Triathlon-Weltrekord in 45 Tagen
Dirk Leonhardt wollte einen neuen Weltrekord aufstellen, indem er einen Langdistanz-Triathlon dreißigmal hintereinander bewältigt. In seinem Erfahrungsbericht Vieles scheint unmöglich, bis du es schaffst!* schreibt er von den Anfängen bei einem Ironman und seinem nächsten Ziel, einem Triple Ultratriathlon. Damals glaubte der Mann, der es im Schulsport nur auf eine Drei brachte, dass er sich auf dem Höhepunkt seiner Karriere befand. Doch dann besann er sich anders und begann mit der Zusammenstellung eines eigenen Plans. Seine Rundstrecken sollten schon allein aus Kostengründen um seinen Wohnort verlaufen. Zur Vorbereitung radelte er täglich fünfzig Kilometer zu seiner Arbeitsstelle, bevor er weiter entfernte Ziele ins Auge fasste.
Trotz der durch Corona bedingten Schwierigkeiten überwog der Ehrgeiz und Dirk Leonhardt stellte einen Rekordantrag. Alle den Rekord-Regularien entsprechenden Vermessungen ließ er durchführen, wobei im klar wurde, um wieviel mehr an Organisation er sich im Gegensatz zu einer organisierten Veranstaltung selbst kümmern musste.
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Helmut Linzbichler schildert in seinem autobiografischen Buch
Roy Hinnen hat dreißig Jahre lang Erfahrungen im Bereich Triathlon gesammelt. Vier Jahre in Folge war er Schweizermeister, hat Mark Allen, den sechsmaligen Sieger des Ironman Hawaii, trainiert und sich mit fünfzig Jahren vom aktiven Sport verabschiedet. In seinem Buch
Wer denkt schon beim Thema Sucht an eine sportliche Höchstleistung in Form eines Triathlons? Tatsächlich empfinden Spitzensportler ein Glücksgefühl, weil sie vermehrt körpereigene Substanzen wie Endorphine oder Dopamin produzieren, wobei bis heute nicht geklärt ist, welche Stoffe genau dafür verantwortlich sind, die sie in einen regelrechten Rauschzustand versetzen. Sie sind im positiven Sinn süchtig nach mehr und treiben sich zu weiteren Höchstleistungen an. So erging es auch Daniel Meier, der seine Erfahrungen in Zusammenarbeit mit Iris Hadbawnik in dem Sachbuch
Für die Umstellung der Ernährung auf vegetarische Kost bedarf es einer Motivation, die häufig in gesundheitlichen Gründe zu finden ist. Das Ehepaar Gina und Dr. Axel Schlote verspricht in seinem Buch „schlau food für alle“ ein Essen mit Gewinn. In dem ersten von insgesamt sieben Zielen wird ein längeres Leben in Aussicht gestellt, auch wenn sie dafür keine Garantie übernehmen können. Da sie eine frische Zubereitung der möglichst in ursprünglichem Zustand verarbeiteten Lebensmittel mit Kräutern propagieren, wird auch in puncto Geschmack und Vielfalt das Ziel erreicht. Ein optimales Gewicht, so die Autoren, stellt sich ganz nebenbei ein, und diese dauerhafte Gewichtsreduktion bewirkt wiederum, dass sich der Mensch gesund und fit fühlt.
Im Alter von fast neun Jahren nimmt Knut Knieping im Jahr 1976 auf Wunsch seines Vaters an einem ersten 800-Meter-Lauf teil. Zehn Jahre später hält er in seiner Fantasie im Angesicht eines Hügels nach einem Sherpa Ausschau, als er mit Armeeausrüstung zwanzig Kilometer um den Baldeneysee läuft. Zur Überraschung seiner Bundeswehrvorgesetzten läuft er die Strecke in erstaunlich schneller Zeit. Während seines Jurastudiums schließt er mit einem Freund eine Wette um ein Zehn-Liter-Fässchen Altbier ab. Obwohl er sich bei den zehn Runden um den Ostpark wie Asbach Uralt fühlt, gewinnt er. Im Jahr 1992 nimmt er am Kö-Lauf in Düsseldorf teil und staunt nicht schlecht über die Beine eines Mitläufers, die ihn an einen Velociraptor erinnern. Sogar beim Skiurlaub in Saalbach-Hinterglemm trainiert er eifrig für einen Marathon, auch wenn er sich dafür den Spott seiner Freunde einhandelt.
Einer Legende nach machte sich ein Läufer, als die Athener in der Schlacht von Marathon gesiegt hatten, auf den 40 Kilometer langen Weg nach Athen. Kaum hatte er die Botschaft vom Sieg verkündet, brach er zusammen und starb. Damit Ihnen bei einem Marathonlauf nicht ein ähnliches Schicksal widerfährt, empfiehlt es sich einen Blick in das Buch „Lust am Laufen“ von Rainer Ningel zu werfen.
Patrick N. Kraft hatte eigentlich alles, was man sich wünschen kann: Erfolg in seinem Beruf als Banker und eine Familie, die hinter ihm steht. Als begeisterter Sportler nimmt er 2006 an seinem ersten Halbmarathon teil und setzt sich gleich als nächstes Ziel die Teilnahme am Ruhr-Marathon im Mai 2008. Er ist selbst überrascht, dass er für die Strecke von 42,195 km nur gute dreieinhalb Stunden benötigt hat und will sofort noch höher hinaus. Jetzt lernt er extra fürs Triathlon das Kraulen und kauft sich ein neues Rennrad. 13 bis 14 Stunden trainiert er pro Woche und vernachlässigt dabei seine Kinder und seine Frau. Für Sex bleibt da keine Zeit mehr und die Urlaube werden zu Trainingszwecken missbraucht.
Susanne Storck hat sich eine Radtour durch Deutschland als Ziel gesetzt und schildert ihre Erlebnisse und Erfahrungen in ihrem Buch „Abgefahren“. Im Juni 2007 geht es los. Mit nur 400,00 Euro im Gepäck will sie von Mülheim an der Ruhr bis zum Bodensee und muss sich daher immer wieder unterwegs etwas Essbares erbetteln. Oftmals wird ihr eine kostenlose Übernachtung angeboten und wenn gar nichts geht, übernachtet sie im Freien. Im Kloster Tiefenthal wird Susanne Storck freundlich aufgenommen und genießt den Luxus. Ebenso gut aufgehoben fühlt sie sich im Naturfreundehaus, das zu den schönsten Naturcampingplätzen zählt. Doch auch schlechte Erfahrungen bleiben nicht aus: So wird sie in der Domstadt Speyer von Orden zu Orden geschickt und wird schließlich abgewiesen. Um ihren Geldbeutel zwischendurch auffüllen zu können, hilft sie bei der Zucchini-Ernte, bügelt Hotelwäsche und lernt beim Obstpflücken die reifen und unreifen Früchte zu unterscheiden. Ebenso wird sie in die Geheimnisse des Melkens einer Ziege eingewiesen.