Heimkehr nach Rom – und die Schatten der Vergangenheit

Cover von Wo die Geschichte endet von Alessandro Piperno

Ein Mann zwischen vier Ehen

Nach sechzehn Jahren kehrt Matteo aus dem kalifornischen Exil nach Rom zu seiner zweiten Ehefrau Frederica Zevi zurück. Der Tod seines Gläubigers hat ihm die Angst genommen, sodass er nun frei ist, heimzukehren. Vor fünfundzwanzig Jahren hatte er sich beim Skifahren Hals über Kopf in Frederica verliebt und ließ sich von seiner ersten Ehefrau scheiden – obwohl er mit ihr einen Sohn hatte. Frederica sieht seiner Rückkehr aus Los Angeles mit gemischten Gefühlen entgegen, denn im Exil gab es auch noch Ehefrau Nummer drei und vier.

Entfremdete Kinder und alte Freunde

In Rom wird Matteo lediglich von seinem alten Freund Tati empfangen – weder von seinem Sohn Georgio noch von seiner Tochter Martina aus zweiter Ehe. Georgio will mit seinem Vater nichts mehr zu tun haben und verweigert jedes Gespräch.

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Die geliehene Schuld – Ein Roman über Fluchtwege, Geheimdienste und die Schatten der Nachkriegszeit

Buchcover des Romans Die geliehene Schuld

Die verborgene Verantwortung der Kirche und des Roten Kreuzes

Die katholische Kirche trägt unter Mithilfe ihrer führenden Vertreter und in Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz Verantwortung dafür, dass nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs tausende Nazi-Verbrecher in Übersee ein unbescholtenes Leben führen konnten. Mit neuen Pässen der argentinischen Botschaften in Dänemark und Schweden ausgestattet, traten sie über Schleswig-Holstein ihre Flucht an. Sie reisten über die sogenannte Rattenlinie über den Hafen von Genua aus oder – wie im Roman Die geliehene Schuld* – über die Klosterroute durch Südtirol, wo ihnen Mönche Unterschlupf gewährten. Um diese erschütternden Hintergründe geht es in Claire Winters Roman, dessen Handlung in einen spannenden Plot mit realen sowie fiktiven Protagonisten eingebettet ist.

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