Sonnenaufgang & Mondschein – Ein außergewöhnliches Wendebuch

Cover von Guten Morgen - Gute Nacht von Johanna Schaible

Ein Buch, zwei Richtungen

Wer das Kinderbuch Guten Morgen – Gute Nacht* in Händen hält, bemerkt sofort, dass es sich um ein außergewöhnliches Wendebuch handelt, das schon allein deshalb neugierig macht. Die darin enthaltene Geschichte beschreibt den Rhythmus eines Tages und einer Nacht, wobei jeden Morgen die Sonne aufgeht, abends untergeht und vom aufgehenden Mond abgelöst wird.

Der Beginn eines neuen Tages

Johanna Schaible zeigt bereits auf der ersten Doppelseite eine künstlerische Illustration mit einer farbenprächtig aufgehenden Sonne. Im Vordergrund verlässt eine Reihe von Vögeln einen Ast gen Himmel, was Lust auf einen neuen Tag macht. Beim Umblättern entdeckt der Betrachter zwei Kinder, die auf einem Balkon stehen und über dem Meer die aufgehende Sonne beobachten – für sie wie für alle Menschen auf der Welt beginnt ein neuer Tag.

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Magische Schwarzwaldmomente – Ein Bildband voller Entdeckungen

Cover von Wo der Schwarzwald am schönsten ist von Astrid Lehmann

Berge & Gipfel

Der Bildband Wo der Schwarzwald am schönsten ist* gliedert sich in „10 x 10 sehenswerte Orte im Schwarzwald“, wobei es Astrid Lehmann nach eigener Aussage nicht leichtgefallen ist, diese aus einer größeren Auswahl zu bestimmen. Zur ersten Kategorie Berge zählen magische wie höchste Gipfel, die Ausblicke auf Alpen und Vogesen ermöglichen. Ein Gipfel ist mit einer Schwebebahn erreichbar, und ein Premiumwanderweg verlangt einen kräftigen Aufstieg.

Felsen, Ruinen & Höhlen

Es gibt Felsen, die nur Schwindelfreien und Trittsicheren empfohlen werden können, andere besitzen säulenartige Erscheinungsformen oder beherbergen gigantische Steingebilde. Zu bestaunen sind Steinriesen, die Ruinen einer einstigen Burg sowie Höhlen, in denen Jäger und Sammler während der letzten Eiszeit lebten.

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Ein Junge, ein Rollbrett – und der Mut, Neues zu wagen

Cover von Wieder da! von Julie Flett

Neugier am Fenster

Ein Junge hört draußen Geräusche, die näher kommen und nach kurzem Vorbeiziehen wieder verschwinden. Neugierig läuft er zum Fenster. Rasch zieht er sich an und beobachtet im Park andere Kinder beim Rollbrettfahren, wobei er sich in seiner Vorstellung selbst unter ihnen sieht. Zu seiner Überraschung erhält er eines Tages ein Rollbrett von seiner Mutter – jenes, mit dem sie selbst in seinem Alter gefahren ist.

Erste Versuche und kleine Rückschläge

Auf dem Gehweg, dem Spielplatz, dem Basketballplatz, dem Pausenhof und vor dem Haus seiner Tante übt der Junge das Rollbrettfahren. Dabei bleiben schmerzhafte Stürze nicht aus.

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Wofür brennt dein Leben wirklich?

Cover von Das Feuer des Lebens von Udo Schroeter

Der Moment, der alles verändert

Nachdem sein Freund Dave ihn in seiner Garage gefragt hat „Lebst du wirklich das, wofür du brennst?“, konnte Ben ihm auf diese simple Frage keine Antwort geben, doch sein Schweigen war Antwort genug, für Dave und letztendlich auch für ihn. Sein Feuer war schon lange erloschen, denn seit Jahren setzte er seine Lebensenergie für eine Firma ein, deren einzige Ziele aus mehr Umsatz und mehr Gewinn bestehen. Die Firma frisst ihn auf, er funktioniert, aber er lebt nicht mehr.

Zum ersten Mal seit Jahren blickt es sich bewusst in seiner Garage um: Da war das Surfbrett, mit dem er auf Hawaii, an der Nordsee und am Atlantik die Wellen ritt, seine Gitarre, die ihn fünfzehn Jahre zu unvergesslichen Abenden am Lagerfeuer begleitete und die alten französischen Kochtöpfe, mit denen er an unzähligen Wochenenden für seine Freunde kochte.

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Zwischen den Zweigen: Wie Jambu Singad die Vogelwelt seiner Heimat sichtbar macht

Cover von Zweiggezwitscher von Jambu Singad und Gita Wolf

Ein Künstler aus dem Herzen Madhya Pradeshs

Der Gärtner Jambu Singad stammt aus Balwon, einem Bhil‑Dorf im Jhabua‑Distrikt des indischen Bundesstaates Madhya Pradesh. Wie er Gita Wolf erzählte, beobachtet er leidenschaftlich gern Vögel in den Bäumen seiner Umgebung. Die traditionelle Bhil‑Malerei, geprägt von mit Punkten gefüllten abstrakten Formen, erlernte er von seiner Schwester. Für sein Buch Zweiggezwitscher*, aus dem Englischen übersetzt von Barbara Brennwald, schuf er Illustrationen in dieser Technik. Die begleitenden Texte verfasste Gita Wolf auf Grundlage zahlreicher Gespräche mit ihm.

Vögel in Bäumen – ein Streifzug durch die Natur

Den Auftakt bilden zwei Vögel auf dem Tendu, einem Ebenholzbaum, dessen Blätter verkauft und medizinisch genutzt werden. Ein Schwarm lässt sich im Vahadi, einem Bambuswäldchen, nieder; Rebhühner sitzen im Mangobaum, und nachts sucht ein Spatzenschwarm Schutz im Bambus.

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Agnes zwischen Meer, Macht und Moral – ein Roman als Zeitzeugnis

Cover von Agnes im Meer von Ulrike Dotzer

Ein neues Leben auf Trischen

Agnes Nagel lebt mit ihrer Mutter und den Schwestern Ida und Hermine in Marne in der Region Dithmarschen und steht im Dienst des Rentmeisters Nikolaus Möller. Dieser hat dafür gesorgt, dass sein Freund Butz Brand neuer Pächter der vor Büsum gelegenen Insel Trischen wird. Er teilt Agnes mit, dass sie im Herrenhaus Luisenhof bei Brand eine Stelle als Wirtschafterin antreten soll. Mit diesem Schachzug erhofft sich Möller, Kontrolle über das lebensfrohe Paar Brand zu gewinnen, das zu Champagnergelagen neigt. Der Pachtvertrag sieht vor, dass Brand die landwirtschaftlichen Erträge für den von ihm zu errichtenden Deichbau nutzen darf – ein Projekt, das Möller besonders am Herzen liegt.

Während der Überfahrt lernt Agnes den Vogelwart Walter Fierling kennen, der die Vogelnester verteidigt, deren Eier die hungrigen Arbeiter lieber in der Pfanne sehen würden. Agnes übernachtet im zugigen ehemaligen Schäferhaus und soll auf Möllers Bitte hin die Dünen pflegen und Strandhafer pflanzen. So erhält sie bald den Beinamen „Agnes im Meer“.

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Burgen, Mythen und harte Realitäten – Ein Blick in Tirols mittelalterliche Welt

Cover von Die schönsten Tiroler Burgen und Schlösser von Anton Prock

Vom Mittelalter zur Begriffsklärung

Anton Prock setzt in seinem Buch Die schönsten Tiroler Burgen und Schlösser* im Mittelalter an und erläutert zunächst die Unterschiede zwischen Burg, Schloss, Festung, Ansitz und Palais. Bedeutungsvoll weist er darauf hin, dass heute – nicht zuletzt durch Ritterromane – ein „teilweise romantisch verklärtes Bild des Rittertums“ vorherrscht.

Anschaulich beschreibt er den Bau einer Burg, bei dem die Planer bereits die Möglichkeit der Selbstversorgung im Falle einer Belagerung berücksichtigten. Er geht dabei auf die Vielzahl der beteiligten Handwerker, ihre Werkzeuge und die verwendeten Materialien ein. Eine schematische Darstellung veranschaulicht die wichtigsten Bauteile einer Burg.

Leben auf der Burg: hart, eng und unhygienisch

Unmissverständlich wird deutlich, dass der Alltag der Burgbewohner „hart und entbehrungsreich“ war. Die hygienischen Verhältnisse waren äußerst schlecht – menschliche wie tierische Exkremente gelangten schlicht über den Burggraben nach außen.

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Wenn die Nacht dem Wald die Augen öffnet

Cover von Wenn es Licht wird im Wald von Kaisa Happonen und Anne Vasko

Magische Begegnungen im Zwielicht

In elf Geschichten und einem Gedicht erzählt Kaisa Happonen in ihrem Kinderbuch Wenn es Licht wird im Wald*, wie Bär Brumm dem Feuerfalter erklärt, dass man im Licht des Waldes sehen kann. Brumm will unbedingt entdecken, wo sich das erste Fitzelchen Nacht versteckt – so zumindest sagt er es einem seiner Freunde.

Am Seeufer singt der Schilfrohrsänger nicht nur am Tag, sondern auch noch in der Nacht. Doch in dem Moment, in dem der Abend zur Nacht wird und der Mond aufgeht, legt er eine Pause ein, um danach noch wilder nur für den Mond zu singen. Auf den schwarzen Federn des Stars glänzt der Mond, und wegen der Spiegelung auf seinem Federkleid trägt er ihn überallhin mit sich. Der Mond scheint aus seinen Augen zurück, und wenn der Star sie schließt, gehört der Mond nur ihm.

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Mehr Lametta für Oma – Ein herzerwärmender Weihnachtsroman von Regine Kölpin

Cover von Mehr Lametta für Oma von Regine Kölpin

Ein verschneites friesisches Dorf und zwei neugierige Kinder

Die achtjährigen Zwillinge Jonte und Jelda leben mit ihrer Mutter Julia de Fries in Tjardswarf, einem kleinen Ort im friesischen Wangerland. Ihr Vater ist Kapitän auf einem Containerschiff und kann auch das bevorstehende Weihnachtsfest wieder nicht bei ihnen sein. Endlich hat es geschneit, und die Kinder beobachten, wie Jugendliche eine alte Frau – die sie eine „Toversche“ schimpfen – mit Schneebällen bewerfen.

In Tjardswarf hält sich das Gerücht, dass es sich bei der Alten mit den schulterlangen roten Haaren und der bunten Kleidung, die hinter dem Deich eine Kate bewohnt, um eine Hexe handelt. Verdächtig erscheint zudem, dass sie sich mit Tieren unterhält. Obwohl die Kinder wissen, dass es keine Hexen gibt, haben sie Angst vor Feline Kramer. Nur zögerlich nähern sie sich der Frau, die von einem Schneeball an der Nase getroffen wurde.

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Kleos Weihnachtsbaum-Dilemma: Eine Geschichte über Tradition, Umweltbewusstsein und kreative Lösungen

Cover von Kein Weihnachtsbaum für Kleo? von Caro Docar

Geschenkejagd im Schneetreiben

Beim dichten Schneetreiben geht Kleo mit ihrem Vater auf „Geschenkejagd“. Leider kann sich der Vater für kein Geschenk entscheiden. Als die Mutter zu Hause nachfragt, ob sie erfolgreich gewesen seien, zeigt sich Kleo enttäuscht und unzufrieden – nicht zuletzt deshalb, weil sie „fast zerquetscht“ wurde. Einzig der Videocall mit ihrem besten Freund Pedro, der die Weihnachtstage bei seiner Tante in Brasilien verbringt, kann sie aufmuntern. Pedro erzählt ihr, dass dort gerade Sommer ist und er im Amazonas-Regenwald hundert Jahre alte Bäume gesehen hat, die „Urwaldriesen“ genannt werden.

Ein Traum vom Regenwald

Im Bett schläft Kleo mit Gedanken an die zu schützenden Bäume und Wälder ein. Sie entdeckt eine Ameisenstraße, dann einen dichten Regenwald mit Lianen, an denen sie sich hinuntergleiten lässt.

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