Zwischen Walnussbäumen und verlorenen Träumen

Eine Familiengeschichte voller Sehnsucht, Geheimnisse und zweiter Chancen

Cover von Walnusswünsche von Manuela Inusa

Abigails Verschwinden und Vickys Neubeginn

Die siebzehnjährige Vicky und ihre frisch volljährig gewordene Schwester Abigail leben mit ihrem Vater Anthony Lloyd auf einer Walnussfarm in Riverside. Eines Nachts verschwindet Abigail – sie verabschiedet sich lediglich von Vicky, um in Hollywood ihr Glück zu suchen.

Zehn Jahre später hat sich Abigails Traum in Luft aufgelöst. Ein Kameramann hat sie mit einem Kind sitzen lassen, und ihrer sechsjährigen Tochter Bella kann sie kaum etwas bieten. Schweren Herzens muss sie sich eingestehen, dass sie gescheitert ist.

Ein Autor auf Recherche und ein erster Funke

Währenddessen recherchiert der bekannte Autor Liam für seinen neuen Roman über Walnüsse. Zufällig stößt er auf einen Zeitungsartikel über eine Walnussfarm und nimmt Kontakt auf. Mit seinem Mustang macht er sich auf den Weg nach Kalifornien.

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Was danach kommt – Roman über Schuld, Trauma und Selbstwahrnehmung

Cover von Was danach kommt von Anika Suck

Alltag und Unfall: Der Wendepunkt im Leben der Protagonistin

Karmen Anger arbeitet im Kindergarten und lebt seit vier Jahren bei Georg, der ihr ein Zimmer in seiner Wohnung untervermietet hat. Eines Morgens vergisst sie auf dem Weg zum Auto ihre Wasserflasche und kehrt zurück, um sie zu holen. Dabei entsorgt sie auch den Müll. Als sie ins Auto steigt, merkt sie, dass sie bereits spät dran ist, da im Radio die Nachrichten laufen.

Auf dem Weg zum Kindergarten erhält sie einen Anruf ihrer Mutter, die ihr von einem Mamakarzinom einer Bekannten erzählt. In einem unachtsamen Moment prallt Karmen mit dem Auto gegen die vierjährige Alice Mohnberger – das Kind stirbt noch am Unfallort.

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Winterzauber, alte Sagen und neue Sorgen – Lütteby zwischen Herzklopfen und Sturmflut

Cover von Der Winter zaubert Träume am Meervon Gabriella Engelmann

Zwischen Kinderwunsch und Fernbeziehung

Im vierten Band der Reihe Zauberhaftes Lütteby arbeitet Lina Hansen weiterhin als Leiterin der Touristeninformation und ist seit wenigen Monaten mit Jonas verheiratet. Der einzige Wermutstropfen: Wegen seiner häufigen Geschäftsreisen muss sie ihren Kinderwunsch vorerst zurückstellen.

Ihre Freundin, Pastorin Sinje, steckt ebenfalls in einer emotionalen Zwickmühle. Nach der Trennung von Gunnar würde sie gern mit Sven zusammenkommen – doch für ihn steht seine Tochter Carla an erster Stelle. Sinje versteht das, doch es schmerzt sie, dass Carla sich lieber die Versöhnung ihrer Eltern wünscht.

Die dritte im Freundinnenbund ist die Französin Amelie, die noch immer mit ihrer Vergangenheit ringt. Seit Jules sie für eine andere Frau verlassen hat, lebt sie mit ihrem Partner Pascal in Lütteby und betreibt ein Café. Als Jules plötzlich wieder vor ihr steht und eine zweite Chance möchte, gerät ihr Leben ins Wanken.

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Wenn Nachbarschaft zur Schicksalsgemeinschaft wird – vier Frauen, vier Leben, ein Haus voller Geheimnisse

Cover von Nachbarinnen von Ella Danz

Vera: Zwischen Pflege, Erschöpfung und dunklen Gedanken

Vera lebt in dem Roman Nachbarinnen von Ella Danz mit ihrem Ehemann Reinhold seit mehr als dreißig Jahren in einem Mehrfamilienhaus in Berlin. Doch seit ihr Mann vor drei Jahren an einem Aneurysma erkrankt ist und sich nicht mehr artikulieren kann, hat sich ihr Leben von einer Minute auf die andere radikal verändert. Reinhold ist zu einem Pflegefall geworden und beraubt sie ihrer Freiheiten. Am schlimmsten sind die Nächte, in denen sie bis zu zwei Mal für ihn aus dem Bett muss.

Während sie an einem Beitrag für eine Anthologie arbeitet, in dem jemand spurlos ins Jenseits befördert werden soll, überfallen Vera zuweilen Mordfantasien. Sie fragt sich, ob sie wirklich so weit gehen könnte, Reinhold umzubringen.

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Die Kunst, sich selbst wiederzufinden

Ein Leben zwischen Kunst, Verlust und Neubeginn

Cover von Die Kunst, eine schwarze Katze von André David Winter

Die ersten Schritte einer Künstlerin

Anina, die Protagonistin des Romans Die Kunst, eine schwarze Katze von André David Winter, wagt im Jahr 1964 in ihrer Schule im Wallis ihre ersten Malversuche. Als der italienischsprachige Schüler Agostino in ihre Klasse kommt, soll sie ihm helfen, da sie als Klassenbeste Hochdeutsch beherrscht. Während sie ihm die Sprache näherbringt, lernt sie selbst Italienisch – und Agostino inspiriert sie mit einem Buch über die Weltmeere zu weiterem künstlerischen Schaffen. Umso größer ist ihre Enttäuschung, als er eines Tages plötzlich nicht mehr in der Schule erscheint.

Paris: Kunst, Freundschaft und ein schmerzhafter Bruch

Zehn Jahre später lebt Anina in einem Internat und besteht die Aufnahmeprüfung an der Akademie in Paris. Dort freundet sie sich mit Nathalie Dupré an, die sie liebevoll „Pralina“ nennt.

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Das Geld und sein tödlicher Fluch

Eine Rezension zu Beatrix Petrikowskis „Die Aktentasche“

Buchcover Die Aktentasche

Reichtum und Verderben

Geld allein, so lehrt der Volksmund, soll ja nicht glücklich machen, und nach der Lektüre dieses Buches ist man mehr als nur geneigt, dem zuzustimmen. Eine abgewetzte Aktentasche geht eines Tages verloren und alsdann auf Wanderschaft. Ein jeder, dem das alte Lederutensil in die Hände fällt, ist außer sich vor Freude, weil es mit einer Riesenmenge Geld gefüllt ist. Doch die Begeisterung hält jeweils nur kurz an, denn auf der Tasche scheint ein Fluch zu liegen. Alle neuen Besitzer sind ihres Lebens nicht mehr sicher. Ein Reigen aus Mord und Totschlag nimmt seinen Lauf …

Stilistische Stärke und narrative Prägnanz

Die Aktentasche* von Beatrix Petrikowski ist ein Kriminalhäppchen für zwischendurch. Das Werk ist spannend, ohne ein Thriller zu sein, es ist amüsant, ohne eine Satire oder eine Komödie zu sein, und es ist abgründig, ohne ein Drama zu sein.

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