Da fällt mir noch was ein … von Dora Heldt

Von pummeligen Hummeln, Männern am Telefon und anderen weltbewegenden Fragen.

Da fällt mir noch was ein …Den meisten Menschen ist die Kolumne durch eine einzeilige Zeitungsspalte bekannt, in der ein Journalist in kurzer, knapper Form seine Meinung zu einem alltäglichen Thema äußert. Dieses Motto greift Dora Heldt auch in dem Band „Da fällt mir noch was ein …“ mit dreiundfünfzig Kolumnen auf, in denen, von ihr selbst als Handlungsperson einmal abgesehen, ihr Liebster, ihre Freundinnen Nele, Anna, Barbara, Luise und Karola sowie Annas Tochter Lena, Dora Heldts Patenkind, die Hauptakteure sind.

So erfährt der Leser, dass die Autorin fast jeden Ferientag auf Sylt verbringt, wo sie geboren wurde, und sich dort mit einer Jeans gut angezogen fühlt. Ganz anders war das bei einer Preisverleihung: Für diesen Anlass hat sie sich extra ein neues Kleid gekauft, das sie dann aber doch nicht getragen und es kurzerhand gegen einen Hosenanzug getauscht hat. Zufrieden ist sie mit dem Kauf einer Lederjacke, doch von einem anprobierten gepunkteten Kleid lässt sie doch besser die Finger.

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Im Grunde ist alles ganz einfach von Dora Heldt

Vom Weltuntergang, von freien Gehirnzellen und Frauenparkplätzen.

Im Grunde ist alles ganz einfachEine Sonderform der Kommentare stellt die Kolumne dar, in der ein Autor seine ganz persönliche Meinung zu einem beliebigen, vornehmlich alltäglichen Thema äußert. So schreibt auch Dora Heldt in ihrem zweiundfünfzig Kolumnen umfassenden Buch „Im Grunde ist alles ganz einfach“ über Alltägliches wie Sinn und Unsinn von Statistiken, von Menschen, die alles besser wissen und ihren Erfahrungen mit Bettlern. In ihren Texten geht es um überlieferte Rezepte innerhalb der Familie, um nahtloses Bräunen, Kostproben im Supermarkt oder unpassend positionierte Namensschilder in Brusthöhe. Natürlich erwähnt sie auch mittlere bis schwere Katastrophen wie eine defekte Kühltruhe oder einen leeren Akku, auf der anderen Seite aber auch romantisches wie ein Sonnenuntergang am Meer.

Die Kolumnistin trifft sich in den Geschichten mit Freunden, häufig mit Anna oder Nele, in einem Restaurant oder Café, in der Sauna, einer Arztpraxis, zum Geburtstag oder Grillen, gerät bei der Sicherheitskontrolle am Flughafen in eine peinliche Situation und ebenfalls, als sie den Geburtstag ihres Liebsten schlicht und ergreifend vergessen hat.

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