
Kindheit, Krankheit und die erste „außerkörperliche Erfahrung“
Lea L. schildert in ihrem Buch Nichts weiter – staunen, träumen, sterben eindrücklich ihre frühen Erinnerungen an die Großeltern und eine Operation am kranken Auge. Während der Narkose erlebt sie sich selbst wie von außen – eine Erfahrung, deren Bedeutung sie erst später einordnen konnte. Als „Anschauungsobjekt“ für interessierte Studenten eingesetzt, wandte sie sich zunehmend Astrologie und Horoskopen zu und kam zu dem Schluss, dass deren Anhänger „keine abgehobenen Spinner“ seien.
Verlust, Krankheit und der Weg zur Meditation
Ausführlich beschreibt die Autorin den Tod ihrer Großmutter und die Beerdigung. Eine geplante Flugreise mit ihrem Freund musste sie abbrechen, da sie wegen eines erhöhten Augeninnendrucks – verursacht durch ein Glaukom – stationär behandelt wurde.
weiterlesenZwischen Staunen und Zweifel – Eine Lebensreise voller Brüche und Botschaften





Benjamin und Christine Knödler stellen in ihrem Jugendbuch
Im November 2017 ereilt den Journalisten Jens Brambusch ein Burnout, er hat mit Angstzuständen zu kämpfen und verlässt kaum noch das Haus. Als er von Menschen hört, die seit Jahren um die Welt segeln, weckt das sein Interesse, zumal ihm das Meer seit Kindheitstagen vertraut ist und er bereits mit sechzehn Jahren einen Segelschein gemacht hat. Der Mittvierziger fürchtet, das Rentenalter nicht mehr zu erreichen, wenn er sich weiter im Hamsterrad dreht und fasst den Entschluss, den Therapeuten gegen das Meer zu tauschen. Er kündigt seinen Job bei einem Wirtschaftsmagazin, in seine als Altersvorsorge gedachte Wohnung in Berlin zieht ein Freund ein und in der Türkei erwirbt er eine dreißig Jahre alte Moody 425 mit dem Namen Dilly-Dally.
Dirk Leonhardt wollte einen neuen Weltrekord aufstellen, indem er einen Langdistanz-Triathlon dreißigmal hintereinander bewältigt. In seinem Erfahrungsbericht 