Mit sechsundzwanzig Jahren lebt Hedwig noch immer bei ihren Eltern in einem Reihenhaus aus den 1960er Jahren am Rande von Innsbruck. Nachdem sie mit achtzehn Jahren die Matura erhalten hat, machte sie mehrere Praktika und hat kleine Jobs ausprobiert. Ihre letzte Anstellung in einer Kunstgalerie musste sie schweren Herzens kündigen, weil ihre Eltern von ihr mehr Unterstützung im Haushalt erwarteten. Seit Jahren ist es ihr größter Wunsch Künstlerin zu werden und ein Kunststudium in Wien zu absolvieren, denn Zeichnen ist ihre Leidenschaft. Doch hat sie sich bisher nicht getraut, ihren Traum zu verwirklichen, denn dafür müsste sie, wie ihr älterer Bruder Franz, das Elternhaus verlassen und nach Wien ziehen. Sie vermisst ihren Bruder, der sich nach seinem Auszug vor einigen Jahren nicht mehr gemeldet hat, und hofft, dass er eines Tages zurückkehren wird.
Nachdem Hedwig allen Mut zusammen genommen und sich für ein Studium an der Kunsthochschule in Wien beworben hat, erhält sie eine Zusage für das Studium. In ihrer ersten Begeisterung möchte sie den Eltern von ihrer erfolgreichen Bewerbung erzählen.
Helga-Maria Marcks hat in ihrer Krimikomödie 
Svea Nussbaum wartet zu Silvester mit Elisa, mit der sie sich seit zwei Jahren eine Wohnung teilt, auf ihre Eltern, Schwester Karla und deren Ehemann sowie Leon, den Bruder ihres Schwagers. Ihn hat Svea vor sechs Jahren kennengelernt und nach einer gemeinsamen Nacht wollte er nur noch mit ihr befreundet sein. Seitdem träumt sie von einer Verbindung und setzt alle Hoffnung auf den bevorstehenden Abend. Um ihren Eltern zu imponieren, hat sie keine Mühen gescheut, Servietten aufwändig gefaltet und behauptet, das Essen selbst zubereitet zu haben, wobei das nicht die einzige Lüge ihnen gegenüber ist.
Die Privatermittlerin Margareta will mit ihrem Lebensgefährten Thomas Scheffel, 1. Hauptkommissar in Buer, sowie ihrer Mutter Waltraud den bevorstehenden Heiligabend verbringen. Als ihre Mutter einfach wegbleibt, ist Margareta darüber nicht einmal böse. Erst am nächsten Tag, als Waltraud nicht zu erreichen ist, macht sie sich Sorgen und fährt entschlossen zu ihr. Dort sieht sich Margareta einem Chaos gegenüber, und was noch schlimmer ist: Anni, die beste Freundin ihrer Mutter, liegt mit blutverschmiertem Kopf im Bett. Umgehend benachrichtigt Margareta ihren Lebensgefährten Thomas und steckt geistesgegenwärtig Waltrauds Notizbuch ein, bevor es die Polizei in die Hände bekommt.
Nach dem frühen Tod ihrer Mutter lebt Felicitas mit ihrer jüngeren Schwester Tessa, der Gouvernante Fräulein Korbinian und dem Vater Egidius Louisburg, der mit Eisenbahnen, dem Schienennetz, Lokomotiven und Waggons reich wurde, in einem großzügigen Palais. Heimlich lässt sich Felicitas von ihrer Zofe Minna die Zeitungen geben, und ohne das Wissen ihres Vaters schleicht sie sich des nachts in sein Arbeitszimmer. Dort sieht sie Unterlagen ein, die ihr ein beträchtliches Vermögen zusprechen, obwohl sie niemals Geld zur freien Verfügung hatte, aber auch, dass ihr Vater einen enormen Schuldenberg zu tilgen hat.
Im vierten Band der Serie Zauberhaftes Lütteby ist der einzige Wermutstropfen für Lina Hansen, die als Leiterin in der Touristeninfo arbeitet und erst vor wenigen Monaten Jonas geheiratet hat, dass sie ihren Kinderwunsch vorerst wegen seiner vielen Geschäftsreisen zurückstellen muss. Ihre Freundin Pastorin Sinje war mit Gunnar verlobt und würde liebend gerne mit Sven zusammenkommen, der allerdings Vater von Carla ist, die für ihn oberste Priorität hat. Obwohl Sinje dafür Verständnis hat, wenn Carla lieber ihre Eltern vereint sehen würde, betrübt sie das. Die Französin Amelie ist die dritte im Bunde, der es schwerfällt, sich mit ihrer Vergangenheit auszusöhnen. Seit sie Frankreich enttäuscht den Rücken gekehrt hat, weil Jules sie für eine Andere sitzen ließ, betreibt sie mit ihrem Partner Pascal ein Café. Als Jules eines Tages plötzlich wieder vor ihr steht und eine zweite Chance möchte, gerät ihr Leben aus den Fugen.
In dem Kurzgeschichtenband
Der Polizeibeamte Max Bauer ist mit seiner Ehefrau Julia und ihrer knapp dreijährigen Tochter Emilia auf der Rückfahrt von einem Strandurlaub, als Julia beunruhigt feststellt, dass sie von einem Auto verfolgt werden. Wenig später hält sich Max auf einer Party im Garten der Gastgeber auf, während Julia an einer Hausbesichtigung teilnimmt, von der sie ebenfalls beunruhigt zurückkehrt. Plötzlich ist sie verschwunden. Niemand weiß, wo sie ist. Max kann nur noch ihre Mailbox erreichen und macht sich schließlich auf den Heimweg. Zu Hause wird er mit der Tatsache konfrontiert, dass sie vor ihm hier gewesen sein muss und offensichtlich in der Eile das Nötigste gepackt hat. Irritiert ruft er seine Mutter an, die Emilia für die Dauer der Party beaufsichtigen sollte. Wie sich herausstellt, hat Julia auf ihrer Mailbox eine Nachricht hinterlassen mit der Bitte, ihre Tochter sofort nach Hause zu bringen. 