Der Wolf im dunklen Wald – Krimi zwischen Jagdgesellschaft und dunkler Vergangenheit

Eine Kommissarin zwischen Mordermittlung und Trauma

Cover von Der Wolf im dunklen Wald von Sia Piontek

Leichenfund im Dragahner Forst

Hauptkommissarin Carla Seidel von der Polizeistation Dannenberg wird von der Polizeileitstelle Lüneburg über einen Leichenfund im Dragahner Forst informiert. Vor Ort entdeckt sie einen Mann mit frischen Stichverletzungen im Unterbauch und Brustbereich. Der Revierjäger Heiko identifiziert den Toten als Thomas Winkels. Er gibt an, die Jagd sei als Wiedersehen ehemaliger Schulfreunde geplant gewesen – organisiert von seinem Schwiegervater Maximilian von Boenning. Heiko selbst habe lediglich den praktischen Teil geleitet.

Sorge um die Tochter

Währenddessen sitzt Carlas Tochter Lana mit Fabian, Heikos Sohn, auf einem Hochsitz zur Tierbeobachtung. Carla kann Lana telefonisch nicht erreichen – nur wenige Tage vor deren achtzehntem Geburtstag, an dem ein Umgangsverbot zu ihrem Vater Sören endet.

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Flucht, Blut und alte Schuld

Cover von Blutsschwestern von Ana Wetherall-Grujić

Ein Hilferuf im Jahr 1989

Die Serbin Milena richtet im Jahr 1989 an Nikolina Javanovic die verzweifelte Bitte, ihr wegen einer Schwangerschaft zur Flucht nach Österreich oder Deutschland zu verhelfen. Erst als Nikolina erfährt, dass der muslimische Türke und Sohn des Imams, Salih, der Vater des ungeborenen Kindes ist, gewährt die von der Mafia als Hexe bezichtigte Frau Unterstützung – nicht zuletzt, um den unausweichlichen Konflikten im Dorf zuvorzukommen.

Ein Anruf aus dem Krankenhaus

Nach über zehn Jahren in Wien freut sich Sanja endlich wieder etwas von ihrer Schwester Ljiljana zu hören. Doch die Nachricht, dass Ljiljana im Krankenhaus liegt und ihre linke Gesichtshälfte nur noch „offenes, pulsierendes Fleisch“ sei, lässt Sanja alarmiert zurück. Mit der Anwesenheit der gemeinsamen Mutter im Krankenzimmer wächst ihre Sorge.

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Ein Mord im Jahr 1944 – und ein Geheimnis, das bis heute nachwirkt

Cover von Etwas verborgen Schönes von Arne Jensen

Ein erschlagener Vater und eine verstörte Jugendliche

Im Alter von sechzehn Jahren sitzt die zutiefst verstörte Ottilie im Jahr 1944 neben ihrem im Bett liegenden, erschlagenen Vater Walter Rabe. Sie hat keine Erinnerung daran, warum Blut an ihrer Hand ist. Von Kriminalrat Werner Beltheim wird verlangt, den Mord an dem Gestapo-Offizier und Mitarbeiter im Sicherheitsdienst schnellstmöglich aufzuklären. Da Ottilie nichts zum Tathergang aussagen kann, gelingt es Beltheim, der von ihrer Schuld nicht überzeugt ist, nicht einmal zu erwirken, dass sie vor ein milderes Jugendgericht gestellt wird. Stattdessen wird die Jugendliche zu einer zehnjährigen Haft in der Uckermark verurteilt. Für den nicht linientreuen Kriminalrat wird klar, dass der wirklich Schuldige geschützt wird, und während seiner Ermittlungsarbeit tauchen immer neue Fragen auf. Gleichzeitig muss er aufpassen, nicht selbst in die Fänge der Gestapo zu geraten.

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