
Ein Leben im Wohlstand
In den letzten Jahren hat Mia Severin ein luxuriöses Leben in einem der wohlhabendsten Ortsteile Berlins, in Dahlem, genossen. Mit ihrem Ehemann Marcus und dem inzwischen neunzehnjährigen Sohn lebte sie in einer Villa mit Garten und riesigem Pool, musste nicht selbst putzen und konnte sich jedes Jahr zwei kostspielige Urlaube leisten.
Nur durch Zufall entdeckte Mia eine Hotelrechnung ihres Mannes und weiß seitdem, dass es eine Andere gibt. Kurzerhand hat sie ihn aus dem Haus geworfen und blickt der Tatsache ins Auge, dass sie aufgrund der im Ehevertrag vereinbarten Gütertrennung mit leeren Händen dasteht.
weiterlesenVom Luxusleben zur Selbstfindung – Mias Neuanfang in Berlin



Die Fallanalytikerin und forensische Kripopsychologin Sabine Nemez vom BKA in Wiesbaden wird von ihrem Chef Dirk van Nistelroog um die Vernehmung einer Nonne gebeten. Sie hat sich selbst gestellt und behauptet, an jedem der folgenden sieben Tage einen Mord zu begehen. Ausgerechnet Kriminalhauptkommissar Maarten S. Sneijder verlangt sie zu sprechen, der soeben gekündigt hat. Obwohl die Nonne, bei der Narben am Hals und Handrücken sowie Tattoos auffallen, nicht mehr auf freien Fuß gesetzt wird, gibt es ein erstes Opfer zu beklagen, dessen qualvollen Tod Sabine nicht verhindern konnte. 
Paula Wiesner hat sich als Managerin des Spitzenkochs Tiemo Kopper für seine in einem Hotel stattfindende TV-Show Polizeischutz erbeten, da im Vorfeld bereits eine anonyme Morddrohung eingegangen ist. Obwohl Kommissarin Mona Sander und ihr Kollege Kriminaloberkommissar Enno Moll von der Borkumer Polizei alles im Griff zu haben scheinen, fällt der Koch beim Abschmecken seines Gerichts plötzlich tot um. Es stellt sich die Frage, ob es sich um einen tragischen Unfall handelt, da die Eigenkreation von Tiemo Kopper ausgerechnet ein Kugelfisch ist, der bei unsachgemäßer Zubereitung aufgrund der darin enthaltenen Toxine eine Lähmung des Herzmuskels nach sich ziehen kann, oder ob jemand dem Koch nach dem Leben trachtete.
Nachdem Philipp Schreiner nicht mehr an seinem Arbeitsplatz aufgetaucht ist und sich seine Nachbarin voller Sorgen um die Familie an die Polizei gewendet hat, befürchtet Kaspar Deutsch, Chefinspektor des LKA Wien und Leiter der Mordkommission, einen Zusammenhang zu einem dreißig Jahre zurückliegenden Fall: Damals verschwand in Klamm, einem Bergdorf, ebenfalls ein Ehepaar mit seinem Kind. Lediglich der Sohn konnte gerettet werden, während seine Eltern einen qualvollen Tod starben.
Mitten in München werden vor einem Café fünf Menschen kaltblütig erschossen. Zwischen den Toten scheint es keine Verbindung zu geben, ein Motiv ist nicht erkennbar und der untergetauchte Täter hat keine Spuren hinterlassen. Auch nach zwei Wochen tritt die Soko Scharfschütze noch auf der Stelle, woraufhin sich Kriminaldirektor Dr. Schubert keinen anderen Rat weiß, als den ehemaligen Kriminalhauptkommissar Paul Simon ins Boot zu holen, der seit der Geburt seiner zweiten Tochter auf Wunsch seiner Ehefrau freiwillig den Dienst quittiert hat und in seiner Rolle als Hausmann glücklich ist. Obwohl ihn sein früherer Kollege und bester Freund Abel Lackhardt inständig um Unterstützung bittet, lehnt er ab. Erst als ihn seine ältere Tochter bittet, den Mörder ihrer unter den Mordopfern befindlichen Mitschülerin zu finden, nimmt er eine Sonderrolle als externer Ermittler an.