Die innere Reise durch Angst, Heilung und Selbstfürsorge

Cover von Ein Krebs kommt selten allein von Simone Stern

Fehler im Erbgut und der lange Weg zur Erkrankung

Beim Ablesen des Erbguts geschehen bei der Zellteilung immerzu Fehler, was zu Veränderungen des Erbguts führt, die jedoch ein intaktes Immunsystem ohne unsere Wahrnehmung sofort korrigiert. Ist das nicht der Fall, kann sich eine Krebserkrankung manifestieren, der allerdings – so erklärt es die seit zwölf Jahren als Neuropsychologin tätige Simone Stern anhand von Faktoren in ihrem Sachbuch Ein Krebs kommt selten allein* – ein langer Prozess vorangegangen ist. Die Folgen sind Veränderungen in den Beziehungen, die wiederum Auswirkungen auf die gefühlte Einsamkeit haben. Wird die psychische Belastung zu groß, rät sie zum Besuch eines Psychoonkologen oder einer Selbsthilfegruppe.

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Warum uns Berge verändern – Gedanken zwischen Fels und Himmel

Cover von Höher steigen, weiter blicken von Bernd Ritschel

Worte, die tragen – Bilder, die berühren

Das Buch Höher steigen, weiter blicken* von Bernd Ritschel vereint neunzehn Sprüche verschiedener Autorinnen und Autoren. Auf der jeweils gegenüberliegenden Seite findet sich ein vom Fotografen selbst aufgenommenes Bild aus den Alpen – aus Bayern, Österreich, der Schweiz oder Italien.

Die ausgewählten Texte erzählen vom Bergsteigen als Reise in die Welt und zugleich als Reise zu sich selbst. Zum Aufbruch gehört oft, sich zu überwinden, und nicht jeder herausfordernde Gipfel muss einem sympathisch sein. Eine Besteigung kann beschwerlich sein, belohnt jedoch mit atemberaubender Aussicht.

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Verlust, Hoffnung und spirituelle Erkenntnis – Lizbeth Khiel über ihre prägendste Lebensgeschichte

Lizbeth Khiels tiefgreifende Erfahrung: Der Verlust Aurelias

Lizbeth Khiel hat das Schlimmste durchgemacht, was einer Mutter passieren kann, nämlich ein Kind zu verlieren. Bei ihrer dritten Schwangerschaft hatte sie von Anfang an ein ungutes Gefühl. In der 36. Woche ist sie auf den Bauch gestürzt. Weil sich das Kind nicht mehr bewegt hat, fuhr sie sofort in eine Klinik und hat um eine Ultraschallaufnahme gebeten. Schließlich wurde Aurelia klinisch tot geboren und musste reanimiert werden. Nach einem lebensgefährlichen Unfall kämpfte Lizbeth Khiel mit letzter Kraft darum, ihr sterbendes Kind noch zu sehen, bevor es in eine andere Klinik gebracht wurde. Sie hat drei schwere Notoperationen überstanden und wurde auf die Intensivstation verlegt.

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Kritische Buchbesprechung: Yoga gegen Burnout von Tanja Seehofer

Buchcover: Yoga gegen Burnout von Tanja Seehofer

Kein klassischer Ratgeber zur Burnout-Prävention

Der Titel Yoga gegen Burnout* lässt vermuten, dass es sich bei dem Buch von Tanja Seehofer um einen Ratgeber handelt, der Wege aufzeigt, wie durch regelmäßiges Praktizieren von Yoga ein Burnout verhindert werden kann. Das ist allerdings nicht der Fall. Vielmehr richtet sich das Buch mit einer Mischung aus Yoga- und Mentalübungen als flankierende Maßnahme zu einer Therapie an Betroffene, die bereits an einem Burnout-Syndrom erkrankt sind.

Aufbau und Inhalt des Buches

Im theoretischen Teil schildert die Autorin die Ursachen und den Verlauf eines Burnouts und zeigt mögliche Auswege auf, bevor sie sich dem Thema „Yoga und Burnout“ widmet.

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Burnout neu gedacht – Fritz Helmut Hemmerichs ungewöhnlicher Blick auf ein verbreitetes Phänomen

Cover von Wendepunkt Burnout von Fritz Helmut Hemmerich

Burnout jenseits der gängigen Definitionen

Der Mediziner Fritz Helmut Hemmerich weicht schon bei der begrifflichen Erklärung des Burnout von einer isolierten Betrachtungsweise und der meistverbreiteten Definition ab. Für ihn ist Burnout keine eigenständige Erkrankung. Nicht zu verwechseln mit einem psychovegetativen Erschöpfungszustand, beschreibt er Burnout vielmehr als die Unfähigkeit, vorhandene Kraft in effiziente Energie umzuwandeln.

Seine Definition stützt er auf Erkenntnisse aus Biochemie, Soziologie und Philosophie. Dies verdeutlicht er durch Einführungen in Epigenetik, Physik, Stoffwechselprozesse, Nervenzellen und verschiedene Neurotransmitter. Hirnstrukturen illustriert er mit farbigen Abbildungen und konfrontiert den Leser unter anderem mit Synapsen und der Anafonesis.

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