Heiterer Ruhestand – Geschichten vom Nichtstun, das nie gelingt

Cover von Bin in Rente, ich muss gar nichts!

Wenn Rentner plötzlich keine Zeit mehr haben

Die Anthologie Bin in Rente, ich muss gar nichts! vereint heitere Geschichten, wobei schon die erste mit dem Vorurteil aufräumt, Rentner hätten stets genug Zeit und langweilten sich sogar mitunter: Einer Frau macht die Großtante ihres Mannes, die neuerdings Rentnerin ist, einen Strich durch die Rechnung. Karl hat das Pech, dass sich seine allzu besorgten Freunde, die er gar nicht braucht, um ihn kümmern wollen, während eine Kundin im Schuhgeschäft eine unliebsame Bekanntschaft mit den Sicherheitskräften macht. Neu‑Rentner, so die Erfahrung eines Mannes, sind in Wirklichkeit zum Lesen des Sportteils einer Tageszeitung geschaffen, und für Mona sieht es an ihrem letzten Arbeitstag schlecht aus, denn nichts läuft, wie es sollte, bis … Das kann an dieser Stelle natürlich nicht verraten werden.

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Die überraschende Wahrheit hinter „Die Schlank‑Strategie“: Warum Abnehmen ganz anders beginnt, als wir denken

Cover von Die Schlank-Strategie von Prof. Dr. Stefan Winter

Ein ungewöhnlicher Einstieg

Wer von dem Sachbuch Die Schlank‑Strategie Kalorientabellen oder Menüvorschläge zur Gewichtsreduktion erwartet, wird bereits in der Einleitung von Prof. Dr. Stefan Winter eines Besseren belehrt. Gleich zu Beginn betont er die Bedeutung des „richtigen“ Lesens und einer konsequenten Protokollführung. Danach widmet er sich unserem Ess- und Bewegungsverhalten – und plötzlich dem Tauchen. Spätestens an dieser Stelle fragt sich der Leser, ob er das falsche Buch in der Hand hält. Doch weit gefehlt: All diese scheinbar themenfremden Ausführungen sind essenziell, um unrealistische Erwartungen – etwa morgen schon mit einer Bikinifigur zu glänzen – zu entkräften. Im Mittelpunkt stehen bescheidene Ziele und konkrete, wirksame Strategien, wie es der Titel verspricht.

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Wenn ein Hund das letzte Wort hat – und meist auch recht behält

Cover von Der Hund hat Recht von Elfriede Hammerl

Ein Frauchen, ein Tierheimhund und ein ungewöhnlicher Dialog

In dem Dialog Der Hund hat Recht von Elfriede Hammerl unterhält sich ein namentlich nicht erwähntes Frauchen mit ihrem Hund, den sie aus einem Tierheim geholt hat. Wie der Titel bereits vermuten lässt, fühlt sich der Hund, der im Laufe des Gesprächs den Namen Herbert erhält, seinem Frauchen überlegen.

Von ihm erfährt man, dass er für alles Britische schwärmt, von seiner Mutter getrennt und anschließend von einer Katzenmutter aufgezogen wurde. Das Frauchen arbeitet im Homeoffice, sofern sie nicht eine Leserreise unternimmt. Sie hat einen Sohn, der in Triest lebt, und einen Freund in Amerika. Als dieser über Weihnachten zu Besuch kommt, stellt der Hund fest, dass die beiden nicht zueinander passen. Angeblich sei der Freund ein Frauenversteher, könne aber nicht einmal sein eigenes Frauchen verstehen. Zudem sei er ein „handwerklicher Depp“, der Herbert störe.

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