
Der gescheiterte Aufstieg des Felix Licht
Der 48-jährige Felix Licht lebt mit seiner Ehefrau Sarah und Tochter Emilia, die eine Privatschule besucht, in einem großzügigen Haus in Fischbach. Lange hat Felix darauf gewartet, endlich die Nachfolge von Richard Leck, dessen Stellvertreter er ist, als Chefredakteur eines Magazins antreten zu können. Als der Tag gekommen ist, an dem er einen Termin beim Verleger Christian Berg hat, lässt er in weiser Voraussicht schon einmal von Nachrichtenchefin Anette Gösmann Sekt kaltstellen.
Doch bevor Felix zu Berg geht, überreicht ihm Richard wegen Differenzen über eine Protestaktion, bei der sich Personen auf der Autobahn festkleben, seine Kündigung. Kurz darauf teilt ihm Berg mit, dass ausgerechnet Zoe Rauch die Stelle erhält – für Felix bricht eine Welt zusammen.
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Ilse Behring lebt in einer Senioren-WG mit Helga Schuh, dem dementen Herbert Würfel sowie dem Ehepaar Lotte und Egon Laible, deren Vermieterin Anke Zähringer ist. Eines Tages erhält die geschiedene Nikola Wehrle von Anke einen Anruf mit der Nachricht, dass ihre Tante Ilse Behring in der Nacht an einem Schlaganfall verstorben ist. Auf der Beerdigung übergibt ihr Anke einen Umschlag der Tante, indem diese ihrer Nichte ihren nostalgischen VW-Bus plus eine kleine Geldsumme vermacht. Kurzum kündigt Nikola ihre Stelle als Putzfrau bei der Polizei und plant eine Ausbildung zur Detektivin, um so an jedem Ort arbeiten zu können. Doch als an ihrem letzten Arbeitstag das Telefon klingelt, nimmt sie mutig ab: Helga Schuh, die beste Freundin der verstorbenen Tante, die ihre Gesprächspartnerin für eine Kriminalkommissar Anwärterin hält, berichtet ihr von Unstimmigkeiten zum Tod von Ilse Behring. Sie solle schnellstens nach Bad Dürrheim kommen und mit niemandem über ihren Verdacht reden.
Eric ist Nachrichtentechniker in Ostberlin und wohnt seit dem Auszug von seinen Eltern bei seiner Tante. Er denkt daran, sein Abitur nachzuholen und Medizin zu studieren. Während eines Besuchs in einer Disco fällt ihm ein Mädchen auf, ist aber zu schüchtern, sie zum Tanzen aufzufordern. Erst draußen spricht er sie an und erfährt, dass sie auf Klassenfahrt ist und Chemiefacharbeiterin bei Brandenburg ist. Als sie voneinander Abschied nehmen müssen, weiß er nur von ihr den Vornamen Emilia und dass sie in Rathenau am Theater spielt. Von seinem Freund Alex erhält Eric Tipps, wie er nach Emilia suchen kann. Ausgerechnet in einer Nacht, in der Eric Dienst hat, kommt es in der U-Bahn zu einem Brand. Doch unerlaubterweise hat er die Funkwerkstatt zum Aufspüren seiner Liebsten verlassen und konnte so die Störung nicht melden, was ein Disziplinarverfahren zur Folge hat.
In seinen autobiografischen Erzählungen „Heimwege“ schreibt Gerd Fuchs über seine Kindheit in einem Dorf im Hunsrück, das nach und nach durch Bombengeschwader zerstört wird. Von seinen Erlebnissen der Kinderlandverschickung und wie er schließlich als 16jähriger beschließt zu schreiben. Bücher will er schreiben, ein Schöpfer sein. Obwohl er damals glaubt, dass Schreiben und Glücklichsein einander ausschließen.