
Ein Philosoph zwischen Ruhm und Zusammenbruch
Der Philosoph Carl Schreiner hat seit fünf Jahren eine Professur an der Universität München inne und bewohnt mit seiner Ehefrau Ashton und dem fünfzehnjährigen Sohn Conrad ein Haus im Münchner Villenviertel. Auf der Leipziger Buchmesse ist er der Stargast und erleidet während eines Interviews einen Herzinfarkt, woraufhin er zwei Wochen auf der Intensivstation verbringt.
Wieder zu Hause, wundert sich Ashton über sein plötzliches Interesse an der Erforschung des Rückgangs der Pasterze sowie über die neuerdings im Keller angehäuften Werkzeuge. Als sie Carl darauf anspricht, antwortet er ihr, dass er nicht mehr „vor laufender Kamera Marionettentänze vollführen“ oder ein „Volltrottel der Unwissenheit“ sein wolle, sich auf den Krieg vorbereite und ihr Leben retten müsse.








