Mehr Lametta für Oma – Ein herzerwärmender Weihnachtsroman von Regine Kölpin

Cover von Mehr Lametta für Oma von Regine Kölpin

Ein verschneites friesisches Dorf und zwei neugierige Kinder

Die achtjährigen Zwillinge Jonte und Jelda leben mit ihrer Mutter Julia de Fries in Tjardswarf, einem kleinen Ort im friesischen Wangerland. Ihr Vater ist Kapitän auf einem Containerschiff und kann auch das bevorstehende Weihnachtsfest wieder nicht bei ihnen sein. Endlich hat es geschneit, und die Kinder beobachten, wie Jugendliche eine alte Frau – die sie eine „Toversche“ schimpfen – mit Schneebällen bewerfen.

In Tjardswarf hält sich das Gerücht, dass es sich bei der Alten mit den schulterlangen roten Haaren und der bunten Kleidung, die hinter dem Deich eine Kate bewohnt, um eine Hexe handelt. Verdächtig erscheint zudem, dass sie sich mit Tieren unterhält. Obwohl die Kinder wissen, dass es keine Hexen gibt, haben sie Angst vor Feline Kramer. Nur zögerlich nähern sie sich der Frau, die von einem Schneeball an der Nase getroffen wurde.

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Wenn die Eltern weg sind: Ein Abend voller Chips, Grusel und Chaos

Cover von Gutenachtgeschichten für Celeste von Nikolaus Heidelbach und Ole Könnecke

Allein zu Hause – und schon beginnt das Abenteuer

Die Eltern von Boris und Celeste sind bei ihren Nachbarn zum Geburtstag eingeladen und lassen ihre Kinder zum ersten Mal ganz allein zu Hause. Boris soll als der Ältere für das Abendbrot sorgen, seine Schwester ins Bett bringen und ihr dort eine Gutenachtgeschichte vorlesen. Doch statt des bereitgestellten Vollkornbrots, der Paprika und des Salats gibt es für die Geschwister Kartoffelchips und Kekse zum Abendessen. Und obwohl die Eltern ausdrücklich verboten haben, noch einen Film zu schauen, sieht Boris sich einen Gruselfilm an und schickt Celeste währenddessen zum Zähneputzen ins Bad.

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Die verlorene Puppe – und ein Schriftsteller, der Trost schenkt

Cover von Kafkas Puppe von Gerd Schneider

Ein Mädchen, ein Park und ein Schriftsteller

An einem sonnigen Oktobertag im Jahr 1923 spaziert Franz Kafka im Park am Steglitzer Wasserturm in Berlin. Auf einer Bank sitzt ein kleines Mädchen mit blonden Zöpfen und weint, weil ihre Puppe verschwunden ist. Sie hatte sie während des Spielens auf eine Bank gesetzt und glaubt nun, jemand habe sie gestohlen.

Kafka erkundigt sich behutsam, wie die Puppe ausgesehen habe, und Lena beschreibt sie ihm bis ins Detail. Um sie zu trösten, behauptet Kafka, die Puppe sei nicht gestohlen worden – er habe sie am Parkeingang gesehen, wo sie ihm gesagt habe, sie wolle Lena schreiben.

Die Briefe der Puppe

Am nächsten Tag kehrt Kafka zur gleichen Uhrzeit in den Park zurück, in der Hoffnung, Lena wiederzutreffen. Als sie erscheint, überreicht er ihr einen Brief, angeblich von ihrer Puppe. Darin erzählt diese, dass ein Hund nach ihr geschnappt habe und sie deshalb weggelaufen sei, sich dann aber verirrt habe.

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Die verkaufte Sängerin – Ein Mädchen zwischen Freiheit und Zwang

Cover von Die verkaufte Sängerin von Iny Lorentz

Ein Leben unter Gauklern

Nach dem Tod ihrer Mutter hat sich Ettore Chiodo da Maniscalco seiner Nichte Cristina angenommen. Mit seiner Sippe, deren Oberhaupt er ist, tritt er als Gaukler auf Jahrmärkten auf.

Da Cristina unehelich zur Welt kam, hat sie besonders unter Alfonsina, der Ehefrau des Patrons, zu leiden. Diese trägt ihre Abneigung gegen das „Hurenbalg“ offen zur Schau und neidet ihr die Gabe, auf der Mandoline zu spielen und mit ihrem Gesang das Publikum zu erfreuen. Ihre Beleidigungen gegen das Mädchen und dessen verstorbene Mutter führen zu immer neuen Streitereien innerhalb der Sippe, weil sich Ettore dem nicht widersetzen kann.

Ein Auftrag des Herzogs

Herzog Georg von Sachsen‑Meiningen erteilt seinem Höfling Irmbert von Lauenstein den Auftrag, die Sängerin Belle Légendaire zu suchen und für ein Engagement an seinen Hof zu holen. Gemeinsam mit der Hofdame und Chorleiterin Elisabeth Karau macht er sich auf den Weg.

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Das Flüstern des Lebens – Ein Erbe, das alles verändert

Cover von Das Flüstern des Lebens von Katharina Fuchs

Ein Schock aus Tansania

Während einer Taxifahrt hört die Architektin Isabelle in den Nachrichten, dass ihre Tante Corinna Waldeck, die sich derzeit auf ihrer Mawingu‑Farm in Tansania aufhält, bei einem Autounfall tödlich verunglückt ist. Sofort fährt sie zu ihrer Mutter Doris, der Zwillingsschwester Corinnas.

Kaum haben die beiden die schockierende Nachricht verarbeitet, erreicht sie ein Anruf des Konsulats: Corinnas Tochter Hannah sei bereits in Frankfurt gelandet und habe einen Anschlussflug nach München, wo sie abgeholt werden müsse. Isabelle und Doris sind fassungslos – sie können nicht glauben, dass Corinna ihnen über Jahre ein Kind verheimlicht haben soll. Isabelle war häufig auf der Kaffeeplantage zu Besuch und hat dort nie etwas von einer Tochter gehört.

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Wenn der Schlaf boomerangt – eine turbulente Reise ins Traumland

Cover von Der Schlummerang von Nils Mohl und Sabine Kranz

Tiere, die partout nicht schlafen wollen

In dem Kinderbuch Der Schlummerang* von Nils Mohl versammeln sich zunächst ein Fuchs, ein Pinguin, ein Schweinchen und ein Hund, die offensichtlich noch nicht schlafen wollen. Stattdessen toben sie herum und liefern sich eine ausgelassene Kissenschlacht, wie die erste Illustration von Sabine Kranz zeigt.

Doch das Sandmännchen und das Sandmädchen müssen sich für diese widerspenstigen Zubettgeher etwas Besonderes einfallen lassen. Nur ein Geheimtrick kann helfen: der Schlummerang – ein Bumerang, dem niemand entkommt und der die Wirkung von tausend Einschlafliedern besitzt. Sobald er fliegt, liegen alle, selbst der Partylöwe, für Stunden k. o. im Bett.

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Wie lange ist „gleich“? – Ein Kinderbuch über die Zeit

Cover von Hast du Zeit? von Antje Bones und Nele Palmtag

Fragen an die Zeit

In dem Kinderbuch Hast du Zeit?* hat sich Antje Bones mit der Frage auseinandergesetzt, wie man Zeit definieren kann. Mit wenigen Worten stehen auf den großformatigen Buchseiten jeweils eine Frage, auf die Nele Palmtag als Illustratorin bereits mögliche Antworten in ihren Bildern gibt. So fragt sich ein im Bett liegendes Kind auf der ersten Seite, ob die Zeit während des Schlafes stillsteht, weil scheinbar alles ruht und nichts passiert. Was bedeutet es für ein Kleinkind, wenn es beispielsweise von den Eltern hört, dass sie keine Zeit haben? Überall wird gehetzt, Termine müssen eingehalten werden, und Menschen fahren wütend aus der Haut, wenn sich ein Liebespaar voneinander verabschiedet und dabei den Verkehr aufhält.

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Tatort Hafen – Tod an den Landungsbrücken: Spannung aus dem Herzen Hamburgs

Cover von Tatort Hafen – Tod an den Landungsbrücken von Kästner & Kästner

Eine nächtliche Entdeckung im Hamburger Hafen

Tom Bendixen, Dienstgruppenleiter des Wasserschutzpolizeikommissariats im Hamburger Hafen, ist während seiner zwölfstündigen Nachtschicht mit seinen Kollegen Gunnar und „Quetsche“ im Streifenboot unterwegs. Plötzlich meldet sich der Michel-Sprecher: „Leblose Person auf Hafenbarkasse an den Landungsbrücken“.

Bei dichtem Nebel steuert Tom mit Blaulicht vorsichtig zur Einsatzstelle. Dort angekommen, erkennt er in der leblosen Person den Skipper Dominic Lutteroth. Der Notarzt kann nur noch den Tod feststellen – ein tödlicher Schlag auf den Schädel macht klar: Die Kripo übernimmt.

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Wenn ein Hund das letzte Wort hat – und meist auch recht behält

Cover von Der Hund hat Recht von Elfriede Hammerl

Ein Frauchen, ein Tierheimhund und ein ungewöhnlicher Dialog

In dem Dialog Der Hund hat Recht* von Elfriede Hammerl unterhält sich ein namentlich nicht erwähntes Frauchen mit ihrem Hund, den sie aus einem Tierheim geholt hat. Wie der Titel bereits vermuten lässt, fühlt sich der Hund, der im Laufe des Gesprächs den Namen Herbert erhält, seinem Frauchen überlegen.

Von ihm erfährt man, dass er für alles Britische schwärmt, von seiner Mutter getrennt und anschließend von einer Katzenmutter aufgezogen wurde. Das Frauchen arbeitet im Homeoffice, sofern sie nicht eine Leserreise unternimmt. Sie hat einen Sohn, der in Triest lebt, und einen Freund in Amerika. Als dieser über Weihnachten zu Besuch kommt, stellt der Hund fest, dass die beiden nicht zueinander passen. Angeblich sei der Freund ein Frauenversteher, könne aber nicht einmal sein eigenes Frauchen verstehen. Zudem sei er ein „handwerklicher Depp“, der Herbert störe.

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Herzklopfen auf Sylt – ein Radiotraum, ein Filmriss und jede Menge Chaos

Cover von Herz auf Sendung von Anja Goerz

Neuanfang auf der Insel und ein Moderator zum Verlieben

Seit einem halben Jahr lebt Ina Krause auf Sylt, nachdem ihre Freundin Maike, mit der sie während des Studiums in Hamburg zusammengewohnt hat, der Liebe wegen auf die Insel gezogen ist. Der Vater ihres Freundes Bendix besitzt am Strand von Westerland ein Luxushotel, in dem Maike ihre Freundin zunächst unterbringen konnte.

Nachdem Ina es sich dort gutgehen ließ und ihr Studium nicht fortsetzen wollte, ist sie in eine kleine, gemütliche Wohnung gezogen und arbeitet seit fünf Wochen als Produktionsassistentin beim Inselradio Sylt. Vom ersten Tag an hat sie ein Auge auf den attraktiven Moderator Jan Jessen geworfen, der von Fanpost überschüttet wird.

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