Vergangenheit, zu denen jüngst die Prager Fensterstürze und der Prager Frühling zählen, gehen die Autoren unter anderem auf die Bedeutung von Bier und Jazz ein.

Der Reiseführer informiert den Besucher darüber, was ihn in Prag mit den Stadtvierteln Alt- und Neustadt, Burgenviertel und Kleinseite erwartet: Er kann zahlreiche Parks und Gärten, Synagogen, Kirchen und Klöster sowie Friedhöfe mit Soldatengräbern oder ein Theater aufsuchen, in dem schon Mozart dirigiert hat und immer werden auch die Preise und Öffnungszeiten genannt.

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