Zwischen Macht, Moral und Medien: Peter Huths Roman „Aufsteiger“

Cover von Aufsteiger von Peter Huth

Der gescheiterte Aufstieg des Felix Licht

Der 48-jährige Felix Licht lebt mit seiner Ehefrau Sarah und Tochter Emilia, die eine Privatschule besucht, in einem großzügigen Haus in Fischbach. Lange hat Felix darauf gewartet, endlich die Nachfolge von Richard Leck, dessen Stellvertreter er ist, als Chefredakteur eines Magazins antreten zu können. Als der Tag gekommen ist, an dem er einen Termin beim Verleger Christian Berg hat, lässt er in weiser Voraussicht schon einmal von Nachrichtenchefin Anette Gösmann Sekt kaltstellen.

Doch bevor Felix zu Berg geht, überreicht ihm Richard wegen Differenzen über eine Protestaktion, bei der sich Personen auf der Autobahn festkleben, seine Kündigung. Kurz darauf teilt ihm Berg mit, dass ausgerechnet Zoe Rauch die Stelle erhält – für Felix bricht eine Welt zusammen.

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„Ich liebe, was ich tue“ – Bestsellerautorin Saskia Louis über Kreativität, Figurenliebe und Schreibdisziplin

Porträt der Autorin Saskia Louis
Bildquelle: Saskia Louis

Über Saskia Louis: Autorin und Musikerin

Saskia Louis wurde 1993 geboren und wuchs gemeinsam mit ihren älteren Brüdern in der Kleinstadt Hattingen auf. Nach dem Abitur zog sie nach Köln, wo sie den Studiengang Medienmanagement mit dem Bachelor abschloss. Sie ist Autorin und Musikerin mit Leib und Seele – und schreibt humorvolle Liebesromane, unterhaltsame Krimis sowie Fantasygeschichten fürs Herz. Bereits im Alter von einundzwanzig Jahren veröffentlichte sie ihren Debütroman „Miss Ich-Bin-Nicht-Verliebt“ und kann mittlerweile auf zahlreiche weitere Veröffentlichungen zurückblicken.

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Ich will dies, das und dich – Wenn gute Vorsätze ins Chaos führen

Cover von Ich will dies, das und dich von Saskia Louis

Ein Silvester voller Erwartungen – und erster Enttäuschungen

Svea Nussbaum wartet an Silvester gemeinsam mit ihrer Mitbewohnerin Elisa auf ihre Eltern, ihre Schwester Karla, deren Ehemann und auf Leon – den Bruder ihres Schwagers. Vor sechs Jahren hatte sie eine gemeinsame Nacht mit ihm, doch er wollte danach nur Freundschaft. Svea dagegen hofft seitdem auf mehr und setzt all ihre Erwartungen in diesen Abend. Um ihre Eltern zu beeindrucken, hat sie Servietten kunstvoll gefaltet und behauptet, das Essen selbst gekocht zu haben – nicht die einzige Lüge, die sie ihnen auftischt.

Doch Leon sagt nicht, was sie sich erhofft. Und als dann auch noch Steffen, der Sohn ihres Chefs Harald Lindholm, die Beförderung erhält, die eigentlich ihr zustehen sollte, beschließt Svea am Neujahrstag, wie Elisa eine Liste mit Vorsätzen zu erstellen.

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Haja oder Hanoi? – Wehrles Detektivmobil von Lili Lemberg

Haja oder Hanoi?Ilse Behring lebt in einer Senioren-WG mit Helga Schuh, dem dementen Herbert Würfel sowie dem Ehepaar Lotte und Egon Laible, deren Vermieterin Anke Zähringer ist. Eines Tages erhält die geschiedene Nikola Wehrle von Anke einen Anruf mit der Nachricht, dass ihre Tante Ilse Behring in der Nacht an einem Schlaganfall verstorben ist. Auf der Beerdigung übergibt ihr Anke einen Umschlag der Tante, indem diese ihrer Nichte ihren nostalgischen VW-Bus plus eine kleine Geldsumme vermacht. Kurzum kündigt Nikola ihre Stelle als Putzfrau bei der Polizei und plant eine Ausbildung zur Detektivin, um so an jedem Ort arbeiten zu können. Doch als an ihrem letzten Arbeitstag das Telefon klingelt, nimmt sie mutig ab: Helga Schuh, die beste Freundin der verstorbenen Tante, die ihre Gesprächspartnerin für eine Kriminalkommissar Anwärterin hält, berichtet ihr von Unstimmigkeiten zum Tod von Ilse Behring. Sie solle schnellstens nach Bad Dürrheim kommen und mit niemandem über ihren Verdacht reden.

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Eric & Emilia: Lehrzeiten von Erik D. Schulz

Eric & EmiliaEric ist Nachrichtentechniker in Ostberlin und wohnt seit dem Auszug von seinen Eltern bei seiner Tante. Er denkt daran, sein Abitur nachzuholen und Medizin zu studieren. Während eines Besuchs in einer Disco fällt ihm ein Mädchen auf, ist aber zu schüchtern, sie zum Tanzen aufzufordern. Erst draußen spricht er sie an und erfährt, dass sie auf Klassenfahrt ist und Chemiefacharbeiterin bei Brandenburg ist. Als sie voneinander Abschied nehmen müssen, weiß er nur von ihr den Vornamen Emilia und dass sie in Rathenau am Theater spielt. Von seinem Freund Alex erhält Eric Tipps, wie er nach Emilia suchen kann. Ausgerechnet in einer Nacht, in der Eric Dienst hat, kommt es in der U-Bahn zu einem Brand. Doch unerlaubterweise hat er die Funkwerkstatt zum Aufspüren seiner Liebsten verlassen und konnte so die Störung nicht melden, was ein Disziplinarverfahren zur Folge hat.

Inzwischen konnte er Emilia ausfindig machen und beide fallen sich im Liebestaumel überglücklich in die Arme. In einer Datsche kommen sie sich näher und Eric erfährt, dass Emilias Mutter an Multipler Sklerose erkrankt ist, weshalb sie die ganze Hausarbeit übernehmen muss.

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Vom Klassenzimmer zur Lesebühne: Ein Gespräch mit Autorin Helen M. Sand über ihren Weg zur Schriftstellerei, Inspirationen und Zukunftspläne

Foto von Helen M. Sand
Bildquelle: Helen M. Sand

Wer ist Helen M. Sand?

Helen M. Sand, alias Simone Schönung, wurde am 1. Dezember 1972 in Karlsruhe geboren. Sie studierte am Heidelberg College in Tiffin, Ohio, American Literature sowie an der ehemaligen Ruperto Carola – heute Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg – die Fächer Spanisch, Englisch und Deutsch. Während dieser Zeit lebte sie sowohl in den USA als auch in Argentinien, wo sie am Goethe-Institut in Rosario als Deutschlehrerin tätig war.

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Heimwege von Gerd Fuchs

HeimwegeIn seinen autobiografischen Erzählungen „Heimwege“ schreibt Gerd Fuchs über seine Kindheit in einem Dorf im Hunsrück, das nach und nach durch Bombengeschwader zerstört wird. Von seinen Erlebnissen der Kinderlandverschickung und wie er schließlich als 16jähriger beschließt zu schreiben. Bücher will er schreiben, ein Schöpfer sein. Obwohl er damals glaubt, dass Schreiben und Glücklichsein einander ausschließen.

Ein unvorbereiteter Wechsel in die Großstadt ist für Fuchs seine Zeit an der Universität in Köln und einem Leben als Untermieter in möblierten Zimmern. Die Arbeit in einem Bergwerk in Herne, eine Burschenschaft, in der er Mitglied wird und wieder austritt, die schlecht bezahlten Tätigkeiten, die das Studentenwerk vermittelt, sind weitere Stationen bis zum Beginn seiner Karriere als Journalist.

Bei einer Tagung der Gruppe 47 wird Fuchs zunächst als Springer-Knecht an den Pranger gestellt. Um dann als junger Autor aus einer seiner Erzählungen zu lesen. Siegfried Lenz und Günter Grass loben ihn, woraufhin er Angebote von zwei Verlagen erhält.

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