Grace Winters, die ehemalige Mathematiklehrerin von Maurice, antwortet in dem Roman Die Unmöglichkeit des Lebens* auf seinen Brief mit der Geschichte ihres Lebens: Seit dem Tod ihres Ehemannes und Sohnes hat sie nur noch ein langweiliges Leben geführt und jedem Spaß entsagt. Doch dann erreicht sie ein Brief einer Anwaltskanzlei mit dem Inhalt, dass ihre einstige Schulkollegin Christina ihr eine Immobilie auf Ibiza vermacht hat. Obwohl sie nie auf diese irgendwie „anrüchige“ Insel wollte, ist sie dennoch neugierig und bucht einen Flug.
Zu Graces Erstaunen haben viele Bewohner bereits mit ihrem Erscheinen gerechnet. Sie erfährt, dass Christina ihren Tod vorhergesagt und dass sie mit Lieke eine Tochter hat, die als Djane jedes Jahr im Club Amnesia Platten auflegt. Bekannt ist, dass Christina einen mitternächtlichen Tauchgang gebucht hat, von dem sie nie zurückgekehrt ist. Beim Blick auf die Website der Tauchschule entdeckt Grace inmitten der Seegraswiese jene Halskette, die sie Christina vor langer Zeit geschenkt hat.
Während der Antiquitätenhändler und alleinerziehende Vater Terence Cave den Sonnenuntergang bewundert und im Hintergrund seine Tochter Bryony Cello spielen hört, dringen plötzlich Hilferufe ihres Zwillingsbruders Reuben zu ihm. Schnell rennt Terence nach draußen, doch noch bevor er Reuben von der Querstange eines Laternenpfahls befreien kann, stürzt dieser auf das Betonpflaster. Hilflos müssen eine Gruppe von Jungen und Terence mitansehen, wie das Opfer verblutet.
Das Kinderbuch „Ich und der Weihnachtsmann“ von Matt Haig handelt von der elfjährigen Amelia Wishart und ihrem Kater Käptn Ruß. Bisher musste Amelia als Waisenkind in einem Arbeitshaus in London Schornsteine fegen, doch jetzt holt sie der Weihnachtsmann zusammen mit Mary Ethel nach Lappland. Genauer gesagt nach Wichtelgrund, das allerdings für die meisten Menschen unsichtbar ist. In Wichtelgrund leben Wichtel, Elfen und Tomtegubbs, lediglich Amelia, Mary und der Weihnachtsmann sind Menschen. Natürlich muss Amelia auch die Schule besuchen und geht in die Schneeballklasse, in der auch Zwinki ist. Obwohl sie noch ein Kind ist, ist sie aber schon dreihundertzweiundsiebzig Jahre alt. Weil Amelia neu an der Schule ist, darf sie nicht an der Schlittenkunst teilnehmen. Erst, als der Weihnachtsmann für sie ein gutes Wort einlegt, vertraut man ihr Blizzard 360 an. Doch der Flug endet in einer Katastrophe, so dass von dem Schlitten nur noch Schrott übrigbleibt. Erst nach einem langen Irrweg gelangt sie wieder nach Wichtelgrund.
Wenn wir ein paar Hundert Jahre alt werden könnten, müssten wir im Laufe unseres Lebens wahrscheinlich mehrere Berufe erlernen, weil einige einfach aussterben und nicht mehr gebraucht werden, während andere neu entstehen. Wahrscheinlich würden wir auch an unterschiedlichen Orten auf der Welt leben, wie Tom Hazard in dem Roman „Wie man die Zeit anhält“ von Matt Haig. Tom ist nämlich mit der Veranlagung, extrem langsam zu altern, im Jahr 1581 in Frankreich geboren und entspricht daher mit seinen inzwischen vierhundertneununddreißig Jahren nur einem Alter von einundvierzig. Er hat eine neue Stelle als Geschichtslehrer angetreten und erinnert sich an frühere Zeiten.
In Finnland lebt der elfjährige Nikolas mit seinem Vater Joel, einem Holzfäller, in ärmlichsten Verhältnissen. In ihrem Haus gibt es nur ein einziges Zimmer und ein Loch hinter ihrem Haus dient ihnen als Klo. Nikolas hat keine Geschwister und sein einziger Besitz sind ein Schlitten und eine Steckrübenpuppe, die er von seiner verstorbenen Mutter bekommen hat. Da er am Weihnachtstag geboren wurde, nennt ihn sein Vater auch Weihnacht.