Schon in jungen Jahren verliert Sophia Weyner ihre an der Pest erkrankte Mutter und verbringt daraufhin einige Jahre bei ihrem Onkel in Leipzig. Ein Professor erzählt ihr von einem abhanden gekommenen Buch, das in einer Geheimschrift verfasst sein soll und dessen Verfasser in der Lage war, jede Krankheit zu heilen. Umso erstaunter ist der Professor, als ihm Sophia das Buch präsentiert, das sie einst beim Spielen entdeckte. Sie hofft, darin ein Mittel gegen die Pest zu finden, der ihre Mutter zum Opfer fiel, doch niemand kann die Geheimschrift entschlüsseln. Als Neunzehnjährige kehrt Sophia schließlich zu ihrem Vater Simon, einem wohlhabenden Weinhändler, nach Pirna zurück.

Von dem in einer Geheimschrift verfassten Buch hört auch Wolf Schumann. Sein leiblicher Vater, ein Pater, will es in einer Kiste im Weinberg des Klosters Pirna vergraben haben. Da das Buch ewiges Leben schenken soll, setzt Wolf alles daran, diese Kiste und damit das Buch zu finden. Er bewirbt sich deshalb in Pirna als Stadtschreiber und richtet sein Augenmerk auf einen Tischler und einen Fuhrmann, die angeblich etwas über den Verbleib der Kiste wissen. Jedes Mittel ist ihm recht und so heuert er einen skrupellosen Stadtstreicher an. Weiterlesen »