
Interviews & Porträts
In dieser Kategorie stehen die Menschen hinter den Büchern im Mittelpunkt. Interviews und Porträts geben Einblicke in kreative Prozesse, persönliche Hintergründe, Arbeitsweisen und Lebenswege von Autorinnen, Autoren, Illustratorinnen und anderen literarischen Stimmen. Sie erzählen von Inspirationen, Herausforderungen und Momenten, die das Schreiben prägen, und eröffnen Perspektiven, die über das Werk hinausreichen. Ob tiefgehendes Gespräch, pointiertes Kurzporträt oder atmosphärische Annäherung – diese Texte bringen die Literaturwelt näher und machen ihre Protagonistinnen und Protagonisten greifbar.
Interview mit der Weltenbummlerin Svenja Kerber-Strasser

Im Jahr 2019 hat sie die aus Osttirol stammende Simone geehelicht, deren Eltern dort ein Hotel bewirtschaften. Dadurch konnte Svenja zudem umfangreiche Kenntnisse des dortigen Hotel- und Gaststättenbetriebes erlangen.
weiterlesenInterview mit der Weltenbummlerin Svenja Kerber-Strasser
Interview mit der Autorin, Journalistin und Menstruationsaktivistin Franka Frei

weiterlesenInterview mit der Autorin, Journalistin und Menstruationsaktivistin Franka Frei
Zwischen Sprachen und Schicksalen – Einblicke in die Arbeit der Übersetzerin Simone Schroth

Simone Schroth wurde 1974 in Frankfurt am Main geboren. Nach dem Abitur studierte sie Vergleichende Literaturwissenschaft, Neuere Germanistik und Neuere Anglistik sowie „Literarisches Übersetzen aus dem Niederländischen“ in Mainz, Bonn und Münster. In ihrer Dissertation unterzog sie die Übersetzungen von Anne Franks Het Achterhuis* ins Deutsche, Englische und Französische einem kritischen Vergleich.
Seit 2004 nimmt sie regelmäßig an den Übersetzertagen, den Literaire Vertaaldagen in Utrecht und Amsterdam teil sowie an weiteren Workshops, etwa des Expertisecentrum Literair Vertalen in Antwerpen und Utrecht. Heute arbeitet sie freiberuflich als Lehrkraft für Germanistik und Übersetzungswissenschaft, übersetzt aus dem Niederländischen und Englischen ins Deutsche sowie aus dem Deutschen ins Englische. Sie lebt mit ihrem Mann und einem Rudel Hunde und Katzen aus dem Tierschutz in ihrer Wahlheimat England.
Thomas Christos im Interview: Vom Drehbuchautor zum gefeierten Krimiautor

Über Thomas Christos (Christos Yiannopoulos)
Christos Yiannopoulos, der 1957 in Griechenland geboren wurde, schreibt unter dem Pseudonym Thomas Christos. Im Jahr 1964 kam er als Sohn griechischer Gastarbeiter nach Deutschland, machte Abitur und studierte in Düsseldorf Germanistik und Pädagogik. Bereits als Kind dachte er sich spannende Geschichten für mögliche Filme aus und verfasste mit vierundzwanzig Jahren sein erstes Drehbuch „Italienische Karriere“. Sein TV-Thriller „Der Venusmörder“ erreichte im Jahr 1996 ein Millionenpublikum. Unzählige Drehbücher folgten, u. a. für den Tatort. Mit seinem Kollegen Thomas Niermann begann Christos Yiannopoulos eine schriftstellerische Karriere mit Kinderbüchern, wofür sie das gemeinsame Pseudonym Thomas Christos verwendeten. Seit 2011 nutzt er das allerdings nur für sich. Der freiberufliche Autor lebt in Düsseldorf.
weiterlesenThomas Christos im Interview: Vom Drehbuchautor zum gefeierten Krimiautor
Dialekte, Dorfleben und die Kraft der Erinnerung: Valentin Moritz im Interview

Über Valentin Moritz
Valentin Moritz, geboren 1987, wuchs in Niederdossenbach, einem Dorf in Südbaden, auf. Nach einem Studium der Literaturwissenschaften an der FU Berlin hat er Prosa in Zeitschriften, Anthologien und kleinen Einzelpublikationen veröffentlicht. Im Jahr 2015 belegte er den 1. Platz beim Literaturpreis Prenzlauer Berg. Es folgten Einladungen zur Autorenwerkstatt des Literarischen Colloquiums Berlin und zum Klagenfurter Literaturkurs.
In Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut Bogotá erhielt Valentin Moritz im Jahr 2019 das Kulturaustauschstipendium GLOBAL des Berliner Senats und ein Jahr später ein Arbeitsstipendium der Kunststiftung Sachsen-Anhalt, das vom Kloster Bergesche Stiftung bezuschusst wurde. Die Erinnerungen seines Großvaters Kein Held ist seine erste Buchveröffentlichung. Er lebt im Berliner Verwaltungsbezirk Neukölln.
weiterlesenDialekte, Dorfleben und die Kraft der Erinnerung: Valentin Moritz im Interview
Interview mit der Autorin Gabriela Kasperski

Gabriela, jetzt musst du mich als erstes einmal darüber aufklären, wie man sich bei euch in Zürich richtig begrüßt. Mit einem „Grüezi“, „Griezi“ oder „Grüesseich“? Oder einfach mit „Sali“ oder „Salü“?
- Das kommt drauf an, ob man sich siezt oder duzt. Beim Duzen ist es „Hoi“ oder Hallo, wie bei euch 🙂. „Sali“ sagen eher ältere Menschen, meine Mutter zum Beispiel. Beim Siezen ist es Grüezi, klar, allerdings hält auch da das Hallo Einzug. Die Umgangssprache ist wie überall in ständiger Veränderung. Außerdem ist es je nach Dialekt anders, Grüessich ist eher Berndeutsch, Griezi eher Baseldeutsch. Einfach kompliziert, wie überall.
Zwischen Hexen, Ruhrgebiet und Realität: Lucie Flebbe über ihre Krimis und das Leben dahinter“

Biografischer Einstieg
Lucie Flebbe wurde 1977 in Hameln geboren. Bereits im Alter von vierzehn Jahren schrieb sie unter ihrem Mädchennamen Lucie Ringe „Die Geschichte eines Rennpferdes“, die auch veröffentlicht wurde. Nach dem Abitur machte sie eine Ausbildung zur Physiotherapeutin und zur Rai-Reitlehrerin. Für den ersten Band Der 13. Brief* der Krimireihe um die Privatdetektiv-Azubi Lila Ziegler, den sie nach der Eheschließung unter dem Namen Lucie Klassen veröffentlichte, wurde sie im Jahr 2009 in der Kategorie „Krimidebüt“ mit dem Friedrich-Glauser-Preis ausgezeichnet.
Interview mit der Ameisenumsiedlerin und Autorin Christina Grätz

Hallo Christina! Mit deinem Buch Die fabelhafte Welt der Ameisen hast du als Autorin Neuland betreten. Wie du darin schon ausgeführt und in einem Vorgespräch auch mir gegenüber deutlich gemacht hast, ist das Schreiben nicht wirklich dein Ding. Was hat den Ausschlag gegeben oder dich letztendlich dazu bewogen, ein Buch über Ameisen zu schreiben, die dir mittlerweile sehr ans Herz gewachsen sind?
weiterlesenInterview mit der Ameisenumsiedlerin und Autorin Christina Grätz
Interview mit Jad Turjman über die Autobiografie seiner Flucht „Wenn der Jasmin auswandert“
