Fräulein Wunder von Gisa Pauly

Fräulein WunderIm ersten Band „Fräulein Wunder“ der dreiteiligen Sylt-Saga von Gisa Pauly sind Brit und Arne im Jahr 1959 die Hauptpersonen: Die sechzehnjährige Brit lebt mit ihrem Bruder Hasso bei ihren Eltern Edward und Frida Heflik in Riekenbüren, wo der Vater eine Schreinerei betreibt. Hasso, der möglichst Marga, die Tochter von Bauer Jonker, heiraten soll, liebt jedoch Halina Mersel, die mit ihrer aus der Sowjetunion geflüchteten Familie in einem Haus auf der Wiese der Hefliks zur Miete wohnt. Als zweites Standbein plant Edward dort einen Campingplatz zu errichten. Brit, von vielen „Fräulein Wunder“ genannt, freut sich auf das von der Handelsschule ausgerichtete Zeltlager auf Sylt.

Knut Augustin, ein reicher Hotelbesitzer, plant mit seinem Freund Robert König, ein Café mit einem darüberliegenden Hotel auf Sylt zu eröffnen. Knut hat beschlossen, dass sein Sohn Arne auf Sylt ins Hotelfach eingeführt werden soll, der allerdings aufgrund seiner Herkunft keine Sonderbehandlung wünscht.

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System Error von Solveig Engel

System ErrorAktuell werden Forderungen laut, den Datenschutz zu lockern, um die Ermittlungen bei Fällen von Kindesmissbrauch zu erleichtern. Doch wer kann garantieren, dass eine Aufweichung des Datenschutzes nicht für andere Zwecke genutzt wird? Mit einem solchen Szenario hat sich die Autorin Solveig Engel in ihrem Thriller „System Error“ auseinandergesetzt.

Der Informatiker Micah Marow hat mit dem System Cyb einen Algorithmus zur präventiven Verbrechensbekämpfung entwickelt, der die Kriminalitätsrate auf ein Minimum reduziert hat. Dazu werden tausende persönliche Daten aus dem Internet, von Handys und Überwachungskameras, sowie Smart Home Systemen und Fitness Trackern analysiert und potenzielle Straftaten herausgefiltert, noch bevor diese begangen werden. Mit jedem erfolgreichen Fall lernt die Künstliche Intelligenz dazu und wird immer besser. Micah, der den Code von Cyb programmiert hat, wird von den Medien wie ein Held gefeiert und von der Politik umworben.

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Der Klon von Jens Lubbadeh

Der KlonJens Lubbadeh geht in seinem Science Fiction Roman „Der Klon“ der spannenden Frage nach, welche Konsequenzen sich durch das Klonen von Menschen nicht nur bei den Betroffenen selbst, als vielmehr für die Gesellschaft ergeben, wenn ein „genetischer Aufguss“, wie es im Roman heißt, von einer Person wie Adolf Hitler erschaffen wird: Bernd Sörensen, Parteichef einer rechtsradikalen Partei, gibt sich mit der Juristin Alina Schalk im Jahr 2007 bei Prof. Moon Dong-soo, der inoffiziell Menschen klont, unter dem Deckmantel, künstliche Befruchtungen durchzuführen, als Ehepaar Jung aus. Sie bitten ihn, aus einem etwa sechzig Jahre alten Zahn einen Klon zu produzieren. Obwohl er die enorme Summe von fünf Millionen Euro dringend gebrauchen könnte, lehnt er ab, weil das Ausgangsmaterial zu alt ist. Seine Assistentin Park Seoyoung glaubt jedoch, aus Zahnpulpa Stammzellen gewinnen zu können. Er nimmt den Auftrag an, will aber einen Rückzieher machen, als er erfährt, dass der Zahn von Adolf Hitler stammt.

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Der Markisenmann von Jan Weiler

Der MarkisenmannDie mittlerweile zweiunddreißigjährige Kim war zweieinhalb Jahre alt, als sich die Wege ihrer Mutter Susi und die ihres Vaters Ronald Papen trennten. Fortan lebte sie mit ihrem Stiefvater Heiko Mikulla, der ihre Mutter heiratete, und dem sechs Jahre jüngeren Bruder Geoffrey, der zu ihrem Leidwesen immer im Mittelpunkt stand. Doch dann geschah ein schreckliches Unglück, das ihr Leben für immer verändern sollte: Ihr Bruder erlitt im Frühjahr 2005 schwerste Verbrennungen und deswegen wurde Kim sechs Wochen in einer Psychiatrie behandelt sowie von ihren Eltern für die Dauer der Sommerferien zu ihrem leiblichen Vater nach Duisburg geschickt.

Kim weiß noch ganz genau, wie abgeschoben sie sich fühlte, zumal ihre Familie ohne sie in den Urlaub geflogen ist, und wie enttäuschend das erste Zusammentreffen mit ihrem leiblichen Vater auf dem Bahnhof war.

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Talberg 2022 von Max Korn

Talberg 2022Vor zwei Jahren zog Adam Wegebauer wieder in sein Heimatdorf Talberg, nachdem er in München als Kommissar tätig war und nun als Dorfpolizist für Ruhe und Ordnung sorgen soll. Während eines schweren Unwetters wird er telefonisch darüber in Kenntnis gesetzt, dass die Wurzeln eines umgestürzten Baumes ein Skelett freigelegt haben. Die Zeit drängt, da der Hang komplett abzustürzen droht und das Skelett damit unter den Geröllmassen verschüttet würde. Immerhin gelingt es Adam, den Schädel zu bergen und er denkt im alten Schulhaus, das nunmehr sein Dienstzimmer beherbergt, über die weiteren Schritte nach. Da die Zufahrtstraßen wegen umgestürzter Bäume blockiert sind und vorerst keine Gerichtsmediziner aus Passau nach Talberg gelangen, schickt Adam über sein Handy Fotos an das Revier. Doch als ihn sein Vorgesetzter Ascher daraufhin anruft, bricht die Verbindung plötzlich ab.

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Der Rabbi und der Kommissar – Du sollst nicht morden von Michel Bergmann

Der Rabbi und der Kommissar - Du sollst nicht mordenHenry Silberbaum ist ein moderner Rabbiner, der Espresso sowie Kriminalromane liebt und mit Vorliebe Polohemden trägt. In seiner Jüdischen Gemeinde in Frankfurt am Main ist er mit dem Rennrad oder seinem roten Smart unterwegs. Neben der Betreuung der Gemeindemitglieder engagiert er sich für die Bewohner des Jüdischen Seniorenstifts und seine Schüler im Jüdischen Gemeindezentrum.

Als die Millionärin Ruth Axelrath völlig unerwartet stirbt, glaubt Rabbi Silberbaum nicht an einen natürlichen Tod der alten Dame, obwohl der vom Notarzt festgestelle Herzinfarkt mit Anfang achtzig allen plausibel erscheint. Doch kurz zuvor hatte Ruth Axelrath dem Rabbiner mitgeteilt, dass sie die Absicht hat, ohne ihren Mann zu ihrer Tochter nach Israel auszuwandern. Da ein Ehevertrag besteht, hat ihr zweiter Ehemann, der Galerist Max Axelrath, keinerlei Anspruch auf ihr Vermögen und er wird lediglich ein lebenslängliches Wohnrecht in der Villa erhalten. Außerdem habe sie vor, dem Jüdischen Gemeindezentrum eine Million für die Einrichtung einer Bibliothek zu stiften. Aber auch ein wichtiges Indiz scheint den anfänglichen Verdacht des Rabbis zu bestätigen.

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Das Jahr der Gier von Horst Eckert

Das Jahr der GierMelia Adan ist leitende Kriminalrätin für Gewaltverbrechen in Düsseldorf. Ihr Onkel Bashir bittet sie, sich um den Überfall auf Oscar Ravani, den Sohn seines Freundes, zu kümmern, woraufhin sie diesen im Krankenhaus besucht. Sofort fallen ihr an seiner Darstellung des Hergangs Ungereimtheiten auf und sie ist sicher, dass ihr der in London arbeitende Journalist nicht alles erzählt, zumal er in Rätseln spricht, wenn er sagt: „Diese Leute haben gewonnen.“ Melia hofft, Näheres bei einem Besuch in dem Lokal zu erfahren, in dem Oscar vor dem Überfall war.

Bevor Kriminalhauptkommissar Vincent Veih den Bericht über Oscar Ravani für seine Inspektionsleiterin Melia erstellen kann, wird er zu einer Leiche mit durchtrennter Kehle gerufen. Wie sich herausstellt, handelt es sich um Naomi Meyer-Krell, Tochter vermögender Eltern, der eine hoffnungsvolle Karriere bevorstand. Vincent überträgt die Leitung der Mordkommission Anna Winkler, die mit Kollegen zunächst der Beschuldigung von Naomis Mutter nachgeht, der Ex-Freund ihrer Tochter sei der Mörder.

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Talberg 1977 von Max Korn

Talberg 1977Die zweiundsiebzigjährige Maria Steiner lebt seit Jahrzehnten alleine in einem von ihrer Tante Bruni überlassenen Haus im Wald. Nur selten geht sie ins fünf Kilometer entfernte Dorf Talberg, wo sie alle fürchten, und nur gelegentlich findet jemand den beschwerlichen Weg zu ihr hinauf. Doch an dem Tag, an dem der Jäger einen ihr vor längerer Zeit anvertrauten Hund auf ihren Wunsch hin erschießt, erhält Maria Besuch von der jungen Metzgerstochter. Das junge Mädchen, das eine Schwangerschaft vor den Eltern verheimlichen will, erhofft sich von Maria Hilfe, da sämtliche Dorfbewohner die Alte für eine Hexe halten. Tatsächlich wird ihr ein Kräutertrank mit auf den Weg gegeben.

Der Tag hält für Maria aber noch eine weitere Überraschung bereit: Ein Mann, der sich als Pilger ausgibt, bittet darum, die Nacht im Heu verbringen zu dürfen. Die alte Frau, die viele Worte nicht mehr gewohnt ist, kann ihm die Bitte nicht abschlagen.

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Talberg 1935 von Max Korn

Talberg 1935Mitten in der Nacht fordert der Waldbauer Josef Steiner seine Schwiegertochter Elisabeth auf, ihm auf den Berg zu folgen. Auf dieser höchsten Erhebung über dem Dorf hat ihr Ehemann, Oberstudienrat Wilhelm Steiner, einen Turm errichten lassen, angeblich zu Vermessungszwecken. Doch die Dorfbewohner glaubten eher, er wolle seine Frau von dort hinunterstürzen. Obwohl der reichste Bauer Elisabeth die Erklärung für den nächtlichen Anstieg schuldig bleibt und es obendrein heftig regnet sowie stürmt, folgt sie ihm anstandslos. Am Turm treffen die beiden mit ihrem Vater Albert Wegebauer, seinem Hofknecht Florian Schmidinger sowie Johannes Steiner, ein mit nur einem Arm aus dem Krieg heimgekehrter Sohn des reichsten Bauern Josef Steiner zusammen. Wie sich herausstellt, hat der Knecht Schmidinger unterhalb des Turms die Leiche seines Erbauers, nämlich den Dorflehrer Wilhelm Steiner gefunden.

Polizeimajor Karl Leiner von der Bayerischen Landespolizei soll die Ermittlungen in Talberg aufnehmen, was sich nicht einfach gestaltet, da der heftige Regen mögliche Spuren verwischt hat.

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Familie ist, wenn man trotzdem lacht von Wiebke Busch

Familie ist, wenn man trotzdem lachtSteffi und Arno Ruttmann leben mit ihren Kindern Lina und Oskar in Hamburg-Ottensen. Schon seit der Geburt ihres zweiten Kindes wünscht sich Steffi eine größere Wohnung. Als ihr ein Makler eine ideale Wohnung vierzig Kilometer von der Innenstadt entfernt zeigt, ist Steffi von der Größe und Ausstattung begeistert. Erst auf der Rückfahrt in die Stadt wird ihr klar, warum die Wohnungen in den Randbezirken so günstig angeboten werden können: Niemand will täglich auf dem Weg zur Arbeit und später auf dem Nachhauseweg im Stau stehen oder die schlechtere Netzabdeckung hinnehmen. Oskar, der als Geschäftsführer einer Werbeagentur arbeitet, erzählt seiner Ehefrau eines Tages, dass die Wohnung eines seiner Kollegen in der Stadtmitte frei wird. Infolge der Begeisterung für die perfekte Wohnung begeht Steffi einen dummen Fehler, der sie ihm wahrsten Sinne des Wortes teuer zu stehen kommt. Zum Glück hat ihre clevere und zu ironischen Bemerkungen neigende Freundin Helen eine Idee, wie sie das Geld zurückbekommen kann.

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