Mord unter dem Kaíki – ein Fall, der immer dunkler wird

Cover von Taverne der toten Fischer von Katerina Gatakis

Ein freier Sonntag, der abrupt endet

Anna Apostolakis, die forensische Psychologie studiert hat und bei der Athener Polizei in der Wirtschaftskriminalität arbeitete, bevor sie auf dem Peloponnes mit Mord und Totschlag zu tun bekam, macht es sich an ihrem freien Sonntag auf der Sonnenliege am Hotel ihrer Eltern gemütlich. Plötzlich taucht ihr Vater mit ihrem Kollegen Loukas Petritsis von der Kripo Kalamata auf.

Sie haben keine Zeit zu verlieren: Jugendliche haben unter einem Kaíki, einem Fischerboot, eine Leiche entdeckt. Vor Ort treffen sie auf die bereits eingetroffene Spurensicherung, denn ihr Kollege Ioannis Lygouris, der selbst oft genug mit einem Fischerboot hinausgefahren ist, geht von Mord aus. Es sei äußerst unwahrscheinlich, dass sich jemand in seinem eigenen Netz so verheddert, dass er darin ertrinkt.

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Muttertage – Drei Frauen, drei Leben, ein Erbe voller Geheimnisse

Cover von Muttertage von Jennifer Segebrecht

Ein Sommer an der Côte d’Azur und seine Folgen

Im Jahr 1961 teilt sich Ulrike anlässlich eines Sprachkurses mit der aus Istanbul stammenden Liya ein Zimmer an der Côte d’Azur. Die beiden lernen Arthur aus Bochum kennen und folgen seinem Angebot zu einer Party. Wieder zurück bei ihren Eltern in Bonn stellt Ulrike fest, dass sie schwanger ist, denn in ihrer Erinnerung weiß sie nur, mit Arthur in der Villa getanzt zu haben. In Bochum konfrontieren ihre Eltern Arthurs Mutter mit der Schwangerschaft, doch schlägt diese den Besuchern die Tür vor der Nase zu, da ihr Sohn längst verheiratet ist.

Eine erzwungene Ehe und ein Leben ohne Nähe

Ulrike wird von ihren Eltern zur Hochzeit mit Wolfgang genötigt, der im Bundesministerium für Verteidigung arbeitet und aus gutem Grund in die Ehe eingewilligt hat.

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Verlobung, Täuschung und Turbulenzen – Lydia Hanworths riskantes Spiel

Cover von How to Lose a Lord in Ten Days von Sophie Irwin

Ein unerwünschter Heiratsplan

Seit eine Influenza die Eltern von Miss Lydia Hanworth dahingerafft hat, ist ihre mit Edmund verheiratete Tante Agatha für sie und ihren Bruder Philip, genannt Pip, der Vormund. Als Lydia erfährt, dass sie mit dem zukünftigen Duke of Ancaster, dem Marquess of Ashford, einem der hochrangigen Adligen Englands, verheiratet werden soll, lehnt sie dies strikt ab – zumal sie von einer Verbindung mit Captain von Prett träumt. Doch da sie bereits alle heiratswürdigen Gentlemen abgelehnt hat, käme ein Nein einem sozialen Absturz gleich, und Onkel Edmund wäre gezwungen, sie zu Tante Mildred zu schicken, was Lydia unbedingt vermeiden will.

Ein Antrag ohne Gefühl

Bei der darauffolgenden Konfrontation mit Ashford willigt Lydia in die Verlobung ein, obwohl ihr zukünftiger Ehemann den Antrag ohne jede Gefühlsregung während einer Prise Schnupftabak formuliert.

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Mord im Schrebergarten – Omma Emma zwischen Strickkurs und Spurensuche

Cover von Omma Emma und die Toten vom Schrebergarten von Astrid Plötner

Ein Hilferuf und ein plötzliches Verschwinden

Seit Emma Henning mit dreiundsechzig Jahren in den Vorruhestand ging, bessert sie ihre Rente mit einem Strickkurs auf. Nichts Böses ahnend pocht es an ihrer Wohnungstür, und ihr hilfsbereiter türkischer Nachbar Demir Özgür, der sie schon lange „Omma Emma“ nennt, bittet verzweifelt um Unterstützung: Von seinem Schwager Philip weiß Demir, dass dessen Ehefrau und seine Schwester Selma seit gestern nach einem Streit verschwunden sind.

Da Selma häufig mit Hund Bosko um den Pleckenbrinksee einer Kleingartenkolonie läuft, liegt es nahe, dort nach ihr zu suchen. Beide machen sich sofort auf den Weg und treffen im Schrebergarten Philip mit der kleinen Tochter Alina an. Selbst bis zu den Knöcheln im Schlamm steckend entdeckt Emma zunächst einen pinken Flipflop, gefolgt von einem Frauenkörper im Wasser.

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Dunkle Schatten über Pirmasens – Eine Wahrheit, die nicht ruhen will

Cover von Am helllichten Tag von Peter Probst

Rückkehr in eine Vergangenheit voller Fragen

Im Mittelpunkt des Kriminalromans Am helllichten Tag* von Peter Probst steht die junge Journalistin Antonia Papin, kurz Toni genannt, die vor einigen Jahren ihre Heimatstadt Pirmasens verlassen und sich inzwischen ein neues Leben in München aufgebaut hat. Als sie eines Nachts von einem Anruf des Städtischen Krankenhauses Pirmasens aus dem Schlaf gerissen wird, teilt ihr eine weibliche Stimme mit, dass es ihrem Vater nicht gut geht. Sie macht sich sofort auf den Weg nach Pirmasens, doch als sie im Krankenhaus eintrifft, ist ihr Vater bereits verstorben. Toni macht sich Vorwürfe, weil sie in den letzten Tagen mehrere Anrufe ihres Vaters ignoriert hat.

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Wenn eine Segelreise eskaliert – und ein Mann über Bord geht

Cover von Poseidons Zorn von Wolfgang Herles

Vier Ex‑Partner, eine Yacht und ein gewagtes Experiment

Alma ist seit über zwanzig Jahren mit Lutz verheiratet und führt mit ihm gleichberechtigt seine drei in die Ehe eingebrachten Hotels. Für ein ungewöhnliches Experiment lädt sie ihre vier Verflossenen – Paul, Rick, Martin und Holm, der auf der Begleitung von Helene besteht – zu einer Segelfahrt in die Ägäis ein. Die Crew verbringt eine erste Nacht in einem Hotel in Athen, bevor sie an Bord der gecharterten Yacht Kallisti gehen.

Nach dem gemeinsamen Einkauf für die zweiwöchige Tour teilt Alma als Skip die Kabinen ein. Rick und Paul sowie Holm und Helene müssen sich jeweils eine äußerst beengte Bugkabine teilen. Helene, die sich gut mit Alma versteht, schläft häufig lieber an Deck. Martin, mit dem Alma früher schon gesegelt ist, übernimmt als Smut die Küche und sorgt für abwechslungsreiche Mahlzeiten.

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Tommi und Svetlana auf gefährlicher Spurensuche

Ein Krimi voller Rätsel, Tempo und ungewöhnlicher Ermittler

Cover von Mord ist die beste Beseitigung von Volker Klüpfel

Ein Autor im Wohnmobil und ein mysteriöser Reiseruf

Tommi Mann wohnt in einem Wohnmobil, schreibt an einem Thriller und trauert Michelle hinterher, die eine Beziehungspause möchte. Während einer Autobahnfahrt mit seiner ukrainischen Putzhilfe Svetlana hören beide einen Reiseruf: Frau Zorn, unterwegs in einem blauen Audi, solle sich umgehend melden. Auf einem Rastplatz entdecken sie tatsächlich einen blauen Audi mit offener Tür – von der Fahrerin fehlt jede Spur. Noch bevor die herbeigerufene Polizei in der ihnen bekannten Person von Britta Schneider erscheint, hat die aufgeweckte Svetlana das Auto bereits inspiziert und Fotos gemacht.

Eine Vermisste, Zweifel – und ein Radiosender

Wenige Tage später berichtet die Zeitung, dass Frau Zorn weiterhin vermisst wird und die Polizei von einem Suizid ausgeht. Svetlana glaubt das nicht und listet Tommi mehrere Gegenargumente auf. Um der Sache nachzugehen, besuchen beide den Radiosender, der zufällig ohnehin ein Interview mit ihnen geplant hatte.

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Fesselnde Romanbiografie über einen zerrissenen Künstler

Cover von Eisen von Gusel Jachina

Eisensteins schillernde Persönlichkeit

Mit der Romanbiografie Eisen* widmet sich Gusel Jachina einer der schillerndsten Persönlichkeiten der Filmgeschichte. Im Mittelpunkt steht der sowjetische Regisseur Sergej Eisenstein, dessen Leben zwischen künstlerischem Genie, politischer Vereinnahmung und persönlicher Zerrissenheit verläuft. Dabei verbindet die Autorin historische Fakten mit literarischer Fiktion – ein besonderer Reiz des Romans, der zugleich kritische Fragen aufwirft.

Aufbruchsjahre der Sowjetunion

Die Handlung setzt im Jahr 1924 ein, als die junge Sowjetunion sich in einer Phase des Aufbruchs befindet. Nach Revolution und Bürgerkrieg soll eine neue Gesellschaft entstehen, und der Film entwickelt sich zu einem der wichtigsten Mittel, um die Bevölkerung zu erreichen.

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Zwischen Webstühlen und Intrigen – Lauras Kampf um die alte Hedley‑Mühle

Cover von Hedley Mill - Wohin der Weg dich führt von Sophie Oliver

Ankunft in Craster und ein kühner Plan

Der erste Teil Hedley Mill – Wohin der Weg dich führt* einer Weberei‑Trilogie setzt im Jahr 1954 an, als Laura Hedley nach einer Schneiderlehre und dem Besuch einer Modeschule mit dem Zug aus London ins Fischerdorf Craster reist. Dort möchte sie die seit den zwanziger Jahren stillgelegte Weberei ihres Großvaters wiederaufbauen, um Tweed zu produzieren. Ihre Tante Jane empfängt sie herzlich, bevor Laura sich die Webstühle ansieht, die – wie erwartet – in einem erbärmlichen Zustand sind.

Alte Meisterinnen, neue Verbündete

Auf den Rat ihrer Tante hin besucht Laura die ehemalige Weberin Penelope Fenwick, die zwar nicht mehr gut sehen kann, aber das richtige Einfädeln ertastet und sogar ein Notizbuch mit Mustern und deren Umsetzung aufbewahrt hat.

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Die verborgenen Stimmen – Geheimnisse, Götter und ein zerrissenes Erbe

Cover von Die Stimmen der Nacht von Tochi Eze

Ein Roman zwischen Tradition und Identität

In ihrem von Agnes Krup übersetzten Erstlingswerk Die Stimmen der Nacht* schreibt die aus Nigeria stammende Tochi Eze über Sitten und Gebräuche der Ndi Igbo, einer ethnischen Gruppe aus Nigeria. Dabei hebt sie die Suche der Menschen nach nationaler Identität hervor, die nach drei Jahrzehnten Militärdiktatur im Oktober 1960 endlich die Unabhängigkeit von Großbritannien erlangten.

Ahnen, Geheimnisse und die Götter von Umumilo

In dieser Zeit verliebte sich Ben Fletcher in Margaret. Bereits im zweiten Kapitel und im weiteren Verlauf wechselt die Erzählung immer wieder zu ihren Ahnen des Jahres 1905: Im Dorf Umumilo kann man sich zunächst nicht erklären, wie die Jungfrauen Adaora, Nneka und Priscilla schwanger wurden.

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