Mein Garten! Mein Zuhause! von Johanna Schmidt

Mein Garten! Mein Zuhause!Es bricht im Frühling ein neuer Tag an. Nachdem Luis aufgewacht ist und das Fenster geöffnet hat, raubt ihm sofort die Elster, die in seinem Garten direkt vor dem Fenster sitzt, mit ihrem „Tschakakaka“ seinen letzten Nerv. Die Elster Pica jedoch erzittert vor dem geräuschvollen Öffnen des Fensters. Während Luis erst einmal ein Glas Milch trinkt, macht sich Pica auf die Suche nach Essbarem. Als Luis seinen Rasen zum ersten Mal nach der Winterpause mäht, erschrickt ihn die Elster, die „direkt an seinem Kopf vorbeizischt“. Dabei wurde Pica doch von den vertrockneten Beeren noch nicht satt und hoffte nur, im Komposthaufen einen Wurm oder Käfer zu finden! Von dem nun erklingenden ohrenbetäubenden Rattern des Rasenmähers fühlt sie sich gestört und wird dann auch noch an ihrem Beinchen verletzt. Luis war es nämlich leid und hat seine Steinschleuder geholt.

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Helle Sterne, dunkle Nacht von Lisa-Viktoria Niederberger

Helle Sterne, dunkle NachtErst im vergangenen Mai konnten Aquariiden, Bruchstücke des Halleyschen Kometen, beobachtet werden und riefen viele Menschen auf den Plan, die sich das Himmelsspektakel nicht entgehen lassen wollten. Dieses Thema ist auch Ausgangspunkt für das äußerst informative Kinderbuch Helle Sterne, dunkle Nacht* von Lisa-Viktoria Niederberger, das für wissbegierige Kinder wie die Protagonistin Maya gedacht ist, die später einmal Wissenschaftlerin, Astronautin oder Sternenforscherin werden möchte. Sie lebt bei zwei Vätern und hört in den Nachrichten von einem Jahrtausendereignis: Den zu erwartenden Sternschnuppenregen will sie zusammen mit ihrer Nachbarin Rabea, die als Ärztin in einem Krankenhaus arbeitet, in der Nacht beobachten. Gegen zwei Uhr wird der Höhepunkt des Perseidenregens erwartet. Mit einem Teleskop ausgerüstet machen sich beide auf den Weg zu einem kleinen Hügel im Park. Doch in der Stadt ist es viel zu hell, so dass sie kaum Sterne sehen und schon recht keine Sternschnuppen. Auf ihrem Weg zum Stadtrand hilft Maya einer verunglückten Fledermaus und einem Nachtfalter, der seine Freundin nicht mehr finden kann.

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Mathildas Wortschatztruhe von Clara Luzia

Mathildas WortschatztruheDas Kinderbuch Mathildas Wortschatztruhe* handelt von einem kleinen Mädchen namens Mathilda, das in der Baumkrone eines alten Apfelbaumes lebt. In den knorrigen Ästen verfangen sich häufig Wörter, denen Mathilda viel erzählt. Als sich das Wort LANGSAM in den Ästen verfängt, tobt es zunächst furchtbar und hört erst auf zu zappeln, als sie das Wort laut liest. Mathilda gefällt das Wort wie viele andere auch, die mit dem Buchstaben L anfangen. Überhaupt sammelt sie Wörter in ihrer Wortschatztruhe, damit ihr die Wörter helfen herauszufinden, was ihr neben dem Apfelbaum fehlt. Aber dann gibt es Wörter, die sie gar nicht mag, weil sie wie ein Sturm und Gewitter in den Apfelbaum krachen. Diese „verwordakelten“ Wörter muss sie hinbiegen, wobei ihr klar ist, dass sie alle nur Angst vor einer Zurückweisung haben.

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