Wenn ein Abschied einfach kein Ende findet

Cover von Jetzt aber wirklich Tschüss! von Klara Persson und Charlotte Ramel

Ein Freund, der immer wieder vor der Tür steht

Heute hat Sally ihren Freund Nico zum Spielen, als ihre Mama mit dem Zusatz, morgen weiter zu spielen, meint, dass es für Nico Zeit wird, nach Hause zu gehen. Nachdem sich die Kinder mit „Tschüss!“ verabschiedet haben, verlässt Nico die Wohnung. Doch schon nach wenigen Minuten klingelt es an der Tür. Der Junge meint, etwas vergessen zu haben, und hat letztendlich sogar vergessen, was er vergessen hat.

Nach erneutem Abschied, als Sally mit ihrer Mama gerade in der Küche ist, klingelt es erneut. Wieder steht Nico vor der Tür, dieses Mal mit Kugeln und Kegeln, die er zwischenzeitlich von zu Hause geholt hat.

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Joschko und die geheimnisvolle Wolke

Einsamkeit im stillen Tal

Auch in diesem Jahr, als es bald Frühling wird, lebt Joschko traurig und allein in seiner einsamen Hütte, die in einem Tal liegt, in dem es keine Vögel und nicht einmal Käfer gibt. Da er immer nur allein ist, hat er niemanden zum Reden oder Umarmen. Auch kann er mit niemand anderem zusammen glücklich sein.

Eine rätselhafte Entdeckung auf der Wäscheleine

Doch eines Tages entdeckt Joschko auf seiner Wäscheleine eine „riesige schwarze Schirrwolke“. In einem Buch liest er, dass es sich dabei um einen Schwarm Honigbienen handelt.

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Tür auf für Dackel und Maus – Ein fröhliches Mitmachabenteuer für die Kleinsten

Cover von Tür auf für Dackel und Maus - Beim Einkaufen von Pe Grigo

Ein Buch, das zum Mitmachen einlädt

Das Mitmachbuch Tür auf für Dackel und Maus* animiert bereits kleine Kinder ab einem Alter von zwei Jahren zum aktiven Handeln, indem sie immer dann, wenn es „Bitte Tüüür aaauf!“ heißt, eine weitere Seite umblättern sollen. In der Geschichte gehen Dackel und Maus einkaufen, so wie es die Kleinsten schon von ihren Eltern kennen. Im Fall von Dackel und Maus brauchen die beiden grüne und rote Äpfel. Als sie einen Laden entdecken, hoffen sie, dort die gewünschten Äpfel zu finden. Nun kommt mit der Aufforderung „Machst du den beiden die Tür auf? Blätter um!“ die erste Aufgabe für die Kleinen, der sie bestimmt gerne nachkommen.

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Sonnenaufgang & Mondschein – Ein außergewöhnliches Wendebuch

Cover von Guten Morgen - Gute Nacht von Johanna Schaible

Ein Buch, zwei Richtungen

Wer das Kinderbuch Guten Morgen – Gute Nacht* in Händen hält, bemerkt sofort, dass es sich um ein außergewöhnliches Wendebuch handelt, das schon allein deshalb neugierig macht. Die darin enthaltene Geschichte beschreibt den Rhythmus eines Tages und einer Nacht, wobei jeden Morgen die Sonne aufgeht, abends untergeht und vom aufgehenden Mond abgelöst wird.

Der Beginn eines neuen Tages

Johanna Schaible zeigt bereits auf der ersten Doppelseite eine künstlerische Illustration mit einer farbenprächtig aufgehenden Sonne. Im Vordergrund verlässt eine Reihe von Vögeln einen Ast gen Himmel, was Lust auf einen neuen Tag macht. Beim Umblättern entdeckt der Betrachter zwei Kinder, die auf einem Balkon stehen und über dem Meer die aufgehende Sonne beobachten – für sie wie für alle Menschen auf der Welt beginnt ein neuer Tag.

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Überraschungen in jeder Zahl – wie Amanda Mijangos Kinder zum Staunen bringt

Cover von ErZähl mir etwas von Amanda Mijangos

Ein spielerischer Zugang zu Zahlen

Die aus Mexiko stammende Amanda Mijangos stellt in ihrem Kinderbuch ErZähl mir etwas* der Reihe nach die uns bekannten arabischen Zahlen vor, mit denen sie mittels ihrer Illustrationen regelrecht „spielt“. So steht die 1 für das Abbild einer Person, die 2 für die Dopplung bei einer Spiegelung, die 3 deutet die Ecken eines Vulkans an, und wer die 4 auf den Kopf stellt, erblickt einen Stuhl.

Zahlen als Bilder – und Bilder als Geschichten

Für die Autorin steht die 5 für flüchtige Sterne, die 6 gleicht in ihrer Form einer Spirale, mit 7 Farben lässt sie ein Kind malen, die 8 entspricht im Aussehen einer aufgesetzten Brille, 9 Monate warten Eltern auf ihr Baby, und an den Händen haben wir 10 Finger.

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Wie wir die Welt sehen könnten, wenn wir wieder wie Kinder fühlten

Cover von Wir sind eins von Refiloe Moahloli und Zinelda McDonald

Die Kraft weniger Worte

Refiloe Moahloli gelingt es in ihrem Kinderbuch Wir sind eins*, mit erstaunlich wenigen Worten eine große emotionale Tiefe zu erzeugen. Viele Sätze beginnen mit „Wenn ich …“ und lassen sich gedanklich mit „… in deine Augen schaue, sehe ich mich selbst“ fortsetzen. Gemeint ist stets dieselbe Botschaft: Ich bin du, und du bist ich. Der Originaltitel „I am you“ bringt dieses Prinzip klar zum Ausdruck.

Im Verlauf des Buches vertieft die Autorin diese Idee: Wenn ich dich mag, mag ich auch mich. Wenn ich mich um dich sorge, sorge ich zugleich für mich. Bin ich zu dir freundlich, bin ich es auch zu mir. Und wenn ich dich verletze, verletze ich mich selbst.

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Mabelle – Ein poetisches Bilderbuch voller Geheimnisse und Fragen

Cover von Mabelle von Matías Acosta

Erste Erkundungen in der Natur

Die Protagonistin Mabelle ist erst kürzlich in ein Haus außerhalb der Stadt gezogen. Matías Acosta stellt das Haus in seinen Illustrationen einsam in eine hügelige Landschaft gebettet dar. Mit dem Fahrrad erkundet das Mädchen die Umgebung und fährt einen Waldweg entlang, auf dem im Vordergrund kleine Blumen blühen. Besonders gerne besucht sie eine Wiese mit wilden Ringelblumen und kniet vor den wie Gold schimmernden Pflanzen nieder. Sie betrachtet sie eingehend und flüstert ihnen Geheimnisse zu. Auf dem Rückweg trägt sie einen Strauß Blumen im Fahrradkorb.

Das plötzliche Verschwinden der Ringelblumen

Eines Morgens kehrt Mabelle zu dem Feld zurück – doch die Ringelblumen sind verschwunden. Die einst farbenfrohe Wiese ist nun kahl und braun.

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Flora Sommergrün und der Geschichtenschal – Ein poetisches Kinderbuch über Stricken, Erinnerungen und Generationenliebe

Cover von Flora Sommergrün und der Geschichtenschal von Juta Tanzer

Die strickende Dame im achten Stock

Flora Sommergrün wohnt im achten Stock eines Hochhauses und ist froh über den vorhandenen Aufzug. Von ihrem Balkon blickt sie auf die Dächer der kleinen Stadt und die Bäume im angrenzenden Park. Stricken war stets ihre Leidenschaft – mittlerweile widmet sie sich am liebsten Schals. Wenn die Tage kürzer werden, sitzt sie vor dem Fernseher und strickt. Spannende Filme vertreiben dabei ihre Müdigkeit.

Einkaufen geht sie nur selten, lieber beobachtet sie Kinder auf dem Spielplatz. Denn Kinder liegen ihr besonders am Herzen.

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Dino-Abenteuer im Museum: Ein Tag voller Überraschungen

Cover von Was macht ein Dino im Museum? von Marie Gamillscheg und Anna Süßbauer

Aufbruch in ein dinostarkes Abenteuer

Alle Dinos freuen sich auf den Ausflug ins Museum. Linseblick hat schon seine Lesebrille aufgesetzt, und auch Langhals ist dinotopp vorbereitet. Stego weiß, dass es dort noch größere Dinos gibt als ihn selbst, während Windikus stolz verkündet, dass sie im Museum die Stars sein werden. Minisaurus ist ganz aufgeregt, und Rex ist leider verschnupft – deshalb nimmt er vorsichtshalber seinen Rotzeimer mit.

Endlich kommt der dinofreundlich gebaute Museumsbus. An der Kasse grüßt Windikus mit seinen Flügeln. Da der Eintritt erst ab einem Alter von zwölf Jahren gilt, sie aber erst elf sind – wenn auch elf Millionen Jahre! – kommen sie kostenlos hinein. Und dank einer kleinen List ist sogar die Garderobe für sie frei.

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Reise ins Kinderbuch-Chaos: Eine fantasievolle Zugfahrt mit Ida, Chris und Emil

Cover von Ida, Chris und Emil im Zug von Sarah Michaela Orlovský

Abschied in Hühnergeschrei und Abfahrt ins Abenteuer

Auf dem Bahnhof im Ort mit dem klangvollen Namen Hühnergeschrei werden Ida, Chris und Emil von einem erwachsenen Paar verabschiedet. Im Intercity nach Großklein erfahren sie per Durchsage, wo sich erste Klasse und Bordrestaurant befinden und welche Stationen als nächstes folgen. Während der Schaffner lesebegeisterte Fahrgäste zum Bordrestaurant einlädt, fliegt plötzlich ein Papagei durchs Abteil – und sorgt für eine ungewöhnliche Wendung: Der Schaffner jagt ihm hinterher.

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