Kopenhagen entdecken – zwischen Regenjacke, City‑Pass und überraschenden Superlativen

Cover von GuideMe Reiseführer Kopenhagen von Anna, @nordbewusst

Praktische Hinweise für den Stadtbesuch

Das Wichtigste schreibt die in Dänemarks Hauptstadt lebende Anna @nordbewusst – eine deutsche Bloggerin und Podcasterin – gleich zu Beginn des Reiseführers Kopenhagen*: Ein Urlauber sollte stets eine Regenjacke und einen Wollpullover dabeihaben, da das Wetter schnell von Sonne auf Regen umschlagen kann. Zudem darf die Kreditkarte nicht fehlen, denn selbst eine Kugel Eis wird in den skandinavischen Ländern, zu denen Dänemark gehört, ohne Bargeld bezahlt.

Übersichtliche Stadtpläne und hilfreiche Spartipps

In farblicher Gliederung zeigt eine Karte die Stadtteile an, gefolgt von Abschnitten, denen jeweils ein Stadtplan mit Sehenswertem, Parks, Essen & Trinken sowie Shopping vorangestellt ist. Auf den folgenden Seiten werden diese Punkte ausführlich behandelt.

Neben anderen Spartipps nennt die Autorin den City Pass und die Copenhagen Card, die sowohl alle Verkehrsmittel als auch Sehenswürdigkeiten und Museen umfasst – ein ökologisches Modell, von dem sich deutsche Städte eine Scheibe abschneiden könnten.

Partyguide, Events und praktische Extras

Ergänzt werden die Ausführungen durch einen Partyguide, der Auskunft darüber gibt, in welchen Bars oder Clubs bestimmte Musikrichtungen vorherrschen. Genannt werden Events über das ganze Jahr von Januar bis Dezember, dazu Informationen zu unterschiedlichen Festivals samt Internetadresse, eine schematische Darstellung des öffentlichen Verkehrsnetzes und schließlich Platzhalter für eigene Notizen und Fotos sowie eine herausnehmbare City‑Map.

Fehlende Preisbeispiele – aber besondere Empfehlungen

Was der Reiseführer nicht bietet, sind Preisbeispiele für Restaurantbesuche oder Cafés, einschließlich der genannten Cocktails oder Naturweine. Lediglich Low‑Budget‑Buttons bei Einkaufsmöglichkeiten sind vorhanden.

Dafür nennt Anna einen kostenlosen Kajakverleih an einer Bar mit der Auflage, per Greifzange Müll aus dem Inderhavnen zu angeln. In einem Outlet kann man günstig Geschirr kaufen, in einem anderen stylische Kleidung.

Kopenhagen als Stadt der Superlative

Kopenhagen scheint eine Stadt der Superlative zu sein: Sie besitzt eine der ersten Fußgängerzonen Europas, den ältesten Freizeitpark der Welt und eines der ältesten queeren Filmfestivals weltweit.

Für eine mehrfach ausgezeichnete Pizza Europas kann sich ein Besucher entscheiden oder in einer Pizzeria statt einer großen drei kleine Pizzen bestellen – eine Seltenheit. In einer Apotheke gibt es alles, nur keine Medikamente, während in einer anderen Jazz‑Sessions stattfinden.

Unerwartete Natur und beeindruckende Architekturideen

Dass in Kopenhagen seltene Orchideen gedeihen, würden viele nicht vermuten. Was andernorts häufig mit Eintrittsgeldern verbunden ist, kann hier auf dem Campus über eine öffentlich zugängliche Etage mit Panoramablick genossen werden.

Etwas Außergewöhnliches haben die Dänen mit einer Müllverbrennungsanlage geschaffen: Am Gebäude wurde eine Kletterwand angebracht, und eine 450 Meter lange Kunstrasen‑Skipiste lädt nach dem Sport zum Après‑Ski ein. Hier werden gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen – und man fragt sich, warum solche innovativen Ideen bei uns nicht zu finden sind.

Warum Kopenhagen Annas Wahlheimat wurde

Wer Kopenhagen bereits besucht hat, versteht, warum Anna die dänische Hauptstadt zu ihrer Wahlheimat gemacht hat. Auf den zahlreichen Abbildungen ist sie selbst häufig zu sehen, und sie hat für den kleinen, handlichen Reiseführer Kopenhagen*, der in jede Tasche passt, viele nützliche Tipps zusammengetragen – darunter auch ein Fotografierverbot an einem bestimmten Ort. Lediglich die zu stramme Bindung erschwert das Lesen etwas.

GuideMe Reiseführer Kopenhagen von Anna @nordbewusst

Cover von GuideMe Reiseführer Kopenhagen von Anna, @nordbewusst
Hallwag Kümmerly+Frey 2026
Broschur
160 Seiten
ISBN 978-3-8283-3042-9

Bildquelle: Amazon

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