Ein Arzt auf hoher See – Einblicke in das Leben von Dr. Reinhard Friedl

Cover von Ein Arzt für jede Welle von Reinhard Friedl und Shirley Michaela Seul

Einstieg in die maritime Medizin

Dr. Reinhard Friedl, mittlerweile leitender Arzt der gesamten „Mein Schiff“-Flotte, schildert in seinem Buch Ein Arzt für jede Welle seine langjährigen Erfahrungen als Schiffsarzt. Seit seinem ersten Einsatz im Frühling 2017 in Civitavecchia hat er zahlreiche Einsätze auf See absolviert. Vor Beginn seiner Tätigkeit musste er in einem maritimen Ausbildungszentrum einen Notfallkurs mit Zusatzausbildung absolvieren. Nach der Ankunft an Bord war er positiv überrascht von einem voll ausgestatteten Operationssaal und einer Intensivstation im Hospital. Im Wechsel mit dem Senior Doctor stand er rund um die Uhr im Dienst. In seiner Freizeit erkundet er Orte wie Santiago de Compostela, informiert über die Affen in Gibraltar oder genießt kulinarische Spezialitäten in Koh Samui.

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Zwischen Mauerbau und Medizin: Vickys Kampf um ein selbstbestimmtes Leben

Cover von Lebensträume - Ärztin einer neuen Zeit von Svea Lenz

Ein Sommer zwischen zwei Welten

Die Medizinstudentin Vicky lebt mit ihrer Mutter Traude Becker, OP‑Schwester an der Charité, in Ostberlin, studiert jedoch im Westen. Sonnabends und in den Ferien jobbt sie in einer Fleischerei. Nach fast fünf Jahren Studium steht ihr letzter gemeinsamer Sommer mit den Kommilitonen bevor, ehe alle eigene Wege gehen.

Die Familie ihres Freundes Achim wohnt großzügig, denn sein Vater, einst russischer Agent, bekleidet eine einflussreiche Position im Ministerium von Erich Mielke. Achim selbst ist wegen seiner politischen Haltung im Elternhaus längst nur noch geduldet.

Ein Versprechen – und eine Nacht, die alles verändert

Nach einem Abend mit Freunden ziehen sich Vicky und Achim zurück. Auf seine Frage nach der Ehe geben sie sich das Versprechen, direkt nach Examen und Doktortitel zu heiraten. In ihren Träumen sehen sie sich als Ärzte in der Charité.

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Roman „Kaltfront“ – Die Pest des 21. Jahrhunderts

Cover von Kaltfront von Peter Weibel

Der Anfang einer Pandemie

Im Dezember 2019 meldet China der WHO eine unbekannte Lungenkrankheit. Der Auslöser: ein neuartiges Coronavirus. Bereits am 27. Januar 2020 erreicht die Krankheit Deutschland. Wenige Wochen später stirbt der erste Deutsche, und Heinsberg wird zum ersten Corona-Hotspot des Landes. Was bis dahin unvorstellbar schien, wird am 22. März 2020 Realität: Der Lockdown beginnt. Schulen, Kitas, Restaurants und Kinos schließen.

Vera – Eine Ärztin zwischen Pflicht und Zweifel

Im Roman Kaltfront von Peter Weibel fällt es auch der Landärztin Vera in Wolfach schwer, sich mit der neuen Realität abzufinden. In dem Schwarzwald-Dorf bezieht sie eine Altbauwohnung nahe ihrer Praxis. Drei Monate gönnt sie sich Ruhe, bevor sie mit Unterstützung ihrer neuen Assistentin Rahel erste Patienten behandelt.

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Medizinische Wahrheiten, menschliche Abgründe – Kurzgeschichten, die unter die Haut gehen

Cover von Ohne Befund von Lou Bihl

Zwischen Diagnose und Lebenskrise: Zehn Geschichten aus dem Gesundheitswesen

Im Kurzgeschichtenband Ohne Befund von Lou Bihl versammeln sich zehn präzise beobachtete „Geschichten aus dem Gesundheits-Wesen“. Die erste erzählt von einer Ärztin mit unerfülltem Kinderwunsch, die eine neue Perspektive auf ihr Leben gewinnt.

Es folgt die Geschichte einer alleinerziehenden Chirurgin, die lange mit einer Patientin über deren gewünschte körperliche Veränderungen diskutiert – ohne zu ahnen, welcher Schmerz tatsächlich dahintersteckt.

Eine Mikrobiologin besucht ihren getrennt lebenden Ehemann nach einem Motorradunfall auf der Intensivstation und erkennt, wie wenig sie ihn eigentlich kannte.

Eine Oberärztin erhält anonym Champagner, die französische Originalausgabe von „La Peste“ und eine begehrte Theaterkarte – ein Rätsel, das sich erst spät auflöst.

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Henriette Hirschfeld-Tiburtius – Eine Pionierin der Zahnmedizin in Deutschland

Cover von Henriette – Ärztin gegen alle Widerstände von Sabine Trinkaus

Der mutige Weg einer Frau gegen gesellschaftliche Zwänge

Sabine Trinkaus zeichnet in ihrem Roman Henriette – Ärztin gegen alle Widerstände das bemerkenswerte Leben der ersten in Deutschland praktizierenden Zahnärztin Henriette Therese Margaretha Hirschfeld-Tiburtius nach. Schon früh erkennt Henriette, anders als ihre Freundin Friederike, dass ihr Lebensweg nicht in Ehe und Mutterschaft liegt. Heimlich lernt sie Latein bei ihrem Bruder – ein Privileg, das Mädchen damals verwehrt bleibt. Als sie endlich die Erlaubnis ihrer Eltern erhält, im Lazarett zu arbeiten, wird sie enttäuscht: Ihr Alter ist zu gering. Verständnis erfährt sie allein von ihrer jüngeren Schwester Emilie.

Zwangsehe und der Bruch mit Konventionen

Nach nur vier Monaten muss Henriette ihr schulisches Vorhaben an der höheren Töchterschule in Hamburg aufgrund eines familiären Ereignisses abbrechen.

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Tödliche Technik im OP – Wenn KI zum Risiko wird

Cover von Der 1. Patient von Florian Schwiecker und Prof. Dr. Michael Tsokos

Ein Routineeingriff endet im Desaster

Künstliche Intelligenz ist immer mehr in aller Munde und wird durchaus kritisch und kontrovers unter Fachleuten diskutiert. Florian Schwiecker und Michael Tsokos haben dieses komplexe Thema für den vierten Fall ihres Strafverteidigers Rocco Eberhardt und des Rechtsmediziners Dr. Justus Jarmer gewählt: Während Dr. Sasha Müller, Chefärztin der Chirurgie am Berliner Klinikum Spreehöhe, Jens Dauber operiert, meldet die Narkoseschwester plötzlich nach Verabreichung eines Kontrastmittels ein Problem. Der Anästhesist Dr. Christian Zwosta hatte zwar kurzzeitig den OP verlassen, ist jedoch sofort zur Stelle und spritzt dem Patienten, der offensichtlich eine allergische Reaktion auf das Kontrastmittel zeigte und daraufhin einen anaphylaktischen Schock erlitt, die erforderlichen Gegenmittel. Doch wie auch Assistenzärztin Dr. Anna Donath sehen sich Sasha Müller und Christian Zwosta mit dem Tod von Jens Dauber konfrontiert.

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Zwei Leben, zwei Krankheiten – und ein tödliches Netz aus Abhängigkeiten

Cover von Vergänglich von Sabine Fitzek

Theodor von Hausmann: Diagnose, Erbschaft und ein gefährlicher Weg

Sabine Fitzek stellt in ihrem Kriminalroman Vergänglich zwei Einzelschicksale vor. Da ist zum einen der wohlhabende, über siebzigjährige Theodor von Hausmann, dessen Ehefrau sich nach der Scheidung das Leben nahm und der nun mit der deutlich jüngeren Nadja liiert ist, für die vor allem ausgiebiges Shoppen zählt. Als er wegen einer Schwäche im Fuß eine Ärztin konsultiert, kann er kaum glauben, dass sie die Diagnose ALS – amyotrophe Lateralsklerose, eine Erkrankung des motorischen Nervensystems – stellt.

Zu seinen Kindern Valentin und Melanie hat Theodor kein gutes Verhältnis mehr. Gegen den Rat seines Freundes und Notars Frank Möbius verfügt er in seinem Testament, dass sie lediglich ihren Pflichtteil erhalten sollen. Nach einer dreimonatigen Kreuzfahrt verschlechtert sich sein Zustand zunehmend. Er wendet sich an den Heilpraktiker Terbrüggen, der ihm eine Adresse in der Schweiz für Sterbehilfe vermittelt.

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