Was danach kommt – Roman über Schuld, Trauma und Selbstwahrnehmung

Cover von Was danach kommt von Anika Suck

Alltag und Unfall: Der Wendepunkt im Leben der Protagonistin

Karmen Anger arbeitet im Kindergarten und lebt seit vier Jahren bei Georg, der ihr ein Zimmer in seiner Wohnung untervermietet hat. Eines Morgens vergisst sie auf dem Weg zum Auto ihre Wasserflasche und kehrt zurück, um sie zu holen. Dabei entsorgt sie auch den Müll. Als sie ins Auto steigt, merkt sie, dass sie bereits spät dran ist, da im Radio die Nachrichten laufen.

Auf dem Weg zum Kindergarten erhält sie einen Anruf ihrer Mutter, die ihr von einem Mamakarzinom einer Bekannten erzählt. In einem unachtsamen Moment prallt Karmen mit dem Auto gegen die vierjährige Alice Mohnberger – das Kind stirbt noch am Unfallort.

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„Endlich 7 Tage Wochenende“ – Inspiration für ein erfülltes Leben im Ruhestand

Cover von Endlich 7 Tage Wochenende von Stefan Wagner

Mut zur neuen Lebensphase

Stefan Wagner richtet sich mit seinem Sachbuch an all jene, die das Rentenalter erreicht haben. Er beschreibt die bisherigen Jahrzehnte als von einem ständigen „Ich muss“ geprägt und lädt dazu ein, diesen Lebensabschnitt künftig mit „Ich will“ zu gestalten. Mit 56 Jahren selbst noch nicht im Ruhestand, zeigt er sich voller Vorfreude und beneidet jene, die bereits ihre „letzten Lebensjahrzehnte zu den schönsten“ gemacht haben.

Zur Untermauerung seines Optimismus verweist Wagner auf Persönlichkeiten wie Internet-Milliardär Michael Greve, der das Altern als „heilbare Krankheit“ betrachtet, sowie Bryan Johnson, dessen Visionen einer verlängerten Lebensspanne von bis zu 150 Jahren bald Alltag werden könnten.

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Zwischen Himmel und Absturz – Ein Leben über den Wolken

Cover von Hoitage von Béatrice Thal

Anfänge einer außergewöhnlichen Laufbahn

Alexander und Béatrice Thal waren von 1969 bis 2001 für die Fluglinie Swissair tätig, was die Autorin in ihrem autobiografischen Roman Hoitage verarbeitet hat. So erinnert sich ihre dreiundzwanzigjährige Protagonistin Marlis an ihren vor über dreißig Jahren gestarteten ersten Flug als fliegende Krankenschwester, als „Flying Nurse“. Zu ihren Aufgaben zählten das Wickeln und Füttern von Babys – in einem Fall waren es sogar zwei Gorilla-Babys. Einmal musste ein nach einem Autounfall verletzter Mann versorgt werden, wobei zu allem Überfluss noch ein zweites Triebwerk auszufallen drohte. Bei einem anderen Flug sollten vier aus einem indischen Waisenhaus stammende Babys in Europa neuen Eltern übergeben werden. Doch für die offensichtlich unterernährten Kinder gab es keine Babymilch an Bord, und beim Baden im Handwaschbecken des Flugzeugs zeigten sich „offene Hautstellen am Gesäß“, was die mittlerweile routinierte Flying Nurse zum sofortigen Handeln zwang.

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Über die Berge zu sich selbst – eine Reise an die Grenzen und darüber hinaus

Cover von In den Bergen findest du zu dir von Petra Bartoli y Eckert

Warum Wandern stärkt – und Resilienz nicht im Seminarraum entsteht

Wer selbst schon in den Bergen unterwegs war, versteht sofort die Aussage, die Petra Bartoli y Eckert gleich zu Beginn ihres Sachbuchs In den Bergen findest du zu dir trifft: Beim Wandern tankt man Kraft – und lässt die Sorgen im Tal zurück. Die Autorin geht der Frage nach, „wie Resilienz, wie Widerstandsfähigkeit in schweren Situationen wirklich gelingen kann“, und erklärt zugleich, warum sie von klassischen Resilienzkursen wenig hält.

Um Antworten zu finden, fasst sie einen entschlossenen Plan: eine Alpenüberquerung, die sie körperlich wie mental an ihre Grenzen bringen soll. Mit zahlreichen Tagestouren bereitet sie sich vor, bevor die eigentliche Route steht.

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Die Kunst, sich selbst wiederzufinden

Ein Leben zwischen Kunst, Verlust und Neubeginn

Cover von Die Kunst, eine schwarze Katze von André David Winter

Die ersten Schritte einer Künstlerin

Anina, die Protagonistin des Romans Die Kunst, eine schwarze Katze von André David Winter, wagt im Jahr 1964 in ihrer Schule im Wallis ihre ersten Malversuche. Als der italienischsprachige Schüler Agostino in ihre Klasse kommt, soll sie ihm helfen, da sie als Klassenbeste Hochdeutsch beherrscht. Während sie ihm die Sprache näherbringt, lernt sie selbst Italienisch – und Agostino inspiriert sie mit einem Buch über die Weltmeere zu weiterem künstlerischen Schaffen. Umso größer ist ihre Enttäuschung, als er eines Tages plötzlich nicht mehr in der Schule erscheint.

Paris: Kunst, Freundschaft und ein schmerzhafter Bruch

Zehn Jahre später lebt Anina in einem Internat und besteht die Aufnahmeprüfung an der Akademie in Paris. Dort freundet sie sich mit Nathalie Dupré an, die sie liebevoll „Pralina“ nennt.

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Die verlorene Puppe – und ein Schriftsteller, der Trost schenkt

Cover von Kafkas Puppe von Gerd Schneider

Ein Mädchen, ein Park und ein Schriftsteller

An einem sonnigen Oktobertag im Jahr 1923 spaziert Franz Kafka im Park am Steglitzer Wasserturm in Berlin. Auf einer Bank sitzt ein kleines Mädchen mit blonden Zöpfen und weint, weil ihre Puppe verschwunden ist. Sie hatte sie während des Spielens auf eine Bank gesetzt und glaubt nun, jemand habe sie gestohlen.

Kafka erkundigt sich behutsam, wie die Puppe ausgesehen habe, und Lena beschreibt sie ihm bis ins Detail. Um sie zu trösten, behauptet Kafka, die Puppe sei nicht gestohlen worden – er habe sie am Parkeingang gesehen, wo sie ihm gesagt habe, sie wolle Lena schreiben.

Die Briefe der Puppe

Am nächsten Tag kehrt Kafka zur gleichen Uhrzeit in den Park zurück, in der Hoffnung, Lena wiederzutreffen. Als sie erscheint, überreicht er ihr einen Brief, angeblich von ihrer Puppe. Darin erzählt diese, dass ein Hund nach ihr geschnappt habe und sie deshalb weggelaufen sei, sich dann aber verirrt habe.

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Wenn Träume auseinanderdriften – und ein Neuanfang möglich wird

Cover von Glück für Wiedereinsteiger von Carla Berling

Ein Paar, zwei Lebensträume – und eine ehrliche Frage

Was, wenn ein Paar nach vierzigjähriger Ehe feststellt, dass jeder von ihnen noch einen Traum hat, der jedoch nicht mit dem des Partners vereinbar ist? Genau das geschieht den Protagonisten im Roman Glück für Wiedereinsteiger von Carla Berling: Thea Schmidt ist wie Ronny am ersten Januar geboren und hat dieselbe Schule wie er besucht. Beide haben bei der Sparkasse eine Ausbildung gemacht, in der sie nunmehr halbtags arbeitet, während ihr Ehemann Filialleiter ist. Sie sind glückliche Eltern von drei Töchtern, haben zwei Schwiegersöhne und fünf Enkelkinder. Ihren vierzigsten Hochzeitstag, der gleichzeitig ihr sechzigster Geburtstag sein wird, wollen sie groß im Rheinhotel feiern. Geplant ist eine Mottoparty rund ums Kino, zu der neben der Familie auch die alten Freunde eingeladen werden sollen, die schon bei ihrer Hochzeit dabei waren.

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Eine absurde Geschäftsidee, ein Hummer – und die Liebe in der Bretagne

Cover von Hummer to go von Rüdiger Bertram

Vom Arbeitslosen zum Fotobetrachter – eine Idee, die niemand kommen sah

Frank Berger hat gerade seinen Job verloren und viel Zeit, denn er hat keine Ahnung, wie es weitergehen soll. Da sich niemand für seine Fotos aus einem Venedig‑Urlaub interessiert, kommt ihm eine ungewöhnliche Idee: Jeder besitzt Fotos, die niemand sehen will. Also gibt er eine Anzeige auf: „Sehe mir gegen Honorar mit regem Interesse Ihre Urlaubsfotos an.“ Keine halbe Stunde nach Veröffentlichung erhält er bereits den ersten Auftrag – fünftausend Fotos aus dem Leben eines Kunden. Während er diese durchgeht, trudeln zwanzig weitere Anfragen ein. Frank hätte nie gedacht, dass sich mit Nichtstun so viel Geld verdienen lässt.

Ein Start‑up wächst – und Frank bleibt lieber beim Wesentlichen

Nach nicht einmal einem Jahr hat sein Unternehmen fünfhundertzwanzig Mitarbeiter und Filialen in allen großen deutschen Städten. Doch Frank schaut weiterhin lieber Fotos bei den Kunden an, statt Bilanzen zu prüfen.

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