Zwischen Pseudonym und Wahrheit: Der lange Weg der Vera Albach

Cover von Es könnte so einfach sein von Anne Handorf

Der Beginn einer ungewöhnlichen Karriere

Der Roman Es könnte so einfach sein* von Anne Handorf erzählt die Geschichte der Bestsellerautorin Vera Albach, die sich als Schriftstellerin in einer Männerwelt behaupten muss. In den 1960er Jahren arbeitet sie als Stenotypistin im Vorzimmer von Gustav Bigalke, dem Inhaber eines familiengeführten Verlags für Romanhefte und Bücher.

Als Siegfried Dunckel, Autor der erfolgreichen Heftroman-Serie „Klinik am See“, ein unvollständiges Manuskript einreicht und danach nicht mehr erreichbar ist, überarbeitet Vera einige Stellen nach ihren Vorstellungen und vervollständigt das Werk. Bigalke ist am nächsten Morgen von ihrer Arbeit begeistert – und so geht Veras erster Heftroman in den Druck. Die Serie wird erfolgreicher als je zuvor. Vera erhält zwar einen Autorenvertrag, doch zu ihrem Leidwesen erscheinen die Romane weiterhin unter dem Namen Siegfried Dunckel.

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Einblicke in die Welt des Literaturübersetzens: Ein Gespräch mit Sandra Knuffinke und Jessika Komina

Foto von Jessika Komina und Sandra Knuffinke
Bildquelle: Jessika Komina und Sandra Knuffinke

Sandra Knuffinke wurde in Bielefeld geboren und Jessika Komina kam in Düsseldorf zur Welt. Nach dem Abitur im Jahr 2001 haben sie gemeinsam in Düsseldorf Literaturübersetzen studiert. Seit dem Jahr 2008 übersetzen sie aus dem Englischen und dem amerikanischen Englisch, was bei „Die Suche nach Paulie Fink“ der Fall war, sowie aus dem Französischen und Niederländischen.

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Die verlorene Puppe – und ein Schriftsteller, der Trost schenkt

Cover von Kafkas Puppe von Gerd Schneider

Ein Mädchen, ein Park und ein Schriftsteller

An einem sonnigen Oktobertag im Jahr 1923 spaziert Franz Kafka im Park am Steglitzer Wasserturm in Berlin. Auf einer Bank sitzt ein kleines Mädchen mit blonden Zöpfen und weint, weil ihre Puppe verschwunden ist. Sie hatte sie während des Spielens auf eine Bank gesetzt und glaubt nun, jemand habe sie gestohlen.

Kafka erkundigt sich behutsam, wie die Puppe ausgesehen habe, und Lena beschreibt sie ihm bis ins Detail. Um sie zu trösten, behauptet Kafka, die Puppe sei nicht gestohlen worden – er habe sie am Parkeingang gesehen, wo sie ihm gesagt habe, sie wolle Lena schreiben.

Die Briefe der Puppe

Am nächsten Tag kehrt Kafka zur gleichen Uhrzeit in den Park zurück, in der Hoffnung, Lena wiederzutreffen. Als sie erscheint, überreicht er ihr einen Brief, angeblich von ihrer Puppe. Darin erzählt diese, dass ein Hund nach ihr geschnappt habe und sie deshalb weggelaufen sei, sich dann aber verirrt habe.

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Drei Fälle, ein Rentner – und jede Menge Verwicklungen

Herbert Falke gerät in ein Netz aus Diebstahl, Drohungen und literarischen Spuren

Cover von Falkensturz von Bernd Köstering

Ein gestohlenes Fahrrad und eine unheimliche Todesanzeige

Rentner Herbert Falke, ein ehemaliger Journalist, liest mit seinem besten Freund Gianni Mussner im „Offenbach Kurier“ von einem Handtaschenraub an einer alten Dame, was augenblicklich sein detektivisches Interesse weckt. Bei seinen privaten Recherchen fällt auf, dass der Dieb mit genau dem Fahrrad unterwegs war, das seiner Enkelin Franziska gestohlen wurde. Um den Dieb zu stellen, verzichten Franziska und er trotz Freikarten auf ein wichtiges Spiel der Offenbacher Kickers.

Für Herbert gibt es jedoch noch einen weiteren Fall: Nachdem Alfred Sival wiederholt in seinem Briefkasten eine Todesanzeige mit seinem Namen vorgefunden hat, erhält er dieses Mal eine Anzeige mit einem genauen Todesdatum in zwei Wochen. Da er eine Abneigung gegenüber der Polizei hat, soll Herbert den unbekannten Absender ausfindig machen.

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Andromeda von Therese Bohman – Eine literarische Hommage an die Kunst des Erzählens

Cover von Andromeda von Therese Bohman

Ein Praktikum in Stockholm: Sofie Anderssons Einstieg in die Literaturwelt

Nach dem Umzug in eine Einzimmerwohnung in Stockholm freut sich Sofie Andersson auf ihr Sommersemesterpraktikum beim renommierten Verlag Rydéns. Als der literarische Leiter Gunnar Abrahamsson sie nach ihrer Meinung zu einem Roman fragt, der nur schlechte Kritiken erhalten hat, antwortet sie ehrlich: Sie hält das Buch nicht für gelungen. Überrascht über ihre eigene Offenheit fürchtet sie, durch diese Äußerung ihre Chance auf eine spätere Anstellung im Verlag verspielt zu haben.

Umso erstaunter ist Sofie, als sie von Gunnar einen Stapel Erstlingswerke der Andromeda-Reihe zur Durchsicht erhält – eine Reihe, in die er große Hoffnungen setzt. Trotz Unsicherheit wählt sie ein Werk aus, das sie für qualitativ hochwertige Literatur hält, obwohl dessen kommerzieller Erfolg fraglich ist.

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Vom Klassenzimmer zur Lesebühne: Ein Gespräch mit Autorin Helen M. Sand über ihren Weg zur Schriftstellerei, Inspirationen und Zukunftspläne

Foto von Helen M. Sand
Bildquelle: Helen M. Sand

Wer ist Helen M. Sand?

Helen M. Sand, alias Simone Schönung, wurde am 1. Dezember 1972 in Karlsruhe geboren. Sie studierte am Heidelberg College in Tiffin, Ohio, American Literature sowie an der ehemaligen Ruperto Carola – heute Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg – die Fächer Spanisch, Englisch und Deutsch. Während dieser Zeit lebte sie sowohl in den USA als auch in Argentinien, wo sie am Goethe-Institut in Rosario als Deutschlehrerin tätig war.

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