
Fehler im Erbgut und der lange Weg zur Erkrankung
Beim Ablesen des Erbguts geschehen bei der Zellteilung immerzu Fehler, was zu Veränderungen des Erbguts führt, die jedoch ein intaktes Immunsystem ohne unsere Wahrnehmung sofort korrigiert. Ist das nicht der Fall, kann sich eine Krebserkrankung manifestieren, der allerdings – so erklärt es die seit zwölf Jahren als Neuropsychologin tätige Simone Stern anhand von Faktoren in ihrem Sachbuch Ein Krebs kommt selten allein* – ein langer Prozess vorangegangen ist. Die Folgen sind Veränderungen in den Beziehungen, die wiederum Auswirkungen auf die gefühlte Einsamkeit haben. Wird die psychische Belastung zu groß, rät sie zum Besuch eines Psychoonkologen oder einer Selbsthilfegruppe.
weiterlesenDie innere Reise durch Angst, Heilung und Selbstfürsorge






Jeder Mensch möchte gerne lange leben, und das möglichst bei bester Gesundheit und im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte. Mit einem Erfolgsrezept können Florian Langenscheidt und André Schulz in ihrem Sachbuch Alt genug, um glücklich zu sein zwar nicht dienen, doch steigt ihrer Meinung nach die Wahrscheinlichkeit auf ein langes und glückliches Leben mit einer guten Vorbereitung. Unstrittig ist, so der Stand der Forschung, dass glückliche Menschen länger leben. Eine Untersuchung hat ergeben, dass die Lebensweise entscheidend ist und zu viel rauchen oder essen, gepaart mit zu wenig Bewegung, ist auf jeden Fall kontraproduktiv.
In ihrem Buch Wir können unsere Gene steuern! erklären Isabelle M. Mansuy, Jean-Michel Gurret und Alix Lefief-Delcourt, dass wir Menschen nicht allein durch den Gencode begründet sind, denn neben den erworbenen Eigenschaften des Genoms spielt der epigenetische Code eine Rolle. Den Forschern drängte sich die Frage auf, wieso die verschiedensten Körperzellen dieselbe DNA, den Träger der genetischen Information, haben können, obwohl sie völlig andere Funktionen ausführen. An Beispielen aus der Tierwelt machen sie deutlich, wie das möglich ist. Weiter führen sie aus, welche Folgen es für die Nachkommen hat, wenn die Vorfahren extremem Stress ausgesetzt waren, Traumata durchleben oder Hungerleiden mussten beziehungsweise sich nur unzureichend ernähren konnten. Zudem weisen sie unter anderem auf die Einflussnahme auf den epigenetischen Code von in Babyfläschchen enthaltenen Giften sowie die mütterliche Ernährung während der fötalen und postnatalen Phase.
Clemens Kuby macht sich mit der von ihm entwickelten Kubymethode die Fähigkeit des Gehirns zunutze, Fakt und Fiktion nicht unterscheiden zu können. Seinen Ratgeber Gesund ohne Medizin versteht er als Anleitung zum Andersdenken, der erste Schritt zur Selbstheilung. Er macht deutlich, dass der Geist nicht von der Materie getrennt werden kann, weil diese ohne den Geist gar nicht existieren würde, genauso, wie eine objektive Wirklichkeit auch nicht unabhängig von unserer Wahrnehmung existiert, was er anhand von Beispielen nachvollziehbar erklärt. Alle Informationen, so führt der Autor aus, die das Gehirn erreichen, haben körperliche Reaktionen und somit auch Wirkungen zur Folge, die entweder krank, oder aber gesund machen können. Er hält das Trainieren der rechten Gehirnhälfte für unabdingbar, weil sich jeder mehr auf seine Intuition, auf die Seele verlassen können sollte, stellt unser Gesundheitssystem infrage und verweist darauf, dass die verabreichten Medikamente im Körper nicht unabhängig vom Denken wirken.