Wenn das Leben zur wahren Geschichte wird – Bruno Schrep und seine erschütternden Reportagen

Cover von Nachts ist jeder ein Feind von Bruno Schrep

Schicksale am Rand der Gesellschaft

Bruno Schrep stellt in seinem Buch Nachts ist jeder ein Feind siebzehn wahre Geschichten vor – allesamt erlittene Schicksale. Zunächst beschreibt er den Lebensweg eines jungen Obdachlosen, der nie eine Chance hatte. Ebenso erzählt er von einer Pflegekraft mit rumänischen Wurzeln, die „schwarz“ arbeitet und Tag und Nacht eine alte Frau versorgt. Rund um die Uhr werden auch Pflegebedürftige von einem Betrieb in einem Mehrfamilienhaus betreut – ähnlich wie auf einer Intensivstation. Doch dieses Modell ruft den Unmut der übrigen Wohnungseigentümer hervor. In einem anderen Fall dokumentieren die Söhne einer Heimbewohnerin mit einer versteckten Kamera das unmenschliche Verhalten einer Altenpflegerin.

Sekunden, die alles verändern

Der Autor zeigt anhand eines Beispiels, dass jeder in einer Notwehrsituation das Recht hat, sich zu verteidigen – selbst dann, wenn der Angreifer dabei ums Leben kommt.

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Homöopathie unter Verdacht – Ein Kriminalroman mit Tiefgang

Cover von Nichts drin? von Irene Matt

Ein brisantes Thema im literarischen Gewand

Der Streit zwischen den Befürwortern und vehementen Gegnern der Homöopathie ist so alt wie die Heilmethode selbst – nämlich über zweihundert Jahre. Auch heute sind viele überzeugt, dass homöopathische Mittel keine Wirkung entfalten können, da bei stark verdünnten Potenzen kein Molekül der Ausgangssubstanz mehr nachweisbar ist. In ihrem Kriminalroman Nichts drin?* greift Irene Matt dieses heikle Thema auf – nicht ohne zuvor erfahrene Homöopathen zu Rate gezogen zu haben.

Zwei Todesfälle und viele offene Fragen

Hauptkommissarin Alexandra Rau und ihr Assistent Isidor Rogg von der Kripo Waldshut werden zum Scheffelhof gerufen, wo sich die Frau des Bauern Albiez auf dem Speicher erhängt hat.

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Das tote Herz – Ein Psychothriller über Schuld, Identität und medizinische Grenzbereiche

Cover von Das tote Herz von Rainer Würth

Ein mörderisches Herz und die Frage nach der Identität

Die moderne Medizin macht es möglich, dass Zehntausende nach einer Transplantation mit einem fremden Herzen weiterleben. Sie wissen natürlich nicht, was für ein Mensch das war, dessen Herz nun in ihrer Brust schlägt. Insofern stellt sich die Frage, wie sie reagieren würden, wenn sie wüssten, dass dieses Herz einst einem Serienkiller gehörte. Rainer Würth hat diesen Gedanken weitergesponnen – und daraus einen fesselnden Psychothriller entwickelt.

Die Jagd nach dem Serienmörder

Die Soko „Fotograf“, unter der Leitung von Roland Bruckner und dem Polizeipsychologen Peter Stein, sucht seit drei Jahren nach einem Serienmörder. Acht Frauen hat er bereits getötet – nachdem er sie zunächst in seine Gewalt gebracht und einer psychischen Folter unterzogen hatte.

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Zwischen Forschung und Schicksal: Gottfried Schatz’ Roman Postdoc

Buchcober: Postdoc von Gottfried Schatz

Ein junger Biochemiker in New York

Der 29-jährige promovierte Biochemiker Dr. Antal von Némethy aus Wien erhält im Juni 1975 von Alexander Cherascu ein großzügiges Stipendium und nimmt seine Arbeit als Postdoc in dessen privatem Krebsforschungszentrum in New York auf. Von seiner Kollegin Ilona Kováčová, die wie er ungarische Wurzeln hat, erhofft er sich berufliche Ratschläge. Die beiden kommen sich auch privat näher, doch Ilona gibt ihm zunehmend Rätsel auf. Schließlich behauptet sie, ihr Chef Cherascu – von allen nur Sandor genannt – habe mit ihrer Entdeckung Karriere in den USA gemacht. Nach drei Monaten am Institut wird Antal eines Morgens überraschend vom Gerichtsmediziner Dr. Pereira mit dem Tod seiner geliebten Ilona konfrontiert.

Rätselhafte Hinweise und persönliche Schicksalsschläge

In einem Abschiedsbrief berichtet Ilona von einem Gespräch mit Dr. Marika Varga. Antal hofft, von ihr mehr über die Umstände zu erfahren, die zu Ilonas Tod geführt haben.

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Burnout neu gedacht – Fritz Helmut Hemmerichs ungewöhnlicher Blick auf ein verbreitetes Phänomen

Cover von Wendepunkt Burnout von Fritz Helmut Hemmerich

Burnout jenseits der gängigen Definitionen

Der Mediziner Fritz Helmut Hemmerich weicht schon bei der begrifflichen Erklärung des Burnout von einer isolierten Betrachtungsweise und der meistverbreiteten Definition ab. Für ihn ist Burnout keine eigenständige Erkrankung. Nicht zu verwechseln mit einem psychovegetativen Erschöpfungszustand, beschreibt er Burnout vielmehr als die Unfähigkeit, vorhandene Kraft in effiziente Energie umzuwandeln.

Seine Definition stützt er auf Erkenntnisse aus Biochemie, Soziologie und Philosophie. Dies verdeutlicht er durch Einführungen in Epigenetik, Physik, Stoffwechselprozesse, Nervenzellen und verschiedene Neurotransmitter. Hirnstrukturen illustriert er mit farbigen Abbildungen und konfrontiert den Leser unter anderem mit Synapsen und der Anafonesis.

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