Wofür brennt dein Leben wirklich?

Cover von Das Feuer des Lebens von Udo Schroeter

Der Moment, der alles verändert

Nachdem sein Freund Dave ihn in seiner Garage gefragt hat „Lebst du wirklich das, wofür du brennst?“, konnte Ben ihm auf diese simple Frage keine Antwort geben, doch sein Schweigen war Antwort genug, für Dave und letztendlich auch für ihn. Sein Feuer war schon lange erloschen, denn seit Jahren setzte er seine Lebensenergie für eine Firma ein, deren einzige Ziele aus mehr Umsatz und mehr Gewinn bestehen. Die Firma frisst ihn auf, er funktioniert, aber er lebt nicht mehr.

Zum ersten Mal seit Jahren blickt es sich bewusst in seiner Garage um: Da war das Surfbrett, mit dem er auf Hawaii, an der Nordsee und am Atlantik die Wellen ritt, seine Gitarre, die ihn fünfzehn Jahre zu unvergesslichen Abenden am Lagerfeuer begleitete und die alten französischen Kochtöpfe, mit denen er an unzähligen Wochenenden für seine Freunde kochte.

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Auf der Suche nach dem fehlenden Ende eines Traums

Cover von Der Traum des Nomaden von Jonas Pöltl

Ein junger Nomade und ein rätselhaftes Amulett

Mit siebzehn Jahren verlässt der in der Wüste geborene Nael seinen Stamm, um Traumdeuter aufzusuchen, die ihm seinen immer wiederkehrenden Traum erklären sollen. Als Diebe seine Trinkschläuche stehlen und ein Amulett mit einem schwarzen Skorpion zurücklassen, eilt ihm Cato, der Hofnarr des Sultans, zu Hilfe. Nachdem Nael dem Sultan vorgestellt wurde, setzt er seine Reise fort und trifft auf den Angreifer Dorian, der ebenfalls das ihm bekannte Amulett trägt. Dorians Bruderschaft verfolgt das Ziel, „die Welt so zu bewahren, wie sie heute ist“.

Begegnungen, Prüfungen und ein unvollendeter Traum

Auf seiner Reise begegnet Nael dem blinden Alvar, der ihn während eines Angriffs lehrt, Pfeile abzufeuern. Nael staunt über die Treffsicherheit des Blinden. Nach ihrem Abschied erreicht er den Tempel auf dem Berg und trifft dort auf vier Traumdeuter.

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Wenn die Wände sprechen: Hedwigs Kampf um Freiheit und Wahrheit

Cover von Der Riss in der Wand von Ina Maschner

Ein Leben im Stillstand – und ein Traum, der ruft

Mit sechsundzwanzig Jahren lebt Hedwig noch immer bei ihren Eltern in einem Reihenhaus aus den 1960er‑Jahren am Rand von Innsbruck. Nachdem sie mit achtzehn Jahren die Matura abgelegt hatte, absolvierte sie mehrere Praktika und probierte verschiedene kleine Jobs aus. Ihre letzte Anstellung in einer Kunstgalerie musste sie schweren Herzens kündigen, weil ihre Eltern mehr Unterstützung im Haushalt erwarteten.

Seit Jahren wünscht sie sich nichts sehnlicher, als Künstlerin zu werden und ein Kunststudium in Wien zu beginnen – Zeichnen ist ihre große Leidenschaft. Doch bisher hat sie sich nicht getraut, ihren Traum zu verwirklichen, denn dafür müsste sie, wie ihr älterer Bruder Franz, das Elternhaus verlassen. Franz hat sich nach seinem Auszug vor einigen Jahren nicht mehr gemeldet, und Hedwig hofft noch immer, dass er eines Tages zurückkehren wird.

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Wenn Träume auseinanderdriften – und ein Neuanfang möglich wird

Cover von Glück für Wiedereinsteiger von Carla Berling

Ein Paar, zwei Lebensträume – und eine ehrliche Frage

Was, wenn ein Paar nach vierzigjähriger Ehe feststellt, dass jeder von ihnen noch einen Traum hat, der jedoch nicht mit dem des Partners vereinbar ist? Genau das geschieht den Protagonisten im Roman Glück für Wiedereinsteiger* von Carla Berling: Thea Schmidt ist wie Ronny am ersten Januar geboren und hat dieselbe Schule wie er besucht. Beide haben bei der Sparkasse eine Ausbildung gemacht, in der sie nunmehr halbtags arbeitet, während ihr Ehemann Filialleiter ist. Sie sind glückliche Eltern von drei Töchtern, haben zwei Schwiegersöhne und fünf Enkelkinder. Ihren vierzigsten Hochzeitstag, der gleichzeitig ihr sechzigster Geburtstag sein wird, wollen sie groß im Rheinhotel feiern. Geplant ist eine Mottoparty rund ums Kino, zu der neben der Familie auch die alten Freunde eingeladen werden sollen, die schon bei ihrer Hochzeit dabei waren.

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Wenn alles zerbricht – und etwas völlig Neues beginnt

Cover von Funny Story von Emily Henry

Ein Heiratsantrag, ein Umzug – und ein schmerzhafter Verrat

Daphne Vincent ist überglücklich, als ihr Peter Collins einen Heiratsantrag macht. Sie lässt in Richmond ihre Freunde, ihre Wohnung und ihren Job zurück und zieht in das von Peter gekaufte Haus nach Michigan. Während er seinen Junggesellenabschied feiert und Daphne brav zu Hause bleibt, feiert ihre beste Freundin Petra Comer mit. Doch nach Peters Rückkehr bricht für Daphne eine Welt zusammen: Er gesteht ihr, sich in Petra verliebt zu haben. Daphne soll sein Haus verlassen. Nur – wohin soll sie so schnell? Ihr bleibt nichts anderes übrig, als Miles Nowak zu fragen, ob bei ihm noch ein Zimmer frei ist, nachdem auch er von Petra für Peter verlassen wurde.

Zwei Verlassene unter einem Dach – und eine Einladung, die alles aufwirbelt

Zur Überraschung von Miles und seiner neuen Mitbewohnerin Daphne werden beide von ihren Ex‑Partnern zu deren Hochzeit eingeladen – ein Schlag, den sie erst einmal verdauen müssen.

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Ein Roadtrip, ein Geheimnis – und ein Junge, der Enden sammelt

Cover von This Is Not The End von Molly Morris

Hugh, der Eiswagen und die Liebe zu Enden

Nach einem tödlichen Autounfall der Eltern lebt der Highschool‑Absolvent Hugh Copper mit seiner Schwester Ellen zusammen, die ihr gesamtes Geld in einen Eiswagen investiert hat. Hugh, der keine Veränderungen mag und von Enden fasziniert ist, hat auf seiner Website fünf Kategorien zur Bewertung von Enden eingerichtet: Bücher, Filme, Fernsehen, Menschen und Vermischtes.

Da er auf keinen Fall ein Studium beginnen wollte, verkauft er das von seiner Schwester hergestellte Eis.

Olivia Moon und ein riskanter Plan

Eines Tages beobachtet Hugh vom Eiswagen aus die ihm aus der Schulzeit bekannte Olivia Moon, wie sie auf dem Vordach eines Hauses balanciert, in das sie offenbar einbrechen will.

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Wenn das Leben zerbricht – und neu beginnt: Olivias Weg zurück zu sich selbst

Cover von Wohin gehst du, wenn ich bleibe von Lucia Sperling

Ein Geburtstag, der alles verändert

Die siebenundvierzigjährige Olivia ist Dozentin für Kunstgeschichte an der Universität Göttingen. Gemeinsam mit ihrem Ehemann Philip lebt sie in einem großzügigen Haus, das auch eine Wohnung für ihren inzwischen in England studierenden Sohn Vincent umfasst.

Für Philips Geburtstag organisiert sie eine Überraschungsparty – erfolgreich, denn er rechnet mit keinem seiner Freunde. Doch Olivia trifft der nächste Moment völlig unvorbereitet: In seiner Dankesrede verkündet Philip, aufs Land ziehen und einen alten Hof sanieren zu wollen. Um das zu finanzieren, möchte er ihr gemeinsames Haus verkaufen. Olivia ist fassungslos, denn eigentlich wollten sie dort gemeinsam alt werden. Offenbar hat Philip alles bereits mit seinem Geschäftspartner Tom besprochen.

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Ein Pudel, ein Bulldogge – und die Frage: Wo gehöre ich hin?

Cover von Gestatten Gaston! von Kelly DiPucchio

Vertauscht im Park – ein ungewöhnlicher Fund

Das Bilderbuch Gestatten, Gaston!* handelt von zwei Hundefamilien. Madame Pudel achtet bei ihren vier Welpen Fiti, Chouchou, Oh‑Là‑Là und Gaston auf eine gute Erziehung. Es soll weder geschlabbert noch gebellt oder gekläfft werden. Gaston, der als Einziger deutlich größer wurde als seine Geschwister, tut sich damit schwer und muss für die gesteckten Ziele härter und länger üben.

Im Frühling nimmt Madame Pudel ihre Welpen zum ersten Mal mit auf einen Spaziergang in den Park, wo sie Fiti, Chouchou, Oh‑Là‑Là und Gaston stolz präsentiert. Dort begegnen sie Rocky, Ricky, Bruno und Antoinette von Frau Bulldogge – und kommen aus dem Staunen nicht mehr heraus: Offenbar wurden der zu groß geratene Gaston und die zierliche Antoinette bei den Geburten vertauscht.

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Wüste, Musik und verlorene Orientierung – eine Reise, die aus dem Ruder läuft

Cover von Ich weiß nicht von Jürgen Teipel

Einladung nach Mexiko – und ein unerwartetes Wiedersehen

Der namenlose Erzähler wird von Tere, einer Freundin, zu einem Techno‑Festival in Mexiko City eingeladen, um dort als DJ aufzulegen. Unerwartet taucht jedoch auch Teres Exfreund Tommy auf, womit sie nicht gerechnet hat. Sie war davon ausgegangen, dass Tommy freiwillig verzichtet und hatte nur deshalb den Erzähler eingeladen. Tere ist von Tommys Verhalten genervt, und auch zwischen Tommy und dem Erzähler herrscht spürbare Anspannung.

Begleitet von Rico, der die Reise organisiert hat, besucht das Dreiergespann auf Einladung des lokalen Goethe‑Instituts oder der kommunalen Musikschulen mehrere Städte, um tagsüber Vorträge und Diskussionen abzuhalten oder abends in Clubs aufzulegen.

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