Luzerner Totentanz von Monika Mansour

Luzerner TotentanzAm Heiligabend wird im Luzerner Männliturm, einem der neun Türme der Museggmauer, ein kleines Mädchen mit lockigen blonden Haaren aufgefunden, das mit einem Engelskostüm bekleidet ist. An den Mauern des Turms sind überall mystische Symbole zu finden, die mit Blut aufgemalt wurden. Das Mädchen wurde offenbar mit einem Schlafmittel betäubt, um sie in einem Bett aus Stroh zu drapieren. Obwohl die Kleine unverletzt ist, weigert sie sich beharrlich zu sprechen, denn eine Hexe mit roten Haaren hat es ihr verboten. Die leitende Ermittlerin Barbara Amato und ihr Kollege Cem Cengiz stehen vor einem Rätsel.

Während seiner weiteren Ermittlungen erhält Cem unerwartete Unterstützung durch den Journalisten Marius van Roijen, der sich mit der Luzerner Geschichte und der Sage um die Sträggele von Luzern bestens auskennt. So erfährt er, dass die Sträggele im Mittelalter ein wildes Weib war, die auf ihrem Pferd durch die Wälder jagte und in den Nächten vor Weihnachten kleine Mädchen aus den Häusern entführte. Gemeinsam mit Marius begibt sich Cem auf die Spur der Hexe, da sie weitere Taten der Sträggele befürchten.

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Foodie Cities – Städtetrips für Hungrige von Juliane Schader

Foodie Cities - Städtetrips für HungrigeWelche Zubereitung macht die in Brüssel hergestellten Fritten so einzigartig? Diese Antwort liefert der Reiseführer Foodie Cities – Städtetrips für Hungrige * von Marco Polo als erstes. Weiter geht es mit der Frage, warum die in der nordrheinwestfälischen Landeshauptstadt Düsseldorf lebenden Japaner die Ramen, eine aus Weizennudeln hergestellte Suppe, schlürfend verzehren. Zu New York folgt die Entstehungsgeschichte des Donut von der ersten überlieferten Erwähnung bis zu den aktuellen Experimenten zur Verschmelzung mit einem Croissant. Um bei Süßem zu bleiben: In Dresden schwören die Sachsen auf ihre „Oierschegge“, eine Eierschecke, bei deren Zubereitung sich ein Bäckermeister sogar über die Schulter schauen lässt.

Istanbul, so erfährt der Leser, hat neben Döner noch den Kumpir zu bieten, hinter dem sich nichts anderes als eine halbierte und gefüllte Kartoffel verbirgt, während Madrid mit den bei uns häufig auf Jahrmärkten angebotenen Churros lockt, die dort vornehmlich mit einer Tasse Kakao verzehrt werden.

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Die Unsterblichen von Chloe Benjamin

Die UnsterblichenMehr oder weniger aus Langeweile gehen die zwischen sieben und dreizehn Jahre alten Geschwister Varya, Daniel, Klara und Simon Gold im Jahr 1969 zu einer Wahrsagerin, von der behauptet wird, dass sie sogar das Todesdatum weissagt. Obwohl die Kinder einerseits wissen, dass niemand ihren Todeszeitpunkt vorhersagen kann, hat keiner von ihnen den angekündigten Tag aus seinem Gedächtnis gelöscht. Als Varya und Daniel später das Elternhaus für ein Studium verlassen haben, kommen die Geschwister zur Beerdigung ihres Vaters Saul wieder in New York zusammen. Allen ist klar, dass Klara, die es in die Welt zieht, sich nicht um ihre Mutter Gertie kümmern wird. Das soll neben der Übernahme der väterlichen Schneiderei Simons Aufgabe werden. Doch sein größter Wunsch ist es, seine schwule Veranlagung in San Francisco auszuleben und so folgt er als erst Sechzehnjähriger seiner Schwester Klara in den Westen von Amerika.

Während sich Simon zunächst erfolglos um einen Job bemüht, erhält er schließlich als Tänzer in einem Schwulenviertel ein Angebot und lernt beim Ballettunterricht den schwarzen Robert kennen.

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Action Cities – Städtetrips für Mutige von Jens Bey

Action Cities - Städtetrips für MutigeUrlauber besuchen in der Regel eine Weltstadt, wenn es die dortigen Baudenkmäler sowie weitere touristische Attraktionen zu besichtigen gilt oder auch, um einer Musicalaufführung beizuwohnen. Um keine Sehenswürdigkeit zu verpassen, gibt es eine Vielzahl Reiseführer auf dem deutschen Buchmarkt. Was jedoch den Reiseführer Action Cities – Städtetrips für Mutige * von Marco Polo von ihnen unterscheidet, ist die Auswahl der Highlights, die den Leser bereits bei der Lektüre die Luft anhalten lassen. Ausgewählt wurden zwölf Städte weltweit. So verspricht Amsterdam auf einer Schaukel Schmetterlinge im Bauch, die garantiert über das Maß aus Kindheitserinnerungen hinausgehen. Das Trainingscamp Muay Thai in Bangkok gewährt Einblicke in den Kampfsport, und in London kann man in Begleitung eines Guides in wasserfester Kleidung mit einem Boot über die Themse fahren – nein, hüpfen ist der passendere Ausdruck!

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Legendäre Wanderrouten in Deutschland von Lonely Planet

Legendäre Wanderrouten in DeutschlandEine Reihe von Autoren/innen haben an der Entstehung des Reisebildbandes Legendäre Wanderrouten in Deutschland * von Lonely Planet mitgewirkt, denn die vorgestellten Touren decken das komplette Gebiet zwischen dem Meer im Norden über den Osten bis zu den im Süden gelegenen Alpen und wieder zurück über die westlich gelegenen Destinationen ab. Allein die Namen wie Romantische Straße, Goldsteig oder Zauberwald wecken Abenteuerlust. Egal, ob man eine gemächliche Wanderung im Flachland oder anspruchsvolle Klettertouren sucht, bei denen es beachtliche Höhenmeter zu überwinden gilt und die oftmals nur in Etappen zu bewältigen sind, wobei der europäische Fernweg mit einer mehrere Monate dauernden Überquerung eine Ausnahme bildet, der Reisebildband bietet jedem etwas: Der eine ist von einem Spaziergang eines Teilstücks an der Berliner Mauer oder Spree-Promenade fasziniert, ein anderer genießt den Nervenkitzel auf einer der längsten Fußgängerhängebrücken der Welt und wieder ein anderer ist froh, dass er nicht erst in den Alpen, sondern bereits am Rheinufer Klettersteige vorfindet. Denn schon Johann Wolfgang von Goethe wusste: „Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah?“

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Kreta – Urlauben wie die Götter von Klio Verigou

Kreta - Urlauben wie die GötterWas Kreta außer Sommer, Sonne und Strand noch zu bieten hat, zeigt der ADAC Reiseführer Kreta – Urlauben wie die Götter * von Klio Verigou. Nach einem kurzen Abriss, der einen ersten Eindruck über die Insel vermittelt, erhält der Leser einen Überblick über die im Buch vorgestellten Sehenswürdigkeiten: Die kulturellen Hinterlassenschaften der Minoer, deren hochentwickelte Kultur gegen 1450 v. Chr. ein plötzliches und bis heute nicht enträtseltes Ende fand; einzigartige Strände und imposante Schluchten; was die kretische Küche bietet sowie Informationen zu Museen, verträumten Dörfern und weitere nützliche Hinweise.

Der Reiseführer gliedert sich in vier von West nach Ost verlaufenden Regionen: Chaniá, Réthimno, Iráklio und Lassíthi. Mit Nummern versehene Zeichen führen den Leser sowohl zu ausgewählten ADAC Top Tipps, wie auch zu ADAC Empfehlungen. Die wichtigsten Informationen sind stets in kurzer Form auf den Punkt gebracht, wobei die Preisangaben der Restaurants durch Symbole gekennzeichnet sind.

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Vollpfostenfango von Ria Klug

VollpfostenfangoUnlängst kam Torsten Hantsch, Verwaltungsangestellter der Kurklinik in Bad Gruntz, aus dem Urlaub zurück, als er bei seinem Chef Albrecht Gieseking schon einen neuen Urlaubsantrag einreicht. Allerdings ahnt Hantsch nicht, dass Gieseking bereits von Hauptkommissar Triller über diesen Hintergrund informiert wurde: Während des Urlaubs auf Amrum fand Hantsch einen Feuerlöscher mit sechs Kilogramm Kokain. Wenn er den Schnee verkaufen könnte, so seine Überlegungen, macht er sich mit Sonja auf den Malediven ein schönes Leben. Aus Sorge, sein Chef könnte seine Pläne durchkreuzen, versteckt er den Feuerlöscher hinter einer Hütte im nachbarschaftlichen Garten.

Was Hantsch nicht wissen konnte, ist der Umstand, dass die Geschwister Malte und Anna genau an der Stelle ihres Gartens Hanf anbauen, wo er den Feuerlöscher deponiert hat. Anna, die ihn dabei beobachtet, ist natürlich neugierig geworden und sieht nach.

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Wunderjahre von Birgit Reinshagen

Wunderjahre„Aufbruch in eine neue Zeit“ lautet der Untertitel des Romans Wunderjahre * von Birgit Reinshagen, dessen Handlung in den Jahren 1952-1953 in Wilmersbach in der Eifel angesiedelt ist. Die achtundzwanzigjährige Ruth träumt seit ihrer Kindheit davon, den väterlichen Steinbruch einmal zu übernehmen. Doch obwohl ihr Vater Friedrich Thelen seine Tochter sehr liebt, lehnt er ihren Wunsch ab. Er möchte, dass seine „Steinprinzessin“, wie er sie liebevoll nennt, einen passenden Mann heiratet, der den Betrieb einmal in seinem Sinne leiten soll. Doch ein Leben als treusorgende Hausfrau am Herd kann sich die selbstbewusste junge Frau nicht vorstellen und sie wird Lehrerin. Ihre beste Freundin Heidi, die in die Familie aufgenommen wurde, nachdem der Vater im Steinbruch tödlich verunglückt und die Mutter gestorben ist, träumt davon, einmal eine berühmte Modedesignerin zu werden.

Auf einem ihrer Streifzüge mit ihrem Hund Arno durch die Wälder und Wiesen rund um Wilmersbach beobachtet Ruth in einem stillgelegten Steinbruch einen etwa dreißigjährigen Kletterer, der mit seinen muskulösen Armen und Beinen an einer Basaltsäule hochklettert.

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Amalinta und die Bruderschaft der Zeit von A.L. Beringer

Amalinta und die Bruderschaft der ZeitAtalanta plagt fast jede Nacht derselbe Alptraum, in dem sie sich von einem mysteriösen Mann mit gelben Augen verfolgt fühlt. An ihrem siebzehnten Geburtstag wird ihr Traum sehr real: Eine Hand greift nach ihrem Arm und tatsächlich zeugt später ein Hämatom davon. Als ihre Freundinnen berichten, dass Amalinta während eines Traumes in einer ihnen unbekannten Sprache gesprochen hat und es im Zimmer eiskalt wurde, während sie jedoch geglüht hätte, entschließt sich Amalinta, eine Traumdeuterin in Wien aufzusuchen. Sie verfasst eine letzte Nachricht an ihre Familie und entsorgt daraufhin ihr Handy im Müll.

Amalintas Träume vermischen sich zunehmend mit der Realität und als sie nach einer Bewusstlosigkeit erwacht, erblickt sie ein aus Mosaiken bestehendes Löwenjunges, das sich Nagual nennt. Plötzlich vernimmt sie eine Stimme, die ihr sagt, dass sie für viele die einzige Hoffnung wäre und man viele Jahrhunderte auf ihr Kommen gewartet hätte.

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Onkel Flores von Eymard Toledo

Onkel FloresIn einer ziemlich wahren Geschichte aus Brasilien ist Onkel Flores * ein Schneider. Sein Neffe Edinho hat bereits viel von ihm gelernt, während er die Nachmittage bis zur Heimkehr seiner Mutter von der Arbeit bei seinem Onkel verbracht hat. Dieser erzählt ihm viel davon, wie es früher war, als der Fluss Velho Chico noch sauberes Wasser führte und die Lavadeiras, die Wäscherinnen, dort ihre Wäsche waschen konnten. Nachdem Fabriken gebaut wurden und auch Wohnraum für die Arbeiter geschaffen werden musste, wandelte sich das Dorf Pinbauê in eine Stadt.

Dem Neffen fällt auf, dass sein Onkel mit der Zeit nur noch graue Arbeitskleider für die Fabrik näht. Doch irgendwann ändert sich auch das, denn die einheitlichen Arbeitsanzüge werden in einem fernen Land hergestellt.

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