Gefangen im Luxus – und plötzlich fallengelassen

Cover von Geparkt von Susanne Fröhlich

Ein Märchenbeginn mit Warnsignalen

Nach ihrer Ausbildung zur Physiotherapeutin zieht Monika von Darmstadt nach Butzbach. Vor drei Jahren lernt sie über ein Partnerschaftsportal den dreizehn Jahre älteren Investmentbanker Sven kennen. Für das erste Treffen schlägt er ein Frankfurter Restaurant vor – ausgerechnet an einem Montag, an dem laut Homepage Ruhetag ist. Doch sie werden als einzige Gäste bewirtet, was Monika beeindruckt. Heute weiß sie: Sie hätte die Falle früher erkennen müssen. Aber damals fühlte sie sich geschmeichelt.

Sven zeigt sich großzügig, gibt ihr eine Zweitkreditkarte, die sie „ohne falsche Bescheidenheit“ nutzen soll, und rät ihr, den schlecht bezahlten Job zu kündigen, zu ihm zu ziehen und stattdessen Haushalt und Massagen für ihn zu übernehmen. Seine „Gazellenrakete“ solle lieber zum Friseur, Yoga oder zur Maniküre gehen.

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Drei Schwestern, ein Land im Umbruch – und Wahrheiten, die nicht länger schweigen

Cover von Glücklich sind die Mutigen von Beate Sauer

Zwischen Mauerfall, Karriere und zerbrochenen Beziehungen

Mit den zunehmenden Demonstrationen in Ostberlin setzt der letzte Teil Glücklich sind die Mutigen* der Trilogie „Die Fernsehschwestern“ ein. Die Journalistin Franka Vordemfelde möchte einerseits über die sich anbahnende Grenzöffnung berichten, andererseits die Premiere ihrer Tochter Joan besuchen, die sie nach dem Tod ihres Mannes Frieder allein großgezogen hat. Als Franka sich für den Beruf entscheidet, verschärft sich das ohnehin belastete Verhältnis zu Joan weiter.

Lilly Wenck, Fernsehansagerin und Frankas Zwillingsschwester, ist mit dem Programmdirektor des Saarländischen Rundfunks verheiratet – hat jedoch eine Affäre mit einem ebenfalls verheirateten Schauspieler. Die dritte Schwester, die Oscar‑nominierte Kostümbildnerin Eva Vordemfelde, plant mit ihrem Partner Chris den Umzug von Los Angeles nach München.

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Wenn Nachbarschaft zur Schicksalsgemeinschaft wird – vier Frauen, vier Leben, ein Haus voller Geheimnisse

Cover von Nachbarinnen von Ella Danz

Vera: Zwischen Pflege, Erschöpfung und dunklen Gedanken

Vera lebt in dem Roman Nachbarinnen* von Ella Danz mit ihrem Ehemann Reinhold seit mehr als dreißig Jahren in einem Mehrfamilienhaus in Berlin. Doch seit ihr Mann vor drei Jahren an einem Aneurysma erkrankt ist und sich nicht mehr artikulieren kann, hat sich ihr Leben von einer Minute auf die andere radikal verändert. Reinhold ist zu einem Pflegefall geworden und beraubt sie ihrer Freiheiten. Am schlimmsten sind die Nächte, in denen sie bis zu zwei Mal für ihn aus dem Bett muss.

Während sie an einem Beitrag für eine Anthologie arbeitet, in dem jemand spurlos ins Jenseits befördert werden soll, überfallen Vera zuweilen Mordfantasien. Sie fragt sich, ob sie wirklich so weit gehen könnte, Reinhold umzubringen.

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Zwischen Liebe, Pflicht und einem verborgenen Familiengeheimnis

Buchcover: Die Frau des Kaffeehändlers von Susanne Rubin

Eine folgenschwere Entscheidung in Hamburg

Hamburg im Jahr 1896: Paul Friedrich Magnussen erhofft sich vom Privatbankier Ferdinand Claasen, den ihm sein bester Freund Georg von Meyerhoff empfohlen hat, einen dringend benötigten Kredit, um seinen Kaffeehandel weiter ausbauen zu können. Als er Helene, die schöne Tochter des Bankiers, sieht, verliebt er sich augenblicklich in sie. Umso größer ist seine Enttäuschung, da sie mit seinem Freund so gut wie verlobt ist. Nach einem Gespräch mit dem reichen Ferdinand Claasen stellt dieser Paul einen großzügigen Kredit in Aussicht, knüpft daran jedoch die Bedingung, dass er die ältere Schwester von Helene heiratet. Zuvor soll Paul der klugen Amalia, die bisher kein Interesse an einer Heirat bekundet hat, ordentlich „den Hof machen“, damit sie keinen Verdacht schöpft. Schließlich willigt Paul in den „Handel“ ein. So sehr ihn auch das Interesse seiner frisch Vermählten am Kaffeeanbau fasziniert, träumt er doch nur von Helene.

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Ein fremder Mann im Zug und plötzlich steht Charlys Leben Kopf

Buchcover: Der Mann im Heuhaufen von Birgit Hasselbusch

Charlys Beziehungskrise

Seit nunmehr fünf Jahren lebt die Physiotherapeutin Charly mit ihrem Freund Kai zusammen. Voller Erwartung steigt sie nach seiner Ankündigung einer Überraschung zu ihm ins Auto – und ist umso enttäuschter, als der Weg nicht zum Flughafen, sondern in den Hamburger Vorort Langenhorn führt. Abseits der Großstadt präsentiert er ihr ein Haus, das seinen Vorstellungen entspricht. Zum Entsetzen von Charly sind sogar schon ihre Eltern in seine Pläne eingeweiht. Als ihre Mutter bereits von Enkelkindern im Garten träumt, wird es Charly zu bunt und sie flüchtet zu einer ehemaligen Schulkameradin nach Berlin.

Begegnung mit dem Unbekannten

Auf der Rückfahrt trifft Charly im Zugabteil auf einen Mann, der ihr sofort sympathisch ist. Doch leider vergisst sie, nach seinem Namen zu fragen.

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