Das Geheimnis von Walker – Eine Geschichte zwischen Katastrophe, Hoffnung und Rätseln

Buchcover: Das Jahr der Wale von Kelly Anderson

Nach dem Tsunami: Ein Fremder taucht auf

Nach einem verheerenden Tsunami, bei dem sich Annie MacLeod und ihre Großmutter Ruth vor vier Tagen auf höher gelegenes Land in eine Hütte retten konnten, entdeckt Annie einen nackten Mann, der im Sand zusammenbricht. Die herbeigerufene Ruth fühlt einen schwachen Puls, worauf die beiden Frauen den Unbekannten mit einer Schaufeltrage die zehn Meter hohe Steilküste hinaufhieven. Der sich Walker nennende junge Mann erholt sich, spricht wenig und weicht nicht von Annies Seite. Ein von ihm ausgehendes Summen hört nur sie, das ihr „zugleich seltsam und vertraut“ vorkommt. Walker folgt Annie nach Hale’s Landing, wo Isaac Hale, der Vater von Annies Freund Evan aus Kindheitstagen, mit seinem Bagger bei den Aufräumarbeiten hilft.

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Weihnachtszauber auf Langeoog – Eine Gans, ein Schneesturm und viele Herausforderungen

Buchcover: Oma stellt die Stiefel raus von Regine Kölpin

Eine verletzte Graugans sorgt für Aufregung

Im Mittelpunkt des Romans Oma stellt die Stiefel raus stehen Oma Neeltje, ihre Freundin Marieke vom Nachbarhof sowie deren Großnichte Fine. Es ist kurz vor Weihnachten, und die Nordseeinsel Langeoog versinkt im Schnee. Während eines Schneetreibens macht sich Oma Neeltje auf die Suche nach ihrem Kater, der sich wieder einmal aus dem Haus geschlichen hat. Dabei findet sie eine verletzte Graugans, die sie kurzerhand mit nach Hause nimmt, um sie gesund zu pflegen. Auf ganz Langeoog ist Neeltje für ihre Tierliebe bekannt, denn ständig laufen ihr verletzte Tiere zu, um die sie sich kümmert.

Fine wohnt schon seit einiger Zeit bei ihrer Großtante Marieke, weil ihre Mutter in Wilhelmshaven seit mehreren Wochen im Krankenhaus liegt. Sie hofft, dass sie zu Weihnachten zu Besuch auf die Insel kommen kann.

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Wenn ein schlechter Tag plötzlich voller Talente steckt

Cover von Ich seh in dir, was du nicht siehst von Martin Fontanellaz

Wut, Frust – und ein Park, der alles verändert

Tove ist wütend, weil er gerade jetzt seine Füße hochheben soll, als sein Vater wischen will. Denn wäre er nicht gestört worden, hätte er endlich den Kartentrick lösen können. Frustriert zweifelt er an sich, weil er echt gar nichts kann. Sein Vater schlägt vor, dass er eine Pause machen und in den Park gehen soll. Er könnte dort mit Abiona Fußball spielen oder sich von Lukas Schach beibringen lassen. Doch alle Versuche seines Vaters erstickt Tove im Keim. Und obwohl er genau weiß, dass Katharina wegen einer Verhinderung nicht im Park ist, gibt er vor, dass es sich lohnen könnte, nach ihr zu schauen.

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Wenn ein Abschied einfach kein Ende findet

Cover von Jetzt aber wirklich Tschüss! von Klara Persson und Charlotte Ramel

Ein Freund, der immer wieder vor der Tür steht

Heute hat Sally ihren Freund Nico zum Spielen, als ihre Mama mit dem Zusatz, morgen weiter zu spielen, meint, dass es für Nico Zeit wird, nach Hause zu gehen. Nachdem sich die Kinder mit „Tschüss!“ verabschiedet haben, verlässt Nico die Wohnung. Doch schon nach wenigen Minuten klingelt es an der Tür. Der Junge meint, etwas vergessen zu haben, und hat letztendlich sogar vergessen, was er vergessen hat.

Nach erneutem Abschied, als Sally mit ihrer Mama gerade in der Küche ist, klingelt es erneut. Wieder steht Nico vor der Tür, dieses Mal mit Kugeln und Kegeln, die er zwischenzeitlich von zu Hause geholt hat.

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Rätsel der Ostsee – Gefahr, Freundschaft und schwere Entscheidungen

Cover von Treibgut von Freya Jüptner

Femkes harter Alltag auf der Ostsee

Seit einem Schlaganfall, von dem sich Egon Virchow nicht mehr erholt hat, bringt seine Tochter Femke sich und ihre beiden Zwillingssöhne Anton und Bjarne mehr schlecht als recht durchs Leben, indem sie mit dem Kutter Louise auf der Ostsee zum Fischen hinausfährt. Sie ist froh, dass der Wirt Dirk ihr regelmäßig den Fang abkauft, mit dem sie immerhin die Pflegekräfte ihres Vaters bezahlen kann.

Unerwartetes Wiedersehen mit Sonja

Eines Tages erkennt Femke auf einer sich nähernden Yacht ihre alte Freundin Sonja, die als Skipperin gerade in Freest anlegt. Mit ihr war sie auf der Seefahrtsschule und hat sie seit fünfzehn Jahren nicht mehr gesehen.

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Magische Rätsel und gefährliche Kreaturen – Bitsys Reise ins Unbekannte beginnt

Cover von Magicalia von Jennifer Bell

Ein langweiliges Dorf und ein völlig verrückter Besuch

Nach dem Tod ihrer Mutter lebt Bitsy Wilder mit ihrem Vater Eric, einem Astrophysiker, im verschlafenen Oddingham – einem Ort, an dem scheinbar nie etwas passiert. Gemeinsam mit ihrem besten Freund Koshan aus Sri Lanka produziert sie gerade einen Nachrichten‑Podcast, als plötzlich ein riesiges violettes Hamstozeros die Treppe hinaufpoltert. Es verschlingt erst die gesamte Wäsche samt Weidenkorb, dann den Inhalt des Bücherschranks.

Auf der Suche nach Hilfe treffen die Kinder auf eine Frau mit rabenschwarzem Haar, die von Bitsys Vater ein bestimmtes Buch verlangt. Eric erklärt ihnen, dass das Hamstozeros die machtvolle Kreatur eines Magicore sei. Kurz darauf entweicht aus seinem Füllfederhalter eine Wolke, die sich zu einer Raupe formt – er nennt sie Quasar und bittet sie um Hilfe, bevor er bewusstlos zusammenbricht und gemeinsam mit der fremden Frau verschwindet.

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Wofür brennt dein Leben wirklich?

Cover von Das Feuer des Lebens von Udo Schroeter

Der Moment, der alles verändert

Nachdem sein Freund Dave ihn in seiner Garage gefragt hat „Lebst du wirklich das, wofür du brennst?“, konnte Ben ihm auf diese simple Frage keine Antwort geben, doch sein Schweigen war Antwort genug, für Dave und letztendlich auch für ihn. Sein Feuer war schon lange erloschen, denn seit Jahren setzte er seine Lebensenergie für eine Firma ein, deren einzige Ziele aus mehr Umsatz und mehr Gewinn bestehen. Die Firma frisst ihn auf, er funktioniert, aber er lebt nicht mehr.

Zum ersten Mal seit Jahren blickt es sich bewusst in seiner Garage um: Da war das Surfbrett, mit dem er auf Hawaii, an der Nordsee und am Atlantik die Wellen ritt, seine Gitarre, die ihn fünfzehn Jahre zu unvergesslichen Abenden am Lagerfeuer begleitete und die alten französischen Kochtöpfe, mit denen er an unzähligen Wochenenden für seine Freunde kochte.

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Ein Monster unter dem Bett – und jede Menge Chaos

Cover von Moin und das Monster von Anushka Ravishankar

Wenn Zeichnen zur Mutprobe wird

Eines Nachts hört Moin unter seinem Bett ein Geräusch – tatsächlich stammt es von einem Monster. Doch, wie ihm erklärt wird, kann er es erst sehen, wenn er es zeichnet. Also beginnt Moin nach der Beschreibung des Monsters zu malen. Das Ergebnis sorgt allerdings für Empörung: Der Junge habe es als Witzfigur dargestellt, sodass niemand Angst vor ihm hätte – dabei müsse ein Monster doch furchterregend sein!

Bananen, Arztbesuch und ein Monster in der Hemdtasche

Mr. Kaif, Moins Vater, hat wieder einmal Mitleid mit einem Straßenverkäufer und kauft eine riesige Ladung Bananen. Nachdem Moin davon reichlich gegessen hat, schwört er, nie wieder Bananen anzurühren.

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Wie wir die Welt sehen könnten, wenn wir wieder wie Kinder fühlten

Cover von Wir sind eins von Refiloe Moahloli und Zinelda McDonald

Die Kraft weniger Worte

Refiloe Moahloli gelingt es in ihrem Kinderbuch Wir sind eins, mit erstaunlich wenigen Worten eine große emotionale Tiefe zu erzeugen. Viele Sätze beginnen mit „Wenn ich …“ und lassen sich gedanklich mit „… in deine Augen schaue, sehe ich mich selbst“ fortsetzen. Gemeint ist stets dieselbe Botschaft: Ich bin du, und du bist ich. Der Originaltitel „I am you“ bringt dieses Prinzip klar zum Ausdruck.

Im Verlauf des Buches vertieft die Autorin diese Idee: Wenn ich dich mag, mag ich auch mich. Wenn ich mich um dich sorge, sorge ich zugleich für mich. Bin ich zu dir freundlich, bin ich es auch zu mir. Und wenn ich dich verletze, verletze ich mich selbst.

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Schatten, Streit und Versöhnung: Wie ein Kinderbuch klug Konflikte löst

Cover von Schnuffel und Hops von Žiga X. Gombač und Tanja Komadina

Ein ungewöhnlich stiller Heimweg

Im Kinderbuch Schnuffel und Hops von Žiga X. Gombač begleitet Dominik seinen Vater auf dem Nachhauseweg vom Kindergarten. Anders als an den anderen Tagen, an denen sie gemeinsam Dinospuren suchten, fröhlich reimten, Wolken zählten oder mit den Vögeln trillerten, laufen sie heute stumm nebeneinander her. Dominik schaut finster drein – ein Ausdruck, den Tanja Komadina in ihrer Illustration durch den gebückten Kopf des Kindes eindrucksvoll visualisiert. Auf sämtliche besorgten Fragen des Vaters reagiert Dominik lediglich mit einem Kopfschütteln oder einem Schulterzucken.

Besuch im Kinderzimmer – mit Schatten und Gefühl

Zu Hause kündigt der Vater seinem Sohn an, dass in seinem Zimmer Besuch auf ihn warte. Er macht das Licht an und lässt die Rollos herunter. Geschickt hält er seine Hände vor den Lichtstrahl, sodass Schatten auf die Wand fallen: der Nachbarshund Schnuffel und das Häschen Hops von Omas Bauernhof erscheinen.

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