
Der Beginn einer ungewöhnlichen Karriere
Der Roman Es könnte so einfach sein* von Anne Handorf erzählt die Geschichte der Bestsellerautorin Vera Albach, die sich als Schriftstellerin in einer Männerwelt behaupten muss. In den 1960er Jahren arbeitet sie als Stenotypistin im Vorzimmer von Gustav Bigalke, dem Inhaber eines familiengeführten Verlags für Romanhefte und Bücher.
Als Siegfried Dunckel, Autor der erfolgreichen Heftroman-Serie „Klinik am See“, ein unvollständiges Manuskript einreicht und danach nicht mehr erreichbar ist, überarbeitet Vera einige Stellen nach ihren Vorstellungen und vervollständigt das Werk. Bigalke ist am nächsten Morgen von ihrer Arbeit begeistert – und so geht Veras erster Heftroman in den Druck. Die Serie wird erfolgreicher als je zuvor. Vera erhält zwar einen Autorenvertrag, doch zu ihrem Leidwesen erscheinen die Romane weiterhin unter dem Namen Siegfried Dunckel.
weiterlesenZwischen Pseudonym und Wahrheit: Der lange Weg der Vera Albach




Lene Palatzky hat das Unternehmen ihres Vaters Gerhard übernommen. Sie liefert Obst und Gemüse mit einem klapprigen Mercedes Sprinter an einen kleinen Kundenstamm, um sich und ihren fünfjährigen Sohn Luca über Wasser zu halten. Bereits morgens um drei Uhr beginnt ihr arbeitsreicher Tag mit der Fahrt zum Münchner Großmarkt, um dort die von ihren Kunden bestellte Ware einzukaufen. Nachdem sie die Einkäufe ausgeliefert hat, wartet ein zweiter Job in einem Fitnessstudio auf sie. Dort betreut sie die Kinder der Kunden während der Aerobic-Stunde. Als ihr völlig unerwartet das Kindermädchen kündigt, steht Lene vor einem Problem: Sie findet keine Möglichkeit, Luca irgendwo unterzubringen. Daher entschließt sie sich, ihren Sohn im Lieferwagen zum Großmarkt mitzunehmen.
Als im November 1974 das Album 

In ihrem Ratgeber