Eine Beziehung auf dem Prüfstand – was Paare wirklich trennt und verbindet

Cover von Was Frauen verstehen und Männer nicht sagen von Saskia Hirschberg und Maik Neumann

Missverständnisse, Erwartungen und ein Experiment in Italien

Schon im Prolog ihres Sachbuchs Was Frauen verstehen und Männer nicht sagen* machen die Autorin Saskia Hirschberg und der Diplom‑Psychologe Maik Neumann deutlich, welche Fehler in Partnerschaften häufig zu Enttäuschungen führen. Ihr Buch verstehen sie als Experiment, für das sie konkrete Ziele formulieren, indem sie ein fiktives Paar in Italien aufeinandertreffen lassen.

So macht sich Greta, die mit Clemens liiert ist, mit dem Auto auf den Weg nach Malcesine, wo ihre beste Freundin Lisa heiraten will. Unglücklicherweise fällt der Flug von Lisa und Bräutigam Mario aus, was zur Folge hat, dass sich die Hochzeitsfeierlichkeiten verzögern und vieles von Greta, die bereits vor Ort ist, umdisponiert werden muss.

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Was Geld nicht kaufen kann – und warum wir es trotzdem jagen

Cover von Über die Kunst, Geld bewusst einzusetzen von Morgan Housel

Wünsche, Bedürfnisse und die Falle des „Mehr“

Gleich zu Beginn seines Sachbuchs Über die Kunst, Geld bewusst einzusetzen* zeigt Morgan Housel klar die Diskrepanz zwischen dem, was wir uns wünschen, und dem, was wir tatsächlich brauchen. Er kommt zu dem Schluss, dass mehr Geld nicht automatisch mehr Glück bedeutet.
Menschen neigen dazu, ihre Ansprüche zu erhöhen, je mehr sie besitzen – ein Zustand echter Zufriedenheit bleibt so unerreichbar. Wo psychologische und soziologische Faktoren dominieren, helfen Zahlen und nüchterne Berechnungen wenig.

Die Kunst des guten Lebens

Dass „der richtige Umgang mit Geld eine Kunst“ ist, erschließt sich oft erst bei genauerem Hinsehen. Seit Jahrtausenden diskutieren Philosophen darüber, was ein gutes Leben ausmacht.

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Zwischen Ohrwurm und Wissenschaft: Prof. Dr. Thomas Jendrosch über Psychologie, Konsum und Popmusik

Foto von Prof. Dr. Thomas Jendrosch
Bildquelle: Thomas Jendrosch

Von Wirtschaft zur Medizin – ein Forscher mit ungewöhnlichem Weg

Der Medien-, Konsum- und Verhaltensforscher Prof. Dr. Thomas Jendrosch wurde 1963 in Gelsenkirchen geboren. Nach seiner Schulzeit tauchte er zunächst in die Welt der Wirtschaftswissenschaften ein, studierte an den Universitäten Wuppertal und Köln und wandte sich später zusätzlich der Medizin zu, die er an der Universität Düsseldorf im Zweitstudium begann.

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Popmusik zwischen Lust, Kitsch und Kontrollverlust

Cover von Popmusik von Thomas Jendrosch

Musik als Lustquelle und gesellschaftliches Phänomen

Popmusik, so resümiert Thomas Jendrosch gleich zu Beginn seines gleichnamigen Sachbuchs, schadet niemandem wirklich – allerdings nur, wenn sie mit Augenmaß genossen wird. Er führt aus, dass die Stimulation des Gehörsinns offenbar ein Lustempfinden erzeugt. Der jeweilige Takt wirkt sich nicht nur auf die Milchproduktion von Kühen, Ratten und sogar Pflanzen aus, sondern spiegelt sich auch in Einschlafliedern für Babys wider. Unter die Lupe nimmt er die häufig als kitschig und trivial geltenden Schlager sowie das Boy-Group-Phänomen. Eine Studie will zudem nachgewiesen haben, dass Musik die Leistungsfähigkeit bei der Arbeit steigert. Die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien hat wegen rechtsextremer Songs die Popmusik im Blick – selbst Schlager sind davon nicht ausgenommen. Ein Verbot sei aus psychologischer Sicht jedoch nicht zielführend.

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Wenn ein Portal dein Schicksal entscheidet

Ein Jugendroman über Angst, Entscheidung und Flucht in Parallelwelten

Cover von Consider - Das Portal

Ungewöhnlicher Reisebeginn und die Angst vor der Zeit

Nach einem Konzert wollen Alex und ihr Freund Dominick mit dem Zug nach Hause fahren. Doch plötzlich hält der Zug mitten auf der Strecke. Alex, die unter Angst- und Panikstörungen leidet, nimmt eine Beruhigungstablette – die Zeit drängt, denn ihr Vater hat sie ermahnt, bis elf Uhr zurück zu sein. Es ist bereits 21:45 Uhr.

Der Grund für die Unterbrechung ist mysteriös: Neben der Strecke hat sich ein dunkelblau leuchtendes Portal geöffnet – türgroß, metallisch schimmernd, ständig in Bewegung. Die Fahrgäste werden unruhig: Sie sollen an diesem Objekt vorbei aussteigen und in Busse umsteigen.

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Besessen von Angst – wie ein Vater seine Tochter verliert

Cover von Der fürsorgliche Mr. Cave von Matt Haig

Ein tödlicher Unfall, der alles verändert

Während der Antiquitätenhändler und alleinerziehende Vater Terence Cave den Sonnenuntergang bewundert und im Hintergrund seine Tochter Bryony Cello spielen hört, dringen plötzlich Hilferufe ihres Zwillingsbruders Reuben zu ihm. Terence rennt nach draußen, doch bevor er Reuben von der Querstange eines Laternenpfahls befreien kann, stürzt dieser auf das Betonpflaster. Hilflos müssen Terence und eine Gruppe Jungen mitansehen, wie der Junge verblutet.

Ein Vater, der seine Tochter um jeden Preis schützen will

Der fürsorgliche Mr. Cave sieht seine Tochter zu einer jungen Schönheit heranwachsen, die er mit allen Mitteln beschützen möchte. In seiner Fantasie sieht er, wie ein Junge seinen Arm um Bryony legt – ein Bild, das er unbedingt verhindern will. Um jede Gefahr von ihr abzuwenden, fährt er sie mit dem Auto zur Schule und unternimmt mit ihr sogar einen Urlaub in Rom.

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Die Sucht nach Verbrechen: Ein tiefgründiger Blick hinter die True-Crime-Faszination

Cover von Die Sucht nach Verbrechen von Christian HardinghausChristian Hardinghaus‘ Sachbuch Die Sucht nach Verbrechen* nimmt Leserinnen und Leser mit auf eine fesselnde Reise durch die Welt der True-Crime-Fans, Websleuthing-Communitys und Cold Cases. Die Analyse ist faktenreich, fundiert und zugleich erschütternd.

Von der Sucht nach Mord zur Faszination für True Crime

Wer glaubt, dass Hardinghaus in seinem Buch mit Mördern über deren Sucht zu töten spricht, wird bereits durch den Untertitel „Wie Internetdetektive in True-Crime-Fällen ermitteln“ eines Besseren belehrt. Der Autor beleuchtet die psychologische Anziehungskraft außergewöhnlicher Kriminalfälle und unterlegt seine Aussagen mit Zahlen und Zitaten – etwa von einem Redakteur, der das echte Verbrechen als „kulturellen Giganten“ bezeichnet.

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Ein Albtraum im Bayerischen Wald – Wenn ein Urlaub zur Flucht wird

Cover von Wolfsgier von Max Korn

Ein Urlaub, der unter keinem guten Stern steht

Um die Ehe der Protagonisten des Thrillers Wolfsgier* von Max Korn ist es nicht gut bestellt, als diese mit einem Wohnmobil in den Urlaub Richtung Bayerischer Wald fahren. Erst vor einem halben Jahr haben sich der studierte Informatiker Simon und seine Ehefrau Maggie eine Eigentumswohnung gekauft, deren Abtragung sie kaum stemmen können. Denn obwohl Maggie als gelernte Fotografin mehr verdienen könnte, arbeitet sie in einem Fitnessstudio. Simon wird sich später Vorwürfe machen, das Thema Arbeit während der Fahrt in den Urlaub überhaupt angesprochen zu haben, denn in einem unaufmerksamen Moment nimmt er nur noch einen aus dem Unterholz herausschießenden Schatten wahr. Wie sich herausstellt, hat er einen Hund oder Wolf angefahren. Da weit und breit kein Haus zu sehen ist, aus dem ein Hund ausgerissen sein könnte, tippen sie eher auf einen Wolf.

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Tödliche Stille im Drägerpark – Ein Fall, der alles verändert

Cover von Lauerholz von Jobst Schlennstedt

Ein Teenagerpaar im Gras – und ein ungutes Gefühl

Birger Andresen von der Mordkommission Lübeck wird zum Drägerpark gerufen, wo eine Joggerin auf der grünen Wiese ein totes, eng umschlungenes Teenagerpaar entdeckt hat. Obwohl alles nach einem Suizid aussieht, versteht Birger zunächst nicht, warum er dazukommen soll. Doch vor Ort schließt er sich seinen Kollegen Ida‑Marie Berg und Morten Sandt an: Irgendetwas an diesem Bild stimmt ganz und gar nicht. Während der Kriminaltechniker den Verdacht äußert, dass sich die Jugendlichen vermutlich mit Zyankali vergiftet haben, weiß Ida‑Marie zu berichten, dass es sich bei den Toten um die sechzehnjährigen Jannik Wegener und Lisa Nolde handelt.

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Letztes Kapitel Hannover – Ein Krimi voller Rätsel, Lokalkolorit und ungewöhnlicher Ermittler

Cover von Letztes Kapitel Hannover von Claudia Rimkus

Ein Mord beim Krimifestival in Hannover

Im Hotelzimmer wird die Leiche des erfolgreichen Krimiautors Erpo Tennstedt aus Hildesheim entdeckt. Tennstedt war bereits für das Krimifestival in Hannover angereist, als ihn sein Schicksal ereilte. Auf seinem Nachttisch liegt ein Zettel mit der mysteriösen Nachricht: „Tod dem König“. Dieser Fund stellt Hauptkommissar Hannes Bremer, seine Kollegin Pia Wagner und die ehemalige Kriminalarchivarin Charlotte Stern vor ein Rätsel.

Charlotte vermutet, dass der Täter – der seinem Opfer die Kehle durchschnitten hat – den Mord aus einem bekannten Tennstedt-Romane kopiert haben könnte. Gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten, dem renommierten forensischen Psychologen Prof. Philipp Thaler, geht sie von weiteren Morden aus. Beide leben in einer ungewöhnlichen Senioren-WG, deren Mitglieder bald selbst ins Zentrum des Geschehens rücken.

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