Die Privatermittlerin Margareta will mit ihrem Lebensgefährten Thomas Scheffel, 1. Hauptkommissar in Buer, sowie ihrer Mutter Waltraud den bevorstehenden Heiligabend verbringen. Als ihre Mutter einfach wegbleibt, ist Margareta darüber nicht einmal böse. Erst am nächsten Tag, als Waltraud nicht zu erreichen ist, macht sie sich Sorgen und fährt entschlossen zu ihr. Dort sieht sich Margareta einem Chaos gegenüber, und was noch schlimmer ist: Anni, die beste Freundin ihrer Mutter, liegt mit blutverschmiertem Kopf im Bett. Umgehend benachrichtigt Margareta ihren Lebensgefährten Thomas und steckt geistesgegenwärtig Waltrauds Notizbuch ein, bevor es die Polizei in die Hände bekommt.
Als Privatermittlerin will Margareta natürlich die Nase vorn haben und kramt aus dem Altpapier ein Buch über die Raunächte, die zwischen dem 25. Dezember und 6. Januar als magische Zeit gelten. Den Schamanen Hemavati, der auf seiner Webseite den Namen Norbert Schauerte trägt und den ihre Mutter erst kürzlich kennengelernt hat, verdächtigt sie als ersten, weil Waltraud ihn laut des Notizbuches am Nachmittag des Heiligabends erwartet hat.
weiterlesenStille Nacht, Schicht im Schacht von Margit Kruse

Vera lebt in dem Roman 

Laura Lumatti erhält von ihrem ehemaligen Auftraggeber Sebastian Distler einen Anruf betreffend Schwarzgeldgeschäft und Schmuggel mit der Vorgabe, in den Mülleimer zu schauen, wo sie einen Revolver und viel Geld entdeckt. Beides wäre von der Firma, sie solle sofort damit fliehen und die Stadt verlassen, da sie unter Mordverdacht stände. Tatsächlich sieht sie schon vor ihrem Haus die Polizei vorfahren und verlässt überstürzt durch den Hintereingang ihre Wohnung. Ohne Papiere und nur mit etwas Bargeld ausgerüstet flieht sie aus Angst, wieder im Gefängnis zu landen, mit dem Zug von Nürnberg nach Stuttgart, wo ihr ehemaliger Freund Sven De Luca wohnt, den sie vor Jahren verlassen hat.
Rentner Herbert Falke, ein ehemaliger Journalist, liest mit seinem besten Freund Gianni Mussner im Offenbach Kurier von einem Handtaschenraub an einer alten Dame, was augenblicklich sein detektivisches Interesse weckt. Bei seinen privaten Recherchen fällt auf, dass der Dieb mit genau dem Fahrrad unterwegs war, das seiner Enkelin Franziska gestohlen wurde. Um den Dieb zu stellen, verzichten Franziska und er trotz Freikarten auf ein wichtiges Spiel der Offenbacher Kickers. Für Herbert gibt es aber auch noch einen weiteren Fall, denn nachdem Alfred Sival wiederholt in seinem Briefkasten eine Todesanzeige mit seinem Namen vorgefunden hat, erhält er dieses Mal eine Anzeige mit dem genauen Todesdatum in zwei Wochen. Da er eine Abneigung gegenüber der Polizei hat, soll Herbert den unbekannten Absender ausfindig machen.
Am 14. Juni 1891 wurde die Schweiz vom größten Eisenbahnunglück in der Geschichte heimgesucht. Annähernd zweihundert Passagiere wurden teils schwer verletzt, dreiundsiebzig fanden den Tod. Zu den Überlebenden zählte Ida Gutzwiller Gysin, die ihrem Sohn Willi siebzig Jahre später ein Geheimnis anvertraut: Ein Jahr vor dem Unglück verlobt sich die Achtzehnjährige mit Wilhelm Münch, der plötzlich spurlos verschwindet. Selbst ein vom Vater engagierter Privatdetektiv kann den jungen Mann nicht aufspüren. Da Ida ein Kind erwartet, gibt sie den Avancen von Karl Gutzwiller nach und heiratet ihn. Mit dem inzwischen geborenen Sohn Willi auf dem Arm will das Ehepaar einen Ausflug nach Münchenstein bei Basel zu einem Bezirkssängerfest machen. Noch ahnt niemand, dass der Zug sein Ziel nicht erreichen wird.
Die Pietà stellt den vom Kreuz genommenen und in den Schoß seiner Mutter Maria gelegten Leichnam Jesu dar. In der bildenden Kunst ist die von Michelangelo geschaffene und im Petersdom zu bewundernde Pietà aus Marmor das bekannteste Werk dieser Art. Unter dem Brandenburger Tor entdecken Touristen in dem Thriller von Alex Thomas eine Frau sowie einen Mann, den sie in ihren Armen hält und der wie sie unbekleidet und dazu mit bronzener Farbe und Blut beschmiert ist. Als Kriminalkommissarin Annetta Niedlich am Tatort eintrifft, hat man die Frau, die im Gegensatz zu dem Mann noch lebt, bereits in die Charité verlegt. Der von Niedlich bewunderte Dr. Ralf Lewandowski richtet ihr von Kriminaldirektor Kurt Monsen aus, dass sie dem wegen eines Herzleidens schon aus dem Dienst geschiedenen, doch für den Fall reaktivierten Polizeihauptkommissar Magnus Böhm assistieren soll, der vor vierzehn Jahren in Rom einen Killer, der Menschenskulpturen präsentierte, gejagt und nicht gefasst hat. 