Die Journalistin Yola Wolkenstein benötigt dringend eine Auszeit sowohl von ihrer Ehe, wegen einer Affäre ihres Mannes, als auch von ihrem Job in der Redaktion einer Frauenzeitschrift, in dem ihr zunehmende Konflikte mit ihrer Chefin die Arbeit erschweren. Da ihre vierjährige Tochter Janelle nach Meinung der Kinderärztin dringend Nordseeluft braucht, entschließt sie sich zu einer Mutter-Kind-Kur, obwohl sie von der Vorstellung, drei Wochen in einer Kurklinik mit anderen Frauen und ihren Kindern zu verbringen, nicht begeistert ist. Mit einem zwanzig Jahre alten VW-Bulli macht sie sich gemeinsam mit ihrer Tochter, die sie liebevoll Wölkchen nennt, auf den Weg von Hamburg in den Kurort Cuxhaven.

Bei der Ankunft in der Klinik Seeburg herrschen chaotische Zustände, und Yolas Bedenken gegen eine Mutter-Kind-Kur werden zunächst bestätigt, doch lernt sie nach kurzer Zeit einige der Frauen näher kennen, die alle mit den unterschiedlichsten Problemen zu kämpfen haben. Sie treffen sich regelmäßig am Piratenbus, ein Verkaufswagen am Strand, und unterstützen sich gegenseitig, um ihre Probleme im Alltag zu bewältigen. Yola findet die bunte Truppe zunehmend sympathisch. Sie fühlt sich immer wohler unter den Frauen und fängt an, das Leben wieder zu genießen. Nach einiger Zeit entwickeln sich schließlich Freundschaften und aus der gefürchteten Mutter-Kind-Kur wird ein wunderbarer Urlaub Weiterlesen »

Die zweiundfünfzigjährige Lehrerin Salli Sturm bringt Ausländern in einem Institut die deutsche Grammatik bei. Sie ist unverheiratet und alleinstehend, denn nachdem ihre Mutter verstorben ist, hat sie sich um die Belange ihres Vaters gekümmert und ihre Beziehung mit einem Ethologen beendet. Zwölf Jahre später machte sie die Bekanntschaft eines Professors der Linguistik, der gut zu ihr gepasst hätte, doch ihrem Vater zuliebe beendete sie auch diese Affäre. Nach dem Tod des Vaters verkaufte sie das Elternhaus und zog in ein Apartment in Schwabing.

Erst vor neun Monaten ist der fünfzigjährige Dr. Anselm Donnerstag an seine frühere Wirkungsstätte im Institut zurückgekehrt, was bei dem stark frauenlastigen Kollegium zu Aufregung geführt hat. Sein Anblick hat Salli vollkommen eingenommen, denn der gutaussehende, gebildete Akademiker ist nur zwei Jahre jünger als sie und scheint aktuell keine Frau an seiner Seite zu haben. Salli, die keinen akademischen Titel vorweisen kann, sondern nur das Erste Staatsexamen gemacht hat, würde gerne eine wissenschaftliche Arbeit veröffentlichen und für dieses Vorhaben scheint ihr Anselm der richtige Mann zu sein. Doch auch die Kollegin Barbara Müller zeigt Interesse an dem Kollegen, der die beiden Frauen auf eine Kleinanzeige aufmerksam macht: Brauch ich Lehrer für Deutsch. Bitte anrufen mir. Während Barbara Müller glaubt, dass dieser Privatschüler ein hoffnungsloser Fall wäre, ist Salli davon überzeugt, dass jeder Deutsch lernen kann. Weiterlesen »

Nachdem die vier Kinder Dugo, Brauni, Camel und Zaza aus der Parallelwelt des Luna Parks entkommen konnten, wollten sie eigentlich so schnell keinen Rummelplatz mehr besuchen. Doch kann Brauni die anderen überreden, sich auf dem deutsch-französischen Volksfest in Berlin-Mitte einmal die größte Achterbahn Europas und den Schwerelosigkeitssimulator anzusehen. Nach einer Fahrt im Round-up wollen Dugo und Zaza etwas Langsameres, eine Geisterbahn, ausprobieren. Doch dabei geraten alle vier wieder zurück in die Welt des Luna Parks, die von einem König regiert wird. Der schlägt ihnen ein Spiel vor, und wenn sie gewinnen, dürfen sie den Park wieder verlassen.

Jeder von ihnen bekommt einen gut bezahlten Job und eine luxuriöse Unterkunft im reichen Luna Park Nord. Um das Spiel zu gewinnen, müssen sie eine Million Euro verdienen, eine Aufgabe, die ihnen durch den König und seine Roboter unmöglich gemacht wird. Brauni wird ein erfolgreicher Banker, der seinen Freund Dugo faule Hypothekenpapiere verkaufen muss, während Camel von seiner Assistentin falsch beraten wird und einen Kredit aufnimmt, den er nicht zurück bezahlen kann. Mit einer Spielhölle im Luna Park Süd muss er den armen Schluckern, die für drei Euro am Tag arbeiten oder betteln gehen, den letzten Cent abnehmen. Weiterlesen »

Es ist zwei Uhr in der Nacht, als die Journalistin Maria Grappa von der Bäckereibesitzerin Anneliese Schmitz auf einen Spielplatz in eine ehemalige Zechensiedlung gerufen wird. Dort sitzt eine Muslima im Sand und schaukelt den Körper eines kleinen, toten Mädchens. Wie die Ermittlungen ergeben, wurde die zweijährige Öslem erstickt. Doch die neunzehnjährige Mutter Duru Sahin steht unter Schock und ist nur eingeschränkt vernehmungsfähig. Es wird ein Haftbefehl wegen Mordes gegen sie erlassen, und sie wird in einer geschlossenen, psychiatrischen Klinik untergebracht. Von dem befreundeten Friedemann Kleist, der wegen einer Tagung zum Thema islamischer Terrorismus in der Stadt ist, erfährt Grappa, dass die neunzehnjährige Duru vor zwei Jahren ihr Abitur abgebrochen hat und nach Syrien gereist ist, um einen IS-Kämpfer zu heiraten. Der Vater des Kindes, der gesuchte Terrorist Ali Musa, soll sich in Deutschland aufhalten und sich unter den Flüchtlingen aus Syrien befinden. Die Behörden befürchten einen Anschlag.

Bei einem Gespräch mit Perihan Tercanli, einer Freundin von Duru, erfährt Grappa, wie sich die junge Muslima in den letzten Jahren verändert hat. Ihr Vater ist ein Imam und Vorsitzender der muslimischen Gemeinde. Im Integrationsrat der Stadt kümmert er sich um ein friedvolles Miteinander der verschiedenen Kulturen. Weiterlesen »

Die beiden Journalisten Brent Schlender und Rick Tetzeli arbeiten seit ihrer gemeinsamen Zeit bei dem Magazin Fortune schon seit vielen Jahren zusammen. Für ihre Biografie Becoming Steve Jobs haben sie drei Jahre lang recherchiert und zahlreiche Freunde und Weggefährten des Mitbegründers von Apple interviewt, um ein tieferes Verständnis für die Persönlichkeit hinter der Legende Steve Jobs zu vermitteln. Nach ihrer Ansicht wird in den zahlreichen, bisher veröffentlichten Biografien ein falsches Bild gezeichnet, das bereits in den achtziger Jahren immer wieder in der selben Weise verbreitet wurde.

Fast fünfundzwanzig Jahre lang hat Brent Schlender für seine Berichte im Wall Street Journal und im Magazin Fortune zahlreiche Gespräche mit Steve Jobs geführt. Im Prolog des Buches berichtet er über die erste Begegnung, die 1986 in der Zentrale von NeXT Computer in Palo Alto stattfand. Zu diesem Zeitpunkt war Jobs einunddreißig Jahre alt und bereits weltberühmt, er galt als Superstar der Hightech. Dem Mitbegründer von Apple Computer war es gelungen, mit den ersten Schaltkreisen, die er und Steve Wozniak in einer Garage in Palo Alto entwickelten, die Voraussetzungen für ein milliardenschweres Unternehmen zu schaffen, denn das Potential des Personal Computers schien praktisch unbegrenzt zu sein. Wie Brent Schlender weiter erzählt, hatte sich Jobs ein Jahr zuvor von Apple getrennt, um in seinem neuen Unternehmen NeXT Workstations zu bauen. Weiterlesen »

Julia und Simon treffen sich regelmäßig in einem geheimnisvollen, verwilderten Garten, um in dem baufälligen Gartenhäuschen des scheinbar verlassenen Anwesens ihre Hausaufgaben zu machen oder dort einfach nur abzuhängen. Doch eines Tages werden sie von der resoluten Haushälterin Wilhelmine entdeckt und von dem Grundstück vertrieben. Wie Julia zufällig von ihrem Biologielehrer Harald Hartmann erfährt, gehört das Haus mit dem einzigartigen Garten Professor Quintus Zickel, der gegen einen Besuch sicher nichts einzuwenden hat. Doch aus Angst, von der Haushälterin noch einmal erwischt zu werden, trauen sich die beiden Kinder zunächst nicht mehr in das verfallene Gartenhäuschen.

Simons Eltern, die Hagemanns, sind wohlhabende Leute, die mit einer Haushälterin und einem Gärtner eine Villa inmitten einer Parkanlage bewohnen. Eines Nachts wird Simon durch einen durchdringenden Schrei geweckt, die Haushälterin Nanetta liegt bewusstlos in ihrem Zimmer auf dem Boden. Der herbeigerufene Arzt steht vor einem Rätsel, denn die Haushälterin ist in eine Art Koma, einen Tiefschlaf, gefallen. Der Arzt lässt sie mit einem Rettungswagen in eine Klinik bringen, denn einen ähnlichen Fall hat es bereits vor einigen Tagen schon einmal gegeben. Am nächsten Tag holt Simons Vater, der Medizin studiert hat und Chef einer Arzneimittelfirma ist, Nanetta aus der Klinik zurück in die Villa, um sie dort von Fachleuten behandeln zu lassen. Weiterlesen »

Der zwölfjährige Lui lebt in der perfekten, hoch technisierten Welt von Isi, in der alles streng geregelt ist und selbst kleinste Vergehen, wie das Missachten der Kleiderordnung, bestraft werden. Mädchen und Jungen wachsen getrennt in Zells, kleinen Wohngruppen, auf, die von einem Vorsetzer betreut werden. In regelmäßigen Abständen müssen die Kinder in eine andere Zell wechseln, um zu verhindern, dass feste Bindungen entstehen. Doch Lui hat sich mit dem gleichaltrigen Wuck aus einer anderen Wohngruppe angefreundet, was streng verboten ist. Die beiden Jungen verabreden sich regelmäßig am Wartekiosk, um gemeinsam in einen der Vergnügungsparks zu fahren, in denen die Kinder am Nachmittag ihre Freizeit verbringen. Am Vormittag und am Abend müssen sie sich in den Zells ihrem täglichen Pensum an Lernstoff widmen, das der Vorsetzer auf jeden einzelnen Jungen abgestimmt hat.

Gelegentlich unternehmen Lui und Wuck kleine Streifzüge, wobei sie einmal tiefer in grenznahes Gelände geraten, als es erlaubt ist. Doch das Verbotene übt einen eigenartigen Reiz auf die beiden Freunde aus, und sie genießen es, sich unkontrolliert bewegen zu können. Sie wagen sich bei ihren Touren im Grenzgebiet immer weiter vor, und eines Tages überqueren sie die Grenze. Weiterlesen »

Auf der Insel Sylt findet eine mysteriöse Einbruchserie statt, wobei die Täter es nicht etwa auf die millionenschweren Luxusvillen der Touristen abgesehen haben, sondern auf die Häuser älterer, alleinstehender Inselbewohnerinnen. Die Polizei ist ratlos, zumal kaum etwas gestohlen wird. Die Täter dringen am helllichten Tag über die Terrassentüren in die Häuser ein, verwüsten die Räume und hinterlassen erhebliche Sachschäden. Karl Sönnigsen, der pensionierte Revierleiter der Polizei in Westerland, traut seinem Nachfolger Polizeihauptkommissar Peter Runge, der von der Ostsee auf die Insel versetzt wurde, die Aufklärung des Falls nicht zu und bietet den ehemaligen Kollegen seine Hilfe an. Da er sich nicht damit abfinden will, dass er inzwischen im Ruhestand ist, droht ihm Revierleiter Runge bei weiterer Einmischung mit einem Hausverbot.

Nach vier Einbrüchen zählen auch zwei Chorschwestern zu den Einbruchsopfern und Karl beschließt, zusammen mit seinem besten Freund Onno, sowie mit Hilfe der Chormitglieder Charlotte und Inge, die Täter selbst zu ermitteln. Als dann auch noch Jutta Holler, eine Nachbarin von Inge, nach einem Einbruch in ihrem Haus tot aufgefunden wird, ist das Rentnerquartett nicht mehr aufzuhalten und verfolgt eine heiße Spur. Weiterlesen »

Während des ersten Elternsprechtags seines Lebens versucht der junge Lehrer Fabian Dreher, eine Aufstellung der besten Deutschen Fußball-Nationalmannschaft aller Zeiten zu Papier zu bringen, denn er hat mit seinem Kumpel Gibbel um einen Kasten Bier gewettet, dass er eine bessere Elf aufstellen kann als sein Freund. Die einschläfernde Langeweile des Elternsprechtags macht ihn müde, woran der vorherige Abend, an dem er sich mit seinem Lehrerkollegen Herbert zum „Komma-Saufen“ getroffen hat, nicht ganz unschuldig ist, denn sie müssen bei diesem Spiel die Deutsch-Diktate ihrer Schüler korrigieren und für jeden Komma-Fehler einen Sambuca trinken. Auch nach drei Aspirin-Tabletten ist Fabian Dreher mit seinen Kräften immer noch am Ende und folgt nur gelangweilt den Ausführungen der Eltern, die ihre Kinder für Intelligenzbestien halten.

In den Pausen sind die Flure der Gesamtschule meist leer, da die Schüler bei jedem Wetter das Gebäude verlassen und die Pausen auf dem Schulhof verbringen müssen. Fabian nutzt diese Zeit, um im Lehrerzimmer einen Kaffee zu trinken. Dort verwickelt ihn sein Kollege Herbert in ein Gespräch, und erst viel zu spät macht er sich auf den Weg in den Unterricht. Ausgerechnet in dieser Situation läuft er Herrn Direktor Kaiser über den Weg, der ihm eröffnet, dass er ihn dringend sprechen möchte. Weiterlesen »

Sensible Menschen sind wunderbar, behauptet die Autorin Barbara Arzmüller in ihrem Buch Sensible Menschen – Gute Wege zu Wohlstand und Wert. Zu ihren Stärken zählen Einfühlsamkeit und Verständnis, doch gerade deshalb gelten sie oftmals als zu nachgiebig und durchsetzungsschwach. Ihnen fehlt meist die allgemeine Ellenbogenmentalität, um in Führungsposi-tionen zu gelangen. Sie sind sich ihrer Stärken nicht bewusst und empfinden ihre Sensibilität als Nachteil. Dadurch haben sie im Leben wenig Erfolg, können ihre Talente nicht nutzen und Wohlstand nur sehr mühsam erreichen.

Das muss aber nicht so sein, meint Barbara Arzmüller, denn gerade das Potential dieser feinsinnigen, sensiblen Menschen wird heutzutage in unserer Gesellschaft gebraucht. Doch wie lässt sich das ändern? Nach einer kurzen Einführung zeigt die Autorin in 30 Kapiteln mit Anregungen, Übungen und Ideen unterschiedliche Möglichkeiten auf, wie sensible Menschen ihr Selbstwertgefühl stärken und ihr Potential besser nutzen können, um ihren eigenen, passenden Weg zu Wohlstand und Erfolg zu finden. Weiterlesen »

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