Todesmal von Andreas Gruber

TodesmalDie Fallanalytikerin und forensische Kripopsychologin Sabine Nemez vom BKA in Wiesbaden wird von ihrem Chef Dirk van Nistelroog um die Vernehmung einer Nonne gebeten. Sie hat sich selbst gestellt und behauptet, an jedem der folgenden sieben Tage einen Mord zu begehen. Ausgerechnet Kriminalhauptkommissar Maarten S. Sneijder verlangt sie zu sprechen, der soeben gekündigt hat. Obwohl die Nonne, bei der Narben am Hals und Handrücken sowie Tattoos auffallen, nicht mehr auf freien Fuß gesetzt wird, gibt es ein erstes Opfer zu beklagen, dessen qualvollen Tod Sabine nicht verhindern konnte.

Sabine Nemez bittet Maarten S. Sneijder, ihren einstigen Ausbilder, noch einmal mit Dirk van Nistelroog zu sprechen. Angesichts der Morddrohungen gibt dieser den Forderungen von Maarten nach, auf bürokratische Hürden verzichten zu müssen und sich über Einschränkungen hinwegsetzen zu dürfen.

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Die Klamm von Reinhard Kleindl

Die KlammNachdem Philipp Schreiner nicht mehr an seinem Arbeitsplatz aufgetaucht ist und sich seine Nachbarin voller Sorgen um die Familie an die Polizei gewendet hat, befürchtet Kaspar Deutsch, Chefinspektor des LKA Wien und Leiter der Mordkommission, einen Zusammenhang zu einem dreißig Jahre zurückliegenden Fall: Damals verschwand in Klamm, einem Bergdorf, ebenfalls ein Ehepaar mit seinem Kind. Lediglich der Sohn konnte gerettet werden, während seine Eltern einen qualvollen Tod starben.

Unterdessen wird die seit mehr als sechs Jahren aus dem Polizeidienst ausgeschiedene und frühere Leiterin der Mordkommission Anja Grabner von einer Nonne angesprochen und um Hilfe gebeten. Doch aus den wenigen Worten, dass jemand zurück wäre und alles wieder von vorne beginnen würde, wird sie nicht schlau. Als sie darüber mit ihrem Nachfolger und früheren Kollegen Kaspar Deutsch sprechen will, führt er sie zur Wohnung der vermissten Familie Schreiner.

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Der Duft von Apfeltarte von Julie Leuze

Der Duft von ApfeltarteSeit Camille Rosière ihr Elternhaus verlassen hat und nach Paris gezogen ist, bewohnt sie nur eine kleine Dachkammer und arbeitet in einem Reisebüro. Eines Tages erreicht die Zweiunddreißigjährige die dringende Bitte ihrer Mutter Jeanne, sie für mindestens sechs Wochen wegen eines Bandscheibenvorfalls auf der Apfelplantage zu unterstützen. Obwohl das Verhältnis zu ihrer Mutter von einem Ereignis überschattet ist, beantragt sie notgedrungen unbezahlten Urlaub und fährt nach Vert-le-Coin, einem kleinen Dorf in der Normandie, das sie zuletzt auf der Beerdigung ihres Vaters vor drei Jahren gesehen hat.

Schnell stellt Camille fest, dass die Arbeit auf der Plantage körperlich zwar anstrengend ist, dafür jedoch weniger Stress als ihr Job im Reisebüro verursacht. Sie trifft auf ihre alte Schulfreundin Sandrine sowie die Kinder ihrer Nachbarn, die unscheinbare Lilou und deren attraktiven Bruder Damien.

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Schatten der Toten von Elisabeth Herrmann

Schatten der TotenFür Elisabeth Herrmanns Thriller „Schatten der Toten“ haben die Rosenholz-Dateien Pate gestanden, wobei der Leiter der Forschungsgruppe Rosenholz die Autorin beraten hat. Die Rosenholz-Unterlagen mit den Personenkarteien des DDR-Auslandsgeheimdienstes, bei dem es um Zehntausende Klar- und Decknamen ehemaliger Stasi-Auslandsspione geht, standen erst im Jahr 2004 für Ermittlungen zur Verfügung.

In dem Roman gibt die Stenotypistin Eva geheime Informationen ihres Vorgesetzten Werner Kellermann an ihren Geliebten Tom, einen Romeo, bezüglich einer Schleusung weiter, die Quirin Kaiserley plant. Eva ahnt nicht, dass Tom eigentlich Richard Lindner heißt, Auslandsaufklärer der Stasi und der Mann ist, der mit seiner Ehefrau Irene und Tochter Christina in die BRD geschleust werden soll. Die Aktion misslingt: Irene wird getötet, die Tochter kommt in ein Heim und Richard Lindner wird unter dem Namen Bastide Larcan mit einer neuen Legende ausgestattet.

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Der Junge von Alex Dahl

Der JungeJohan und Cecilia Wilborg leben in dem kleinen Ort Sandefjord in Norwegen. Wie allen Bewohnern geht es auch ihnen finanziell sehr gut: Das großzügige Haus verfügt über eine Dreifachgarage, ein Schwimmbad und bietet einen Panoramablick auf das Meer. Als Cecilia mit ihrer Tochter Nicoline im Schwimmbad auf deren Schwester Hermine wartet, fällt ihr bereits ein dunkelbrauner Junge auf. Nach Beendigung des Schwimmkurses will sich Cecilia gerade mit den Kindern auf den Heimweg machen, als sie von der Kassiererin zurückgerufen wird. „Der Junge“ würde erst ein paar Wochen mit zum Schwimmkurs kommen und offensichtlich hole ihn heute niemand ab. Daher ihre Bitte, dass Cecilia so freundlich sein und den achtjährigen Tobias nach Hause bringen soll. Seine Adresse sei bekannt.

Cecilia ist von diesem Vorschlag wenig begeistert, stimmt jedoch zu. Allerdings wohnt niemand an der ihr genannten Adresse, obwohl Tobias auf Nachfrage bestätigt, hier gewohnt zu haben. Da er weint und Cecilia flehentlich bittet, nur diese eine Nacht bei ihr und den beiden Töchtern bleiben zu dürfen, gibt sie trotz eines mulmigen Gefühls nach.

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Angstrausch von Sarah Lotz

AngstrauschAuf dem Mount Everest gammeln nicht nur leere Sauerstoffflaschen und anderes Zubehör vor sich hin, sondern seit der Erstbesteigung im Jahr 1953 haben sich neben Ausscheidungen auch noch über zweihundert Leichen angesammelt, deren genau Zahl niemand zu beziffern weiß. Simon Newman, der Protagonist in dem Thriller „Angstrausch“ von Sarah Lotz, ist entschlossen, die Toten auf dem höchsten Friedhof der Welt zu filmen, nachdem ihn sein Freund Thierry dazu überreden konnte.

Simon und Thierry betreiben eine Website. Um diese für Werbekunden interessant zu machen, ist Simon bereit, mit dem Höhlenkletterer Ed in eine gesperrte Höhle zu steigen, obwohl er über keinerlei Erfahrung verfügt. Dort will er die Leichen von drei Studenten finden und filmen. Als er übermütig wird und die Gefahr des plötzlichen Wasseranstiegs unterschätzt, rettet Ed ihm das Leben. Doch der ansteigende Wasserspiegel versetzt Simon in Todesangst und in seiner Verzweiflung richtet er die Kamera – quasi für die Nachwelt – auf sich selbst. Während Ed in der Höhle stirbt, wird Simon später befreit. Seine im Angesicht des Todes gesprochenen Worte lädt Thierry auf YouTube hoch und löst damit einen Hype aus.

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Fremdland von Philipp Reinartz

FremdlandDer Leiter der neu gegründeten Neunten Berliner Mordkommission für außergewöhnliche Fälle, Jerusalem Schmitt, kurz Jay genannt, wird von seinem Stellvertreter Marcel telefonisch über einen Mord informiert. Beide fahren daraufhin zur Seniorenresidenz Gregorhof, in der eine Bewohnerin erstickt aufgefunden wurde. Lediglich die im Zimmer hinterlassenen Zeilen alter Volkslieder deuten darauf hin, dass ein Mörder den Ermittlern eine Botschaft hinterlassen wollte. Obwohl Jay und seine Kollegen fieberhaft an der Entschlüsselung der Liederverse arbeiten, die ihnen immer neue Rätsel aufgeben, und natürlich auch sämtliche Hausbewohner befragen, kann sich Jay nur schwer auf den Fall konzentrieren.

Jay lässt ein alter Fall nicht zur Ruhe kommen, in den sein Vater als ehemaliger Streifenpolizist vor zwanzig Jahren verwickelt war: Offensichtlich erlag er einem Irrtum und musste Fehler eingestehen, die ihm peinlich waren. Um die Angelegenheit aus der Welt zu schaffen, deckte er einen Kollegen, den er unter Alkoholeinfluss am Steuer aufgegriffen hat.

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Der Tod so nah von Belinda Bauer

Der Tod so nahFür Ross Tobin, Chef der Nachrichtenredaktion iWitness News, zählt nur eines: Möglichst detaillierte Bilder eines Tatortes und möglicher Opfer zu präsentieren, bevor die Konkurrenz sie ausstrahlt. Als eine junge Frau in einem Großraumbüro niedergestochen wird, ist seine Mitarbeiterin, Fernsehreporterin Eve Singer, zur Stelle und kämpft mit aufkommender Übelkeit angesichts der schockierenden Menge Blutes. Natürlich ist Guy Smith von News 24/7 ebenfalls schon am Tatort. Wenig später findet ein Kinobesucher einen erstochenen Mann im Kinosaal, und Eve bekommt von ihm Informationen aus erster Hand. Ihre Reportage macht sie für den Mörder interessant. Er verfolgt sie eines Abends und noch bevor er sie überfallen kann, überrascht ihn ihre Reaktion, die ihr das Leben rettet. Der Vorfall gibt den Ausschlag für ein perfides Spiel.

Zunächst sendet der Mörder Eve ein Video, das den Mord im Kino zeigt. Doch noch ist Eve nicht überzeugt, dass sowohl der Mord im Großraumbüro, wie der folgende im Kino auf sein Konto geht. Er ruft sie an und bittet sie zum U-Bahnhof am Piccadilly Circus, wo er ihr etwas zeigen will.

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Tod in der Kaisergruft von Beate Maxian

Tod in der KaisergruftKaiserin Anna von Österreich-Tirol hat im Jahr 1617 den Bau der Kapuzinergruft in Wien, Grabstätte von 138 Habsburgern, testamentarisch angeordnet. An diesen Ort eilt die Journalistin Sarah Pauli vom „Wiener Boten“ in dem Kriminalroman von Beate Maxian, nachdem sie in ihrem Büro die Nachricht der Landespolizeidirektion gelesen hat. Es heißt, dass sich eine Kassiererin in der Gewalt eines oder mehrerer Geiselnehmer befindet, Anwohner und Hotelgäste evakuiert wurden und die Innenstadt weiträumig gemieden werden sollte. Mit ihrem Kollegen Simon beobachtet Sarah, wie das Sondereinsatzkommando Cobra die Gruft stürmt und schnell sickert durch, dass drei Menschen den „Tod in der Kaisergruft“ gefunden haben. Sarah kann die frei gelassene Kassiererin Maja Petrovic für ein Gespräch gewinnen, die mitansehen musste, wie der Täter zwei Menschen und im Anschluss sich selbst erschossen hat. Da Sarah ihr eine Praktikumsstelle in Aussicht gestellt hat, darf sie die Informationen für eine exklusive Story verwenden, was ihr Bewunderung bei den Kollegen einbringt.

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Die schwarze Dame von Andreas Gruber

Die schwarze DameSein erster Auftrag führt den Versicherungsdetektiv Peter Hogart von Wien nach Prag, wo eine Ausstellung anlässlich des 365. Todestages eines Malers in der Prager Nationalgalerie stattfand. Doch bei einem Brand sind dreizehn seiner Ölporträts vernichtet worden. Die Kunstexpertin und Brandsachverständige Alexandra Schelling ist von der Versicherung vor vier Wochen beauftragt worden, den Fall in Prag zu untersuchen. Ihr Gutachten hat ergeben, dass es sich bei den durch den Brand verloren gegangenen Gemälden um Fälschungen gehandelt hat. Doch bevor sie wieder nach Wien zurückkehren kann, ist sie spurlos verschwunden. Der Auftrag für Hogart lautet sie zu finden, wofür er aber nur vier Tage Zeit hat. Dann muss die Versicherung zahlen.

Anhand einer von Alexandra Schelling erstellten Liste sucht Hogart die Orte auf, an denen sie Recherchen betrieben hat. Er zeigt überall ihr Bild und lockt mit Schmiergeldern, doch niemand kann sich an sie erinnern. Eine Spur führt den Detektiv zu Vladimir Greco, dem „König von Prag“, der allerdings seine Leibwächter auf ihn hetzt. Trotz ihrer Warnung, sich von Ivona Markovic fernzuhalten, macht er ihre Bekanntschaft und ist erstaunt, dass sie ebenfalls als Detektivin arbeitet.

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