Ein Tannenbaum als Mordwaffe – Oskar Sterns achter Fall

Ein tödlicher Fund auf dem Adventsmarkt

Chefinspektor Oskar Stern vom LKA Linz will gerade mit seiner neuen Liebe Silvia Burgstaller bei einem gemütlichen Abendessen die bevorstehenden Weihnachtsfeiertage planen, als ihn sein Dienststellenleiter Bormann an seinem freien Tag mit einer schockierenden Nachricht konfrontiert: Auf dem handwerklichen Adventsmarkt von Schloss Weinberg gibt es einen Toten. Gemeinsam mit seiner Kollegin Mara Grünbrecht erreicht Stern wenig später den Tatort. Dort erfährt er, dass der Hausmeister den Toten bereits identifiziert hat: Es handelt sich um Jakob Grünwald, den Firmenchef von Grünwaldöfen. Dem Opfer wurde grausam ein hölzernen Tannenbaum in den Hals gestoßen.

Familiengeheimnisse und alte Konflikte

Als Erstes besuchen Stern und Grünbrecht die Witwe Maike Grünwald, die sie im Morgenmantel empfängt. Sie berichtet, dass ihre Schwiegertochter Anna sie hasse, während sie sich mit deren Bruder Matteo inzwischen versöhnt habe.

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Zwischen Absturz und Konfetti: Max Steinbachs wilde Reise

Buchcover: Konfetti-Blues

Ein Comedian zwischen Rausch und Realität

Max Steinbach träumt von einer Karriere als Comedian und moderiert seine eigene Show. Für den jungen Mann, der über einem Pornokino in Köln wohnt, und seinen besten Freund Markus gehören Wodka Red Bull, Ecstasy und einige Lines Kokain zum Alltag. Mit dem soliden Danny, der sich mit Isi verloben will, teilt Max sich ein Büro. Als Markus ihn dort abholen möchte und auf Danny trifft, ist der Crash der ungleichen Typen vorprogrammiert. Bereits auf dem Weg zu einer multisexuell orientierten Party glühen die beiden Freunde vor und begegnen später Elmar, der mit seiner Nina Probleme hat.

Liebe, Lust und Ernüchterung

Auf der Party hat der bisexuelle Max nur Augen für den Japaner Yuma, den er als den „schönsten Menschen des Planeten“ bezeichnet. Im siebten Himmel schwebt er, als Yuma ihn nach Hause begleitet.

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Zwischen Pseudonym und Wahrheit: Der lange Weg der Vera Albach

Buchcover des Romans Es könnte so einfach sein

Der Beginn einer ungewöhnlichen Karriere

Der Roman Es könnte so einfach sein* von Anne Handorf erzählt die Geschichte der Bestsellerautorin Vera Albach, die sich als Schriftstellerin in einer Männerwelt behaupten muss. In den 1960er Jahren arbeitet sie als Stenotypistin im Vorzimmer von Gustav Bigalke, dem Inhaber eines familiengeführten Verlags für Romanhefte und Bücher.

Als Siegfried Dunckel, Autor der erfolgreichen Heftroman-Serie „Klinik am See“, ein unvollständiges Manuskript einreicht und danach nicht mehr erreichbar ist, überarbeitet Vera einige Stellen nach ihren Vorstellungen und vervollständigt das Werk. Bigalke ist am nächsten Morgen von ihrer Arbeit begeistert – und so geht Veras erster Heftroman in den Druck. Die Serie wird erfolgreicher als je zuvor. Vera erhält zwar einen Autorenvertrag, doch zu ihrem Leidwesen erscheinen die Romane weiterhin unter dem Namen Siegfried Dunckel.

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Schweben im Moor der Erinnerungen – Kur, Internat und Geschichte im Wechselspiel

Schweben im Moor der Erinnerungen

Ein Kuraufenthalt mit unerwarteten Begegnungen

Für Franz-Josef Schulte machten seine Rückenprobleme eine Kur erforderlich. Bevor es für drei Wochen nach Bad Doberan in eine für ihre Moorbäder berühmte Kurklinik gehen sollte, musste er zunächst zum PCR-Test in eine Corona-Teststation in Berlin. Sein Zimmer erinnerte ihn sofort an seinen Aufenthalt als Schüler in einem streng katholischen Internat in Kleve. Wenn er keine Moorbäder nahm, wanderte er durch die mecklenburgischen Wälder. Eines Tages gesellte sich zu seinem Tischnachbarn Norbert, einem afghanischen Veteran im Rollstuhl, noch der Geigenvirtuose Lothar. Die Überlegung, Ella den Abbruch der Kur zu eröffnen, geriet dadurch in den Hintergrund.

Die Idee eines gemeinsamen Buches

Wie Schulte im Epilog seines autobiografischen Romans Schweben im Moor der Erinnerungen* erklärt, entwickelte er mit Lothar die Idee, ihre gemeinsame Geschichte aufzuschreiben.

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Am Saum der Jahre – Ein Leben zwischen Schuld und Sehnsucht

Buchcover des Romans am Saum der Jahre

Lehrjahre im Schatten des Meisters

Herrenschneider Ernst Bergmann schickt seine Tochter Margret, die eines Tages sein Schneideratelier für wohlhabende Männer im Dorf übernehmen soll, zum verheirateten Schneidermeister Paul Pfund, damit das begabte Mädchen dort noch einiges dazulernt. Von Beginn an hat der Patron ein Auge auf seine Lehrtochter geworfen. Nach erfolgreich beendeter Lehre bietet er ihr nicht ohne Hintergedanken einen Vertrag an und legt alsbald seine Hand auf die ihre, während er von den Bedürfnissen eines Mannes spricht. Überstürzt und irritiert rennt Margret daraufhin aus dem Haus.

Ein verhängnisvoller Augenblick

Später lässt Margret stillschweigend geschehen, dass Paul Pfund sie küsst. Schließlich nimmt er sich, was nicht länger warten kann. Wankend kommt sie nach Hause und erbricht sich, was der aufmerksamen Mutter nicht verborgen bleibt.

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Zwischen Sehnsucht und Ausgrenzung – Laura Vinogradovas Roman „Sanna und Lia“

Buchcover des Romans Sanna und Lia

Kindheit im Heim

Die dreizehnjährige Sanna, die nichts über den Verbleib ihrer Mutter weiß, lebt seit sieben Jahren in einem Kinderheim, in dem die Erzieherin es gut mit den Kindern meint. Wie alle Heimkinder ist auch sie auf Kleiderspenden angewiesen und darf gelegentlich ein Wochenende bei einer Schulfreundin verbringen, die in einem großen Haus in der Nähe des Heims wohnt. An ihrem vierzehnten Geburtstag singt man ihr ein Ständchen, und nur der Romajunge Andrejs wagt es, ihr einen „ordentlichen Schmatzer“ auf die Wange zu geben – was sie sehr verlegen macht. Wenn sich jemand über sie als Heimkind lustig macht, reagiert Sanna impulsiv und schlägt unbarmherzig zu.

Der Weg nach Riga

Nach einem solchen Vorfall fährt Sanna nach Riga und kommt in einem Wohnheim unter. Für einen Monat hat man ihr Geld zum Leben mitgegeben.

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Zwischen Liebe, Verrat und verlorenen Hoffnungen – Yvonne Zitzmanns Roman „Die geteilte Schuld“

Buchcover des Romans Die geteilte Schuld

Martina und Mischa: Ein Leben zwischen Kranarbeit und Regimezwang

Yvonne Zitzmann zeichnet in ihrem Roman Die geteilte Schuld* das Leben von zwei Frauen nach. Martina Seiffert ist 1977 Kranführerin in einem Betonwerk der DDR. Noch wohnt sie bei ihrer Mutter, träumt jedoch von einer eigenen Wohnung. Mit dem neuen Schweißer Mischa freundet sie sich an, bevor er für fünf Monate in die bitterkalte Sowjetunion zur Verlegung der Druschba-Pipeline aufbricht.

Im Dezember 1978 heiraten beide, doch schon im Januar fährt Mischa erneut fort. Das Paar bezieht eine Wohnung, und nach der Geburt eines Kindes will der Vater zur Freude von Tina bei seiner neuen Familie bleiben.

1985 gesteht Mischa seiner Ehefrau, dass ihn das Regime seit einem tödlichen Unfall eines Kollegen in der Hand habe. Zwar träfe ihn keine direkte Schuld, doch unter Druck habe er sich als Spitzel betätigt.

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Tatort Hafen – Ein tödliches Geheimnis auf der Fähre

Buchcover des Kriminalromans Tatort Hafen - Die letzte Fähre nach Dockland

Ein Fund, der alles verändert

Der von allen nur Schrotti genannte Johann Hansen entdeckt beim Angeln eine Leiche und informiert sofort die Polizei. Auf die Frage von Kommissarin Jonna Jacobi vom LKA und ihrem Kollegen Daan Van der Waal, ob er die Tote kenne, antwortet er, dass es sich um Melanie Cullmann handelt – die Ehefrau von Fred, der beim Sicherheitsdienst der Werft arbeitet. Schrotti berichtet, dass seine Frau ihn am gestrigen Abend nach ihrer Spätschicht von der Fähre aus angerufen habe. Sie sei besorgt gewesen und habe ihn gebeten, sie in Finkenwerder abzuholen – dort sei sie jedoch nie angekommen. Einen Suizid schließt er kategorisch aus und geht von Mord aus.

Ermittlungen im Hafenmilieu

Gemeinsam mit Tom Bendixen, dem vorgesetzten Dienstgruppenleiter, fährt Jonna zu Eurocon, wo Melanie als Disponentin in der Hafenlogistik tätig war. Dort informieren sie ihren Chef Otto Timmermann über den Tod seiner Angestellten.

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Drei Frauen, drei Schicksale – ein Roman, der nachhallt

Buchcover des Romans Aabidah, Emma, Iryna

Aabidah: Zwischen Bomben und Flucht aus Aleppo

Die schicksalhaften Lebenswege der drei Frauen Aabidah, Emma, Iryna* zeichnet Alma Ramsden in ihrem Roman nach. In ihrer Vorbemerkung betont sie, dass sie deren Geschichten sorgfältig recherchiert hat.

Die in Syrien lebende Aabidah heiratet mit achtzehn Jahren den angehenden Zahnmediziner Amir. Unter Baschar al-Assad nehmen willkürliche Verhaftungen zu, zwei ihrer Brüder werden festgenommen, und Spitzel finden sich sogar innerhalb der Familien. Nachdem im Jahr 2013 Bomben die Universität treffen, muss Aabidah ihr Studium der Ingenieurwissenschaften unterbrechen. Hunger und Kälte sind ständige Begleiter der jungen Familie mit inzwischen drei Kindern. Erst nach der Detonation ihres Wohnhauses fassen die Eheleute den Entschluss, aus Aleppo zu fliehen – zumal auch Amirs Praxis zerstört wurde.

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Antiquitäten, Mord und Ming-Vasen: Eine Kreuzfahrt mit tödlichem Kurs

Buchcover des Kriminalromans Mord an Backbord

Ein neuer Fall für Freya und Carole

Freya hat gemeinsam mit ihrer Tante Carole Lockwood das Antiquitätengeschäft „Crockleford Antiques“ übernommen, das zuvor dem ermordeten Arthur Crockleford gehörte. Es befindet sich in Little Meddington in der Grafschaft Suffolk. Die neu eingestellte Sky Stevens, ein Computergenie, konnte die Umsätze deutlich steigern. Nachdem sie sich jedoch nach einer Handgreiflichkeit von ihrem Freund Aaron getrennt hat, darf sie fortan bei Freya und Carole wohnen.

Ein bei einem Einbruch ins Museum entwendetes Gemälde, das von Arthur gestiftet wurde, scheint die Polizei nicht zu interessieren. Diese konzentriert sich ausschließlich auf die Aufklärung des Mordes an dem tot aufgefundenen Mann. Für Freya und Carole steht jedoch fest: Das ist ihr erster gemeinsamer Fall.

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