Seit über vierzig Jahren wird das Königreich Florapis von Florobert dem Siebten regiert. Langsam ist es an der Zeit, dass er seinen Sohn an den Regierungsgeschäften beteiligt, doch seit dieser als Säugling von einer Biene gestochen wurde, hat er vor allem Angst. Bei seiner Rede an das Volk verkündet Florobert der Achte zur Überraschung aller zwei neue Gesetzte: Von nun an möchte er nur noch Geranobert genannt werden, weil er Geranien als die einzige Blume in seiner Nähe duldet, und zur Sicherheit der Bürger möchte er eine Mauer um Florapis bauen. Die Eltern des Prinzen sind verärgert, da sie den Bau für unnötig halten und das Volk ist entsetzt. Immerhin haben sie sich dank eines großen, auf drei Tage angesetzten Festes schnell beruhigt.
Da sogar nachts am Bau der Mauer gearbeitet werden soll, finden die Bewohner keinen Schlaf mehr. Niemand kümmert sich um die reifen Früchte und die viele Pflanzen verwelken. Die Touristen, die früher von den Bewohnern hergestellte gesunde Produkte zu schätzen wussten, bleiben wie die Kaufleute aus, mit denen ein reger Tauschhandel betrieben wurde.
Kommissarin Alexandra Rau vom Kommissariat Waldshut wird mit ihrem Assistenten Isidor Rogg zu einem Grillplatz am Rhein in Laufenburg gerufen, wo der zweiundzwanzigjährige Gitano Patelli erwürgt aufgefunden wurde. Bei der Befragung seiner Familie und seiner Freundin ergeben sich für sie keine ermittlungsrelevanten Hinweise. Wenig später wird eine Asiatin gleichen Alters als vermisst gemeldet. Nach Aussage ihrer Mutter wäre Kim Za Cho im Gegensatz zu ihrer Freundin nach einem Discobesuch nicht nach Hause gekommen. Alexandra sieht sich im Zimmer der Toten um und fragt in der Diskothek nach, ob jemand etwas Verdächtiges beobachtet hat. Da die Ermittlungen auf der Stelle treten, entschließt sich Alexandra mit Unterstützung ihres Chefs, Kriminaloberrat Heinrich König, die Fälle in einer XY-Sendung vorzustellen. 