
Rückkehr nach Bremen: Ein geplatzter Traum und ein Neuanfang
Frieda Papendiek kehrt nach dem geplatzten Traum, als Autorin in Schweden Karriere zu machen, mit Ende dreißig zurück in die Zwei-Zimmer-Dachwohnung ihrer Eltern Ingrid und Bernd in Bremen. Ihre Ehe mit dem erfolgreichen Unternehmensinhaber Jonathan Lundgren steht vor dem Aus, nachdem mit Astrid seine neue Liebe in die schicke Vier-Zimmer-Penthousewohnung eingezogen ist. Da Frieda, die vor dem Versuch, als Autorin durchzustarten, Biologie und BWL studiert hat, auf keinen Fall von Jonathan finanziell unterstützt werden möchte, geht sie zum Arbeitsamt. Dort empfiehlt man ihr ein Seminar im Bereich Media Marketing.
Begegnungen mit der Vergangenheit: Tom und die Freundinnen
Auf dem Nachhauseweg vom Seminar trifft Frieda auf Tom Bernhaupt, ihren ehemals besten Freund aus der Nachbarschaft. Er war ihre erste große Liebe, doch hat sie ihm das nie anvertraut.
weiterlesenWeserblick und Bücherträume – Friedas Neuanfang in Bremen


Joseph und Evelyn teilen ihren Kindern Thomas, Violet und Jane im Juni 2001 etwas Wichtiges mit: Evelyn ist an einer schweren Form von Parkinson erkrankt, die sehr bald eine Demenz nach sich ziehen wird. Deshalb haben sie den Entschluss gefasst, gemeinsam in genau einem Jahr aus dem Leben zu scheiden, da Joseph es nicht ertragen will, ohne seine geliebte Evelyn weiterzuleben. Geschockt nehmen die Kinder die Nachricht auf. Da Evelyn ihr Leben lang von einem Auftritt mit dem Boston Symphony Orchestra geträumt hat, bittet sie Jane, deren Freund jahrelang beim Boston Globe gearbeitet hat, er möge seine Beziehungen nutzen und ihr den Traum ermöglichen. Allerdings müsste Jane sie für Mozarts Klavierkonzert, das für zwei Klaviere geschrieben wurde, begleiten.
Anni, die Tochter des Hamburger Süßwarenfabrikanten Friedrich Brand, wünscht sich sehnlichst in den Familienbetrieb einzusteigen und würde gerne die Handelsschule besuchen. Doch ihr Vater ist der Meinung, dass Frauen sich mit den Aufgaben als Ehefrau und Mutter begnügen sollten und so schickt er sie für ein Jahr in die Haushaltsschule des Bundes Deutscher Mädels nach Köln. Als sie im Juni 1940 nach Hamburg zurückkehrt, trifft sie am Bahnhof ihre Eltern in Begleitung ihres älteren Bruders Hans, der inzwischen als Soldat eingezogen wurde und ausgerechnet zum Zeitpunkt ihrer Rückkehr an die Front muss. 
