Wenn ein Hund das letzte Wort hat – und meist auch recht behält

Cover von Der Hund hat Recht von Elfriede Hammerl

Ein Frauchen, ein Tierheimhund und ein ungewöhnlicher Dialog

In dem Dialog Der Hund hat Recht von Elfriede Hammerl unterhält sich ein namentlich nicht erwähntes Frauchen mit ihrem Hund, den sie aus einem Tierheim geholt hat. Wie der Titel bereits vermuten lässt, fühlt sich der Hund, der im Laufe des Gesprächs den Namen Herbert erhält, seinem Frauchen überlegen.

Von ihm erfährt man, dass er für alles Britische schwärmt, von seiner Mutter getrennt und anschließend von einer Katzenmutter aufgezogen wurde. Das Frauchen arbeitet im Homeoffice, sofern sie nicht eine Leserreise unternimmt. Sie hat einen Sohn, der in Triest lebt, und einen Freund in Amerika. Als dieser über Weihnachten zu Besuch kommt, stellt der Hund fest, dass die beiden nicht zueinander passen. Angeblich sei der Freund ein Frauenversteher, könne aber nicht einmal sein eigenes Frauchen verstehen. Zudem sei er ein „handwerklicher Depp“, der Herbert störe.

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Herzklopfen auf Sylt – ein Radiotraum, ein Filmriss und jede Menge Chaos

Cover von Herz auf Sendung von Anja Goerz

Neuanfang auf der Insel und ein Moderator zum Verlieben

Seit einem halben Jahr lebt Ina Krause auf Sylt, nachdem ihre Freundin Maike, mit der sie während des Studiums in Hamburg zusammengewohnt hat, der Liebe wegen auf die Insel gezogen ist. Der Vater ihres Freundes Bendix besitzt am Strand von Westerland ein Luxushotel, in dem Maike ihre Freundin zunächst unterbringen konnte.

Nachdem Ina es sich dort gutgehen ließ und ihr Studium nicht fortsetzen wollte, ist sie in eine kleine, gemütliche Wohnung gezogen und arbeitet seit fünf Wochen als Produktionsassistentin beim Inselradio Sylt. Vom ersten Tag an hat sie ein Auge auf den attraktiven Moderator Jan Jessen geworfen, der von Fanpost überschüttet wird.

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Vom ersten Mal und der Achterbahn der Gefühle

Cover von Tick Tack Fuck von Tom Limes

Ein Jugendlicher in der Krise

Nur noch wenige Tage, dann feiert Xaver von Göttschling seinen siebzehnten Geburtstag. Doch statt Vorfreude quält ihn ein einziges Problem: Er ist immer noch Jungfrau! Das muss sich unbedingt schnell ändern, denn was er momentan durchlebt, ist die reinste Hölle.

Sein größtes Hindernis? Seine Traumfrau Charly. Immer wenn er sie ansieht, versagt ihm die Stimme – und zu allem Überfluss bekommt er auch noch eine Erektion. Sein Freund Leo hat wenig Verständnis: Für ihn ist Charly bloß eine Schlampe, eine Bitch, die mit jedem schläft, der entweder gute Kontakte, ein Auto oder Kohle hat.

Zwar hat Xaver ebenfalls eine Freundin – Toni. Doch die kennt er seit seiner Kindheit und betrachtet sie eher wie eine Zwillingsschwester. Für sein Vorhaben kommt sie definitiv nicht in Frage.

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Wenn das Glück im Alltag mitspielt – und manchmal überfordert ist

Cover von Das kleine QuEntchen Glück von Klaus Puth

Warum wir öfter ein kleines QuEntchen Glück brauchen

Um im Leben voranzukommen, etwas zu erreichen oder Erfolg zu haben, braucht es … ja, was braucht es da manchmal? Genau: Das kleine QuEntchen Glück. In seinem gleichnamigen Buch zeigt Klaus Puth zahlreiche Situationen, in denen wir genau auf dieses kleine Quentchen angewiesen sind – oft, ohne es bewusst wahrzunehmen.

Wie ist das noch gleich, wenn wir pünktlich irgendwo sein müssen, aber in der Eile nicht mehr wissen, wo der Wohnungsschlüssel liegt? Oder wenn wir hastig zur Bushaltestelle laufen und der Bus uns vor der Nase wegfährt? Manchmal haben wir Pech – manchmal aber auch Glück, etwa wenn der Busfahrer ein Einsehen hat oder so viele Menschen ein‑ und aussteigen, dass wir es doch noch rechtzeitig schaffen.

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Ein Sommer voller Abschiede – Erinnerungen an ein Dorf, die bleiben

Cover von Damals, im Sommer von Wei Jie und Li Xiaoguang

Der Umzug in die Stadt und der Schmerz des Zurücklassens

Im Alter von neun Jahren ist Wei Jie mit ihrer Familie aus dem Dorf Jianchi in der chinesischen Provinz Shaanxi in die Stadt Hanzhong gezogen, weil ihr Vater dort Arbeit fand. Der Abschied vom Heimatdorf hat bei der Autorin – wie sie im Anhang ihres Bilderbuches Damals, im Sommer schreibt – unterschiedliche Gefühle ausgelöst: Einerseits fiel ihr die Trennung vom Vertrauten schwer, andererseits war sie gespannt auf das Neue, das sie erwartete.

Zu den knappen, in grüner Schrift gehaltenen Textzeilen hat Li Xiaoguang schwarz‑weiße Illustrationen geschaffen, die bereits auf der ersten Seite mit einem Blick auf ein weites Land verdeutlichen, was es für die Familie bedeutet, Abschied zu nehmen.

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Ein Sturm, ein Geheimnis – und drei Schicksale zwischen Ebbe und Flut

Cover von Schwestern wie Ebbe und Flut von Thesche Wulff

Rückkehr nach Amrum und ein Haus voller Erinnerungen

Die in Hamburg wohnende Mira lässt sich mit der Fähre zur Taufe ihrer Nichte nach Amrum übersetzen. Mit gemischten Gefühlen betritt sie neben dem Apartmenthaus ihrer Schwester Anke das ehemalige Kapitänshaus, das sie nach dem Tod ihres Patenonkels Ocko geerbt hat, und erinnert sich an frühere Besuche und seine Geschichten.

Vier Monate später erhält Mira in Hamburg einen Anruf von Anke: Ein Orkan habe das Dach des Kapitänshauses abgedeckt und den Schuppen zerstört. Die vom Wind hinterlassene Unordnung sei den Gästen nicht zuzumuten. Sollte Mira nicht sofort nach Amrum kommen, drohe der Abriss des alten Hauses.

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Zwischen UFA‑Glanz und Abgrund – Das Leben der Renate Müller

Cover von Ich bin ja heut so glücklich von Charlotte Roth

Vom Jahreswechsel 1918 bis zu den ersten Schritten auf der Bühne

Charlotte Roth zeichnet in ihrem Roman Ich bin ja heut so glücklich das kurze Leben der Sängerin und Schauspielerin Renate Müller nach. Ende des Jahres 1918 feiert ihre Familie gemeinsam mit den Nachbarn Lohse im oberbayerischen Emmering den ersten Jahreswechsel in Friedenszeiten. Renate ist damals zwölf Jahre alt, der Nachbarsjunge Werner, überzeugt davon, eines Tages ihr Ehemann zu werden, fünfzehn.

Fünf Jahre später verschweigt Renate ihrem Vater, dass sie beim Latinum in der verhassten Schule durchgefallen ist. Da er jedoch von einer bestandenen Prüfung ausgeht, darf sie zur Belohnung Gesangsunterricht am Danziger Stadttheater nehmen. In Danzig trifft sie zufällig Werner wieder, der völlig mittellos ist. Mit ihrem ersparten Geld unterstützt sie ihn, damit er sich eine Existenz als Antiquitätenhändler aufbauen kann.

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Warum jedes Kind Bücher braucht – Die stille Kraft des Lesens

Bücher als Schlüssel zur Welt

Bücher sind weit mehr als Unterhaltung – sie öffnen Türen zu Sprache, Fantasie und emotionalem Verständnis. Gerade für Kinder spielen sie eine entscheidende Rolle in ihrer Entwicklung. Sie fördern sprachliche Fähigkeiten, regen die Vorstellungskraft an und helfen jungen Menschen, sich selbst und ihre Umwelt besser zu begreifen. Der Satz „Jedes Kind braucht Bücher“ ist daher keine Floskel, sondern eine zentrale Erkenntnis aus Pädagogik und Entwicklungspsychologie.

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Warum Vorlesen heute wichtiger ist denn je

Eine uralte Tradition mit zeitloser Kraft

Vorlesen gehört zu den ältesten Formen der Geschichtenvermittlung. Lange bevor Bücher für breite Bevölkerungsschichten verfügbar waren, wurden Geschichten, Märchen und Legenden mündlich weitergegeben. Auch heute hat das Vorlesen nichts von seiner Bedeutung verloren. In einer Zeit, die von digitalen Medien und schnellen Informationsströmen geprägt ist, schafft das gemeinsame Eintauchen in eine Geschichte besondere Momente der Nähe, Aufmerksamkeit und Fantasie. Doch gutes Vorlesen ist mehr als das bloße Wiedergeben eines Textes – es ist eine eigene Kunstform.

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Die stille Kraft des Lesens: Warum Bücher uns mehr geben, als wir ahnen

Die Faszination des Lesens

Lesen gehört zu den bemerkenswertesten Fähigkeiten des Menschen. Es ermöglicht uns, Gedanken über Zeit und Raum hinweg zu teilen, Erfahrungen nachzuvollziehen und Wissen zu bewahren. Obwohl heute zahlreiche Medien um Aufmerksamkeit konkurrieren, greifen Millionen Menschen weiterhin regelmäßig zu Büchern, Zeitschriften oder digitalen Texten. Doch warum lesen wir eigentlich? Was macht das Lesen für so viele Menschen zu einem unverzichtbaren Bestandteil ihres Lebens?

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