Kein Schiff meins – Als Läufer in Seenot von Knut Knieping

Kein Schiff meins – Als Läufer in SeenotKann das gut gehen, wenn ein nach Endorphinen lechzender Laufsüchtiger mit seiner Familie ein Kreuzfahrtschiff besteigt? Als Knut Knieping, nichts Böses ahnend, eines morgens von seiner Frau Cecile mit dem Wunsch nach einer Kreuzfahrt konfrontiert wird, sucht er natürlich händeringend nach einer Ausrede. Er könnte seekrank werden… Doch Cecile lässt keinen seiner Einwände gelten, und los geht es mit Tochter Fine zur Einschiffung nach Warnemünde. Der Anblick der Kabinengröße, ihres für die nächsten zehn Tage als Behausung dienenden „Wohnklos“, ist nicht nur für ihn ein Schock. Im Fitnessstudio, das sich offensichtlich großer Beliebtheit erfreut, folgt für Knut die nächste Ernüchterung. Auf dem Laufband sorgt ein kräftiger Seegang für eine weitere Überraschung, und als es am nächsten Morgen zum Frühstück geht, sieht sich Familie Knieping einer beträchtlichen Anzahl vor dem Frühstücksraum wartender Gäste gegenüber.

Den ersten Landgang nutzt Knut für einen Lauf, vorbei an Plattenbauten. Mit der verschwitzten Kleidung findet er sich im Waschsalon ein, doch was er später aus der Trommel holt, ist nicht mehr wiederzuerkennen. Da muss er etwas falsch gemacht haben!

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Tempo Raus – Langsam reicht mir von Knut Knieping

Tempo Raus – Langsam reicht mirKnut Knieping lebt mit seiner Frau Cecile und der 7-jährigen Tochter Fine in Düsseldorf. Selbst, als seine Frau zu einer Verabredung geht und er Fine beaufsichtigen soll, kann er es nicht lassen und muss seiner Laufsucht frönen: Im Keller reißt er dabei joggend den Wäscheständer um und wird zu seiner Schmach auch noch von Cecile auf frischer Tat ertappt. Zu einem Treffen mit Freunden im Fußballstadion ist Knut der Einzige, der auf alles Fahrbare verzichtet, was unschwer an seiner durchgeschwitzten Kleidung zu erkennen ist. Und wenn er sich schon einmal einen Tagesplan zurecht legt, wird der ganz sicher durch Aufgaben von seiner Frau durchkreuzt: Er ist zum Flicken ihrer Fahrradreifen verdonnert, wobei sich ungeahnte Probleme ergeben.

Mit alten Kumpeln besucht Knut in Reykjavik ein Stadion und steht anschließend vor verschlossenen Türen, weil er wieder einmal seinen Laufdrang nicht zähmen konnte. Während eines Urlaubs mit seiner Frau in Namibia zweckentfremdet er einen lediglich zum Planschen vorgesehenen Pool und unterschätzt bei einem abendlichen Lauf die schnell einsetzende Dämmerung in der Wüste. Wieder in der Heimat stellt er beim Laufen mit einem erschrockenen Blick auf die Uhr fest, dass er als Anwalt in Kürze einen Termin mit einem Mandanten hat und landet aus Unachtsamkeit in frischem Beton. Mittlerweile 45-jährig will es Knut wissen und möchte mit mehr Disziplin für einen Wettkampf trainieren. Beim Düsseldorfer Kö-Lauf trifft er doch tatsächlich einen alten Bekannten wieder: Mit einem nunmehr 70-Jährigen, der einem Velociraptor ähnelt, ist er 1992 im Temporausch denkt sich Knut und liebäugelt schon mit dem Vienna City Marathon.

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Temporausch – Laufen zwischen Rhein und Uhr von Knut Knieping

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Im Alter von fast neun Jahren nimmt Knut Knieping im Jahr 1976 auf Wunsch seines Vaters an einem ersten 800-Meter-Lauf teil. Zehn Jahre später hält er in seiner Fantasie im Angesicht eines Hügels nach einem Sherpa Ausschau, als er mit Armeeausrüstung zwanzig Kilometer um den Baldeneysee läuft. Zur Überraschung seiner Bundeswehrvorgesetzten läuft er die Strecke in erstaunlich schneller Zeit. Während seines Jurastudiums schließt er mit einem Freund eine Wette um ein Zehn-Liter-Fässchen Altbier ab. Obwohl er sich bei den zehn Runden um den Ostpark wie Asbach Uralt fühlt, gewinnt er. Im Jahr 1992 nimmt er am Kö-Lauf in Düsseldorf teil und staunt nicht schlecht über die Beine eines Mitläufers, die ihn an einen Velociraptor erinnern. Sogar beim Skiurlaub in Saalbach-Hinterglemm trainiert er eifrig für einen Marathon, auch wenn er sich dafür den Spott seiner Freunde einhandelt.

Als Knut Knieping bereits als Anwalt tätig ist, fällt es ihm nicht leicht, die „menschenrechtswidrige Weckzeit“ zu akzeptieren und obwohl ihm seine Berufstätigkeit wenig Spielraum lässt, trainiert er nach wie vor eisern. Doch im Sommer 1999 muss er am Meniskus operiert werden. Den ärztlichen Ratschlag, auf gelenkschonende Sportarten zu wechseln, schlägt er in den Wind, was er mit einem Sturz und einer erneuten Operation bezahlen muss.

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