
Vom Scharfschützen zur Flucht vor zwei Diktaturen
Der erste Teil des Buches Mich kriegt ihr nicht!* gibt die Lebensgeschichte des Juden Joseph Wisnicki in der Ich-Form wieder: Am 2. Oktober 1916 im polnischen Częstochowa geboren, wird er von der polnischen Armee als Scharfschütze ausgebildet. Im Krieg kämpft er gegen die Deutschen, gerät in sowjetische Kriegsgefangenschaft und kommt über einen Wachposten frei. Eine freundliche Familie nimmt ihn in Lemberg auf, er findet Arbeit, muss im Frühjahr 1940 wieder untertauchen und wird als Besitzer eines sowjetischen Passes nach Sibirien verbannt.
Überleben durch Mut, Zufall und falsche Papiere
Im Juni 1941 fallen die Deutschen in die Sowjetunion ein, und nur durch das Nichttragen der für Juden verpflichtenden Armbinde entgeht er einem kaltblütigen Erschießungskommando.
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Im November 2017 ereilt den Journalisten Jens Brambusch ein Burnout, er hat mit Angstzuständen zu kämpfen und verlässt kaum noch das Haus. Als er von Menschen hört, die seit Jahren um die Welt segeln, weckt das sein Interesse, zumal ihm das Meer seit Kindheitstagen vertraut ist und er bereits mit sechzehn Jahren einen Segelschein gemacht hat. Der Mittvierziger fürchtet, das Rentenalter nicht mehr zu erreichen, wenn er sich weiter im Hamsterrad dreht und fasst den Entschluss, den Therapeuten gegen das Meer zu tauschen. Er kündigt seinen Job bei einem Wirtschaftsmagazin, in seine als Altersvorsorge gedachte Wohnung in Berlin zieht ein Freund ein und in der Türkei erwirbt er eine dreißig Jahre alte Moody 425 mit dem Namen Dilly-Dally.
Dirk Leonhardt wollte einen neuen Weltrekord aufstellen, indem er einen Langdistanz-Triathlon dreißigmal hintereinander bewältigt. In seinem Erfahrungsbericht